Kundgebung gegen das Schächten vor der Israelischen Kultusgemeinde

Der Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg war heute das Ziel von RespekTiere- und AnimalsHelp-AktivistInnen. Die Tierschützer wollten mit der Aktion gegen das betäubungslose Schlachten aus religiösen Gründen auf die tierquälerische Natur deren hinweißen. Während moslimische Religionsvertreter mehr und mehr eine Betäubung der Schlachttiere vor dem Durchschneiden der Kehle akzeptieren, halten jüdische strikt an der betäubungslosen Variante fest.

Nachdem RespekTiere vor einiger Zeit ein langes Gespräch mit dem Präsidenten der Kultusgemeinde, Herrn Feingold, geführt hatte, versicherte dieser, dass sich der RespekTiere-Obmann persönlich von der seiner Meinung nach schonenderen Schlachtmethode im Jüdischen Schlachthaus (im vergleich zu der Nicht-Schächtenden; Anm.) überzeugen könnte; nachdem Herr Feingold aber nach dem Interview plötzlich nicht mehr zu erreichen war und kein Termin auf ein neuerliches Gespräch festgesetzt werden konnte, entschied sich der Tierrechtsverein zu dieser drastischeren Form des Aufzeigens. Der Protest wird so lange fortgesetzt, bis die Kultusgemeinde wieder die Kommunikation sucht.

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