Kampagne gegen das Töten der Streuner

RespekTiere arbeitet  zur Zeit mit Hochdruck gemeinsam mit dem Österreichischen Tierschutzverein an einer Kampagne zur Beendigung der Streunertier-Tötungen in der EU.

Diese Woche kam es dabei zu einem ersten Treffen mit ausländischen Politikern, das auserwählte Ziel war die ungarische Stadt Sopron und der dortige Bürgermeister. Hintergrund: ein paar Tage vor Weihnachten konnten die beiden Vereine mithilfe der Tier-WeGe aus der Steiermark gerade noch rechtzeitig fünf Hunde aus der städtischen Tötungsstation nach Österreich bringen:; die Armen hätten vor dem großen Fest eingeschläfert werden sollen, weil es für die Verwaltung zu viel Aufwand gewesen wäre, die Station während der Feiertage zu besuchen…

Marion Löcker, Kampagnenleiterin des ÖTV und Tom Putzgruber, der Obmann von RespekTiere,  betraten in den Mittagsstunden die Amtsräume und wurden dort wohlwollend empfangen. Unter der unentbehrlichen Mithilfe einer Dolmetscherin entwickelten sich rasch sehr konstruktive Gespräche, nach anfänglichem Zögern bekräftigte die Stadtverwaltung schließlich ihr großes Interesse an einer Zusammenarbeit und den Willen zum Aufbau eines Kastrationsprogramms. Auch ein Termin mit dem zuständigen ungarischen Minister wurde versprochen, um die Angelegenheit auf nationale Ebene zu erheben.

Wir warten gespannt auf die künftige Entwicklung, der Anfang ist jedenfalls sehr vielversprechend!

 

Auch ein Besuch in der Tötungsstation stand auf dem Programm; die dortigen Käfiganlagen waren wieder ziemlich voll besetzt, allerdings versprach man, dass die allermeisten Häftlinge bereits österreichischen Hunderettungs-Vereinen versprochen worden waren. Die TierschützerInnen hinterließen Decken, Handtücher, Polster und Hundefutter, gesammelt unter großartiger Mithilfe von der so fleißigen Tierhoffnung International aus Rankaweil; kurz vor dem Aufbruch lenkte man das Personal ab, um einen schnellen Blick in die Abfalltonne zu werfen – wo dann wieder einige Hunde und Katzen getötet und entsorgt worden waren…

So dringend ist die Kampagne, jede Minute des Zögerns kostet genau diese Tierleben!!!!

 

Deshalb würden wir Sie ganz, ganz herzlich bitten: schreiben Sie an die Politik, wenden Sie sich an die EU-Parlamentarier, helfen Sie uns das Ziel einer Streunertötungsfreien EU zu erreichen! Bitte sehen Sie unser themenbezogenes Video auf www.youtube.com/respektiere und unterschreiben Sie unsere Petition!!!!!!

 

Am späteren Nachmittag kam es in einem nahen Stadtzentrum zu einer Kundgebung gegen das Töten von Streunerhunden. PassantInnen nahmen das Schauspiel mit gemischten Gefühlen auf, jedenfalls erregte der Protest eine große Aufmerksamkeit!

  

Am selben Abend ‚besuchten’ TierschutzaktivistInnen eine Putenfarm in Ungarn. In einem riesigen Stallgebäude fristen abertausende dieser wunderbaren Vögel ein schreckliches Leben in Enge und beklemmender Trostlosigkeit. Die Luft in den Gemäuern raubte den TierschützerInnen buchstäblich beinahe den Atmen, die Truthähne leben auf den eigenen Fäkalien, kaum genügend Platz um umzufallen. Da der Zugang zum Konzentrationslager nur über einen schmalsten Einstieg erfolgen konnte, eine schnelle Flucht dementsprechend schwer möglich war, und plötzlich mehrere Hunde im Innenhof ein lautstarkes Gebelle starteten, musste sich das Recherchier-Team aber wieder zurück ziehen.

Auch ein zweites Stallgebäude bot schnell ein ähnliches Szenarium; Ungarn ist ein schwieriges Land für derartige Nacht-Ausflüge, da fast sämtliche Tierausbeutungsstätten von Vierbeinern schwer bewacht werden.

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