Berberaffen, Kühe und RespekTIERE IN NOT

Es gibt gleich zu Wochenbeginn eine gute und eine schlechte Nachricht; die Gute ist:


Wir haben es tatsächlich geschafft – die Berberaffen werden aus der Isolationshaft in jenem versteckten Innviertler Bauernhof in ein neues artgerechtes zu Hause übersiedelt!
Es gibt nun die schriftliche Zusage des zuständigen Amtstierarztes, dass der Umzug alsbald von statten geht, auch die Tierschutz-Ombudsfrau von Oberösterrreich sowie die Bezirkshauptmannschaft sind eingeschaltet und intervenieren. Es hat diesbezügliche Gespräche mit der Besitzerin gegeben, und, anders als vielleicht selbst von den Behörden erwartet, diese hatten sich als fruchtbar erwiesen und nicht in einer befürchtete Beschalgnahmung enden müssen! Die Frau hat eingesehen, dass sie den Tieren am jetzigen Ort kein adequates Umfeld schaffen kann – wohin die Berberafffen nun kommen steht allerdings noch nicht fest; Fakt ist, dass es keine Ausrede wegen mangelnder Unterbringungsmöglichkeiten mehr gibt, denn wir hätten mehrere hervorragende Plätze gefunden – eine wunderbare Lösung, und hoffentlich für die Behörden noch nicht vom Tisch, wäre ein Umzug nach Italien, wo die Familie Selzle in der Toskana einen der fantastischsten Gnadenhöfe dieser Welt betreibt (www.sos-animali-international.com!). Dort hätten die Vier endlich wirklich Ruhe, und es wären dennoch immmer Menschen um sie, die sich 24 Stunden am Tag um sie kümmern und sie von Herzen lieben würden! Auch die so verehrte Frau Petrovic vom Wiener Tierschutzhaus hatte sofort ihre Hilfe zugesagt, wie immer jederzeit bereit, allen Wesen in Not bestmöglichen Schutz und unbürokratische Unterstützung zu gewähren – ganz ohne Rücksicht auf dahintersteckende Mühen zu nehmen:)!

endlich ist ein Ende der Isolationshaft absehbar!


In dem Gespräch mit der Besitzerin meinte diese sie würde eine bestimmte österreichische Tierschutzorganisation ganz eindeutig für eine Übernahme favorisieren. Uns soll alles recht sein, so lange nur ein wirklich gutes Umfeld für die betroffenen Primaten geschaffen wird, wo dann dieses auch immer sein sollte! Und wir werden jeden weiteren Schritt in der Angelegenheit genauestens beobachten und Ihnen sehr bald wieder davon berichten!

Leider mussten wir heute auch schon wieder eine Anzeige gegen einen Salzburger Rinderbauern tätigen. Nachdem wir den Hof über mehrere Wochen hinweg beobachtet hatten, musten wir feststellen, dass die von AugenzeugInnen bekundeten Mißstände – viel zu wenig Platzangebot, Stehen der Tiere im eigenen Kot, überdachte Liegefläche viel zu klein für die Anzahl der Kühe – keine temporären waren sondern sich unverändert über jene Zeitspanne hinweg zogen.




Hoffnungsgebend an der Angelegenheit ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen oft so mißachtetes Leid der Tiere erkennen und weiter leiten. Das Üble andererseits ist, dass es noch immer Tierhalter gibt, welche ihr ganzes Vermögen auf den Rücken der Ausgelieferten aufbauen und – selbst in prallem Luxus lebend – nichts davon den Tieren zugute kommen lassen…
Selbige Tierhalter sind es dann meist auch, welche mit totaler Aggression auf Anzeigen reagieren, doch bloß um vom eigenen Unvermögen und der eigenen Herzlosigkeit abzulenken!

Achtung: wir werden nächste Woche einen Hilfstransport nach Bratislava fahren! Solche Unternehmungen kosten jedoch leider auch viel Geld, deshalb würden wir herzlichst um Unterstützung bitten! Die Initiative respekTIERE IN NOT konnte eine Busladung voll Tierheimgüter sammeln, jedoch fallen für den Transport auch hohe Benzinkosten an.
Wenn sie derartige Unternehmungen mit Ihrer Spende unterstützen möchten, bitte weisen Sie diese mit dem Vermerk ‚respekTIERE IN NOT‘ aus. Somit ist sichergestellt, dass Ihre Spende zu 100 % zweckgebunden verwendet wird (Hilfe für Tierasyle im In- und Ausland, RespekTiere-Tiertafel, Gratis-Flohmärkte für Bedürftige und deren Vierbeiner,…)!

Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
5101 Bergheim
www.respekTiere.at
info@respektiere.at


 

 

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