Protest gegen Pelze in der Salzburger Innenstadt

Heute fanden sich bei strömenden Regen erneut 2 Aktivisten vor Escada ein, um dort gegen den Verkauf von Pelzprodukten zu protestieren.

Das Vorhaben, eine kleine, aber umso lautere Demo durchzuführen, konnte leider nur die erste halbe Stunde eingehalten werden,  weil zum Einen die Polizei erschien, um die Interessen von Personen zu vertreten, welche sich über die ‚Lärmbelästigung’ furchtbar aufgeregt hatten und zum Anderen rund um den Veranstaltungsort ein Weihnachtsmarkt aufgebaut worden war, von wo aus viele BesucherInnen die ‚stillste Zeit des Jahres’ einforderten! Trotzdem gab es aber selbst aus diesem Lager nicht nur die üblichen Anfeindungen, sonder ganz im Gegenteil, einige der UnternehmerInnen und PassantInnen zeigten sich mit der Botschaft der Kundgebung mehr als solidarisch – sogar ein Glühwein zur Aufmunterung wurde angeboten!  Als aber auch vom Polizeikommando mahnende Anrufe kamen, die Demo könne nicht in dieser Lautstärke weiter vollführt werden, setzten die TierschützerInnen schließlich den Geräuschpegel herab und beschränkten sich mehr auf Faktenverbreitung.

Trotz dieser Einschränkungen, auch die Zivilpolizei beehrte wiederholt die Versammlung,

wechselte eine große Anzahl von Flugblättern die Besitzer.

Die AktivistInnen wechselten schließlich den ‚Tatort’ und zogen vor das Pelzhaus in der Goldgasse. Dort, kurzfristig gesellte sich ein dritter Tierschützer hinzu, auf engstem Raum, hallten die Parolen stimmkräftig durch das enge Gässchen.

Der Protest wurde schließlich nochmals vor Escada verlagert. Wiederum beendete die Polizei die Kundgebung, weil nun die Demozeit überschritten schien.

 

Fazit: Escada muss sich langsam aber sicher auf die öffentliche Bekanntmachung seiner Tierqual-unterstützenden Verkaufspraktiken einstellen, kann nicht jedes Mal nach der Polizei rufen; TierschützerInnen und Polizei müssen sich zusammensetzen, um endlich die Richtlinien für gesetzlich erlaubte und für beide Seiten vertretbare Demovarianten durchzusprechen, damit das Einverständnis nicht getrübt und die freie Meinungsäußerung gewahrt bleibt!

 

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