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Hiobsbotschaft...
Seit dem schrecklichen Polizeischlag vom 21. Mai letzten Jahres sind nun fast
10 Monate vergangen. Noch immer haben die betroffenen Organisationen, darunter
RespekTiere, die allermeisten der beschlagnahmten Güter nicht zurück erhalten,
und dass, obwohl die Staatsanwaltschaft von Beginn an versicherte, es werden
schnellstmöglich danach getrachtet, dass die Vereine ihre so lebensnotwendige
Infrastruktur zurück erhalten - schließlich gehe es hier nicht darum,
Tierrechtsgruppen zu schädigen, sondern mögliche Täter auszuforschen. Bis heute
konnte keine einzige Straftat nachgewiesen werden, aber das wissen Sie bestimmt
alle sowieso!
Es ist nun etwas ruhiger geworden in dieser für Vater Staat und seine
ausführenden Organe so unrühmlichen Angelegenheit, fast schien es so, als hätte
die Staatsgewalt ihren Feldzug gegen die maßgeblichen Tierrechtsvereine
Österreichs als das erkannt, was er tatsächlich war - ein irregeleiteter
Fehlschlag, auf Kosten von unschuldigen TierrechtsaktivistInnen und deren
Plattformen! Es schien so, als wolle man jetzt ein bißchen Gras über die Sache
wachsen lassen und den Aufschrei der Öffentlichkeit, welche sich - von den
Amtsorganen in dieser Form offensichtlich nicht erwartet - in breiter Front
hinter die TierschützerInnen gestellt hatte - abklingen zu lassen, um das
Gesicht wenigstens ansatzweise zu wahren.
Es schien... doch heute folgte die nächste Hiobsbotschaft: wir erhielten eine Nachricht
im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt, eine Vorladung zu einem Verhör
- als Verdächtige, gegen den Paragraphen 278a verstossen zu haben, verdächtigt,
einer obskuren 'Bildung einer kriminellen Organisation' anzugehören,
verdächtigt der 'schweren Nötigung' gegen die Tierausbeuterindustrie..
Der Wahnsinn geht in die nächste Runde...
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