Protest am Schlachthof Salzburg

Der neue Pächter des Rinderschlachthofes Salzburg-Bergheim (des ohnehin schon größten Rinderschlachthofes Österreichs), der Branchenriese ‚OSI International Foods Gmbh’, verkündete in einer kürzlichen Presseaussendung, das Betriebsgelände werde baldigst erweitert und die Zahl der Schlachtungen deutlich gesteigert.

Die bisherigen Betreiber, die Raiffeisen-Gruppe, tötete bisher 50 000 Kühe (!!!) pro Jahr, OSI wolle diese beinahe unglaubliche  Anzahl künftig auf 70 000 erhöhen…

Hierfür werde es notwendig sein, an 6 Tagen in der Woche, nun auch Samstags, den Schlachtbetrieb aufrecht zu erhalten.

 

Diese mehr als beunruhigenden Zukunftsperspektiven nahm RespekTiere zum Anlass, um am heutigen letzten Samstag des Jahres 2007 mit einer spektakulären Kundgebung direkt vor der Schlachthofszufahrt auf den Wahnsinn einmal mehr aufmerksam zu machen. Der Protest dauerte mehrere Stunden an, hunderte Fahrzeuge und Dutzende FußgängerInnen und Jogger passierten die Darbietung, die allermeisten davon zeigten durch erhobene Daumen ihre Sympathie mit den Anliegen der TierschützerInnen. Tierhändler und Konsorten erzürnte das Gesehene, durch laute Hupkonzerte machte der/die eine oder andere seinen/ihren Unmut kund.

Was uns allerdings nicht davon abhalten wird, im nächsten Jahr verstärkt gegen den Schlachthof aufzutreten, ganz im Gegenteil: wir werden versuchen, durch eine Aufklärungskampagne den hinter Schlachthofwänden versteckten Wahnsinn vermehrt in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

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