Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder der
Metzgersprung in Salzburg statt. Dieser Brauch bei dem Metzgerlehrlinge in
einen Bottich voll Wasser springen gilt als Abschluss der Lehrzeit.
Zufälligerweise fiel dieser Tag heuer mit dem Valentinstag zusammen.
Diese Gelegenheit ließen die Salzburger Aktivist/innen nicht ungenutzt
verstreichen, um mal etwas Neues auszuprobieren: Unter dem Motto „Ich ess
Blumen, denn Tiere tun mir Leid verteilten sie Blumen mit daran befestigten
Infozetteln und vegane Süßigkeiten an die Besucherinnen des Metzgersprungs und
an Passantinnen. Sichtlich erfreut und dankend nahmen sie die Tulpen und
Infozettel entgegen. Auch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller war vor Ort und nahm
die ihr angebotene Blume der Tierschützer/innen dankend an. Selbst die
anwesende Polizei war sichtlich überrascht waren die Demos gegen den Metzgersprung
in den letzten Jahren doch etwas provokanter und polarisierender gewesen - und
schmunzelte über diese etwas andere Idee zum Verbreiten der
Tierrechtsbotschaft, auch wenn sie selbst die Blumen aufrund von Vorschriften
nicht annehmen durften (dafür nahmen sich auch keine Würstel an ;-)). Am
aufgebauten Infostand konnten sich Interessierte Infomaterial mitnehmen,
Transparente erinnerten daran, dass Tiere Lebewesen und keine Ware sind und
dass es Schlachtfelder geben wird, solange Schlachthäuser existieren.
auch die Landeshauptfrau war unter den
Beschenkten!

Die aufgebauten Fotowände, welche die schrecklichen Bedingungen in
österreichischen Kuh- und Schweineställen zeigten, ließen hitzige aber
konstruktive Diskussionen zwischen Tierschützer/innen und Landwirt/innen
entstehen.

Unser Fazit: Die diesjährige Metzgersprung-Demo war eine wirklich gelungene
Aktion, die sowohl bei den Aktivist/innen als auch den Besucher/innen des
Metzgersprungs großen Anklang fand und mit positivem Input zu vielen Gesprächen
führte :-)
