Für die Hummer vor Metro Salzburg

Trotz eines Dutzends von Anzeigen verkauft Metro-Salzburg weiterhin völlig gelassen Hummer. Der Aspekt des Tierleides ist keiner, welcher den Riesenkonzern (der Metro-Gruppe mit über 2100 Standorten in Europa, Asien und Afrika und über 300 000 MitarbeiterInnen gehören nebenbei auch der Real-SB-Markt, Saturn, Media Markt, Galerie Kaufhof und Metro GroupAsset Management an) bisher dazu hätte bringen können den Verkauf lebender Hummer abzustellen. Auch die Überreichung von 1000 Unterschriften gegen diese Praxis an die zuständige Geschäftsführung brachte keinen Moment des Nachdenkens. Ganz so als ob vom Verkauf lebender Hummer der Geschäftsfortbestand abhängen würde – Metro erwirtschaftete 2009 übrigens einen Umsatz von 65,5 Milliarden Euro…
Dabei weiß der Konzern über das Leid nur zu gut Bescheid; nicht umsonst bietet er in einigen seiner Filialen den so genannten ‚Crustastan‘, ein elektrisches Tötungsgerät für Krustentiere, zum Verkauf an. Auf einer entsprechenden Hinweistafel lesen wir: ‚Die Tötung von Hummern und anderen Krustentieren besteht noch immer darin, sie lebendig in kochendes Wasser zu werfen. Diese Tötungsart ist als überholt anzusehen und aus Tierschutzsicht abzulehnen.‘
Wäscht der Konzern seine Hände in Unschuld? Metro verkauft lebende Hummer, und zwar an jeden, der sie haben möchte, ohne zu fragen ‚und wie werden Sie die Tiere töten?‘. Hört ab dem Zeitpunkt des Verkaufes die Verantwortung auf? Argumentiert da nicht die Waffenlobby ganz genau so, die ohne Zweifel Mitschuld ist am Tod von hunderttausenden Menschen weltweit?

Um auf die anhaltende Situation aufmerksam zu machen besuchte heute einmal mehr Gevatter Tod die Salzburger Metro-Filiale (wo heute allerdings sämtliche Hummerbecken leer waren:) ), in seinen Händen einen tiefroten Hummer und ein Schild mit der Aufschrift ‚Hummerverkaufsverbot Jetzt!‘.

so wie hier vor wenigen Monaten besuchte Gevatter Tod auch heute wieder die Metro Salzburg; leider gibt es kein Bild von der Aktion, da die Speicherkarte vergessen worden war…

Sehr geehrter Herr Dr. Alois Stöger,
Als Biologin entsetzt mich die qualvolle Haltung von Hummern in den verkaufsüblichen Becken!

Hummer sind leid- und schmerzfähig!
In den widernatürlichen Verkaufsbecken sind sie mit Artgenossen auf engstem Raum nicht artgerecht gehalten. Es fehlen entsprechende Rückzugsmöglichkeiten- Bewegungsfreiheit, Sozialkontakt, entsprechende Bodenstrukturen, natürliche klimatische Bedingungen (Wassertemperatur, Licht, ect.) und Ernährung. Die Tiere müssen enormen Stress erfahren, den diese Umstände mit sich bringen und werden damit unfassbar überfordert!

Bitte beenden Sie diese Tierquälerei!
Sie Herrn Bundesminister Stöger, bitte ich, eine gesetzliche Richtlinie, entsprechend unserem Tierschutzgesetz, welche den Verkauf lebender Hummer verbietet, aufzusetzen!

Mit freundlichen Grüßen,
Hagn Andrea, MSc
1180 Wien



RespekTiere hat nun auch eine eigene Petition zur Thematik gestartet, die gesammelten Unterschriften werden wir noch in diesem Jahr dem Gesundheitsminister übergeben. Bitte unterschreiben Sie die Forderungen und senden Sie den Link an all Ihre Bekannten und FreundInnen weiter; je mehr Unterschriften wir sammeln können, desto schneller werden sich unsere Forderungen verwirklichen lassen.
Wir alle gemeinsam für ein Lebenhummerverkaufsverbot in Österreich – Jetzt!!!!!!

Hier kommen Sie zur Petition:
http://www.ipetitions.com/petition/hummer/



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