Wieder Anzeige gegen Hummer-Restaurant

Gestern erhielten wir einen verzweifelten Annruf – eine sehr engagierte Tierschützerin aus Niederösterreich, erzählte uns am Telefon, sie wäre zusammen mit Ihrem Lebensgefährten am Ostermontag im krems-nahen Furth in ein sehr schickes Land-Gasthaus eingekehrt, um dort nach einem wunderbaren Tag Kaffee und Kuchen zu geniesen – und machte dabei eine schockierende Entdeckung. Gleich beim Eingang erblickte sie ein ungewöhnliche Becken, verschlossen mit licht-undurchlässigen PVC-Deckeln. Wie immer aufmerksam und voller Tatendrang wagte sie einen Blick hinein und siehe da – in völliger Dunkelheit, mit zusammengebundenen Scheren, kauerten in dem Verschlag mehrere Hummer! Ein Blick auf die Speisekarte verriet dann das Schicksal der so wunderbaren Meerestiere. Auch ‚Speise’fische werden in besagter Umgebung in Glasvitrinen zum Verkauf angeboten – können Sie sich vorstellen, welche Ängste die scheuen Wassertiere, begafft von so genannten ‚Gourments‘, bis zu ihrem Ende durchzustehen haben?

 

die Bilder sind leicht unscharf, weil mit dem Mobiltelefon gemacht (herzlichen Dank an die Bettina für Ihren Mut und Ihren Einsatz!)

Wir erstatteten Anzeige gegen den Betrieb und hoffen auf ein ebenso mutiges Einschreiten des dortigen Amtstierarztes Dr. Müller wie es Mag. Heuer bei gleichem Tatbestand gegen die Firma Pfeiffer in Brunn im Gebirge vorexerziert hat!
Der Lebendhummerverkauf in Österreich muss beendet werden, Tiere bei lebendigem Leibe zu Tode kochen darf nicht länger Bestandteil einer sich selbst als zivilisiert bezeichnenden Kultur sein!
Bitte helfen Sie mit – sollten Sie von ähnlicher Tierquälerei wissen, wenden Sie sich an Ihren Amtstierarzt, Tierschutz-Ombudsmann oder Tierschutz- oder Tierrechtsverein Ihres Vertrauens! Bitte bedenken Sie: als Beweis-Sicherung wäre ein Foto immer mehr als hilfreich!

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