Demo gegen das Töten der Streunerhunde in der EU

Am 24.01.08ereigneten sich gleich 2 Tierrechts-Demos in der Salzburger Altstadt.
Zuerst protestierten Tierrechts-AktivistInnen von RespekTiere und von der Münchener –Anti-Escada-Kampagne direkt vor besagtem Geschäft am Alten Markt. Im Zuge der Kundgebung konnte eine große Anzahl von PassantInnen erreicht werden und viele Info-Broschüren, welche die Verbindung Escada’s mit dem anhaltenden Tiermord bezeugen, wechselten die Besitzer. Die Angestellten des Modegeschäfts reagierten unterschiedlich – während eine Frau eine Beendigung des Protestes forderte, zeigte eine weiter leichtes Verständnis, argumentierte aber mit der Unschuld  der Verkäuferinnen an der Situation.Escada musste in letzter Zeit tatsächlich schwere finanzielle Einbußen hinnehmen, gepaart mit den anhaltenden, teils wütenden weltweiten Protesten der TierschützerInnen ganz bestimmt keine leichte Konstellation für die Konzernleitung. ‚Ihr habt den Tieren den Krieg erklärt – glaubt nur ja nicht, dass sich keiner wehrt’, diese Parolen dürften dem Führungsstab langsam aber sicher schwer im Magen liegen.Am Salzburger Alten Markt gab es anschließend eine Prämiere: die erste Kundgebung im Zuge der großangelegten Kampagne gegen das Töten von Streunertieren in der Europäischen Gemeinschaft wurde präsentiert!
Hierzu nahm ein Aktivist im Totenkostüm mit umgehängter EU-Fahne auf einem blutgetränktem Leintuch Platz, in der einen Hand eine Sense, in der anderen eine Kette, welche um den Hals eines ausgestopften Hundes  gelegt worden war. Im Hintergrund flatterte ein Transparent ‚Death Penalty for Innocents? Stop Killing Stray-Dogs!’, am Boden ein weiteres mit der Aufschrift ‚Ehrfurcht vor dem Leben ist Abscheu vor dem Töten!’.
Die spektakuläre Kostümierung zeigte Wirkung; schnell versammelte sich eine große Gemeinde vor dem Schauplatz, es gab kein einziges böses Wort, dafür aber eine ungeteilte, breite Zustimmung. Eltern blieben mit ihren Kindern stehen und klärten diese über den Wahnsinn auf, Taxi- und Pferdekutschenlenker hielten kurz an, um den Fahrtgästen den Anblick zu ermöglichen, und, besonders ergreifend, eine stadtbekannte, bitterarme Frau legte dem Aktivisten 4 Euro auf den Schoß (was dieser gar nicht annehmen wollte, die Großherzige wollte das Geld aber keinesfalls wieder annehmen)
Todesstrafe für Unschuldige? Nicht mit uns!!!! Lasst uns gemeinsam diesen Kampf aufnehmen und so lange fortführen, bis das Töten von gesunden Haustieren selbst im entferntesten Winkel Europas unvorstellbar geworden ist! Jede/r von uns kann dazu beitragen, Einigkeit macht stark! Dem kleinsten Tropfen ist es zugedacht, irgend wann ein Teil des Ozeans zu werden – lasst uns gemeinsam ein Meer der Nächstenliebe bilden und auf dessem Wasser neue Ufer ansteuern! Die Tiere haben niemanden sonst, nur uns: verschwenden wir keine Zeit mehr, jetzt ist der Augenblick des Handelns gekommen!!! Wir sind gerüstet, bereit, diesen Protest, notfalls auch im Zentrum der Macht, gemeinsam mit andern Tierschutz-Organisationen mit allen erdenklichen Mitteln durchzufechten – diese Petition ist ein lebenswichtiger Teil der Kampagne!

‚Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation erkennt man daran wie sie ihre Tiere behandelt!‘
‚Together we stand – Divided we fall‘

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