respekTIERE IN NOT Sternenhof im ungarischen Katastrophengebiet

respekTIERE IN NOT gemeinsam mit dem Sternenhof im Einsatz im ungarischen Katastrophengebiet in Kolontár
Wir alle haben mit Entsetzen die so grässlichen Bilder von der verheerenden Umweltkatastrophe in Ungarn in den Medien mitverfolgt – Millionen Liter giftigster Schlamm sind aus einer Aluminiumfabrik bei Kolontár ausgelaufen, die Verantwortlichen unfähig, dem Desaster mit wirksamen Schritten entgegen zu treten. Wieder einmal trägt ‚Mensch‘ die alleinige Schuld an einem Wahnsinn unvorstellbaren Ausmaßes, der Boden so weit das Auge reicht auf Jahre hinweg verseucht. Warum? Weil ein sehr reicher Mann ohne Rücksicht auf das Leben selbst noch reicher werden wollte…

das Ausmaß der Tragödie (die Bilder wurden uns dankender Weise vom Tierheim Veszprem zur Verfügung gestellt)

Sämtliche Einwohner haben ihr ganzes Hab und Gut verloren, die Regierung hat zwar versprochen schnell und unbürokratsich zu helfen, den Menschen neue Häuser anderswo zur Verfügung zu stellen, aber: vergessen wurde dabei einmal mehr auf die Tiere, denn auch sie litten und leiden ganz furchtbar unter den Geschehnissen, bestimmt noch mehr als die Menschen selbst – sie wissen nicht was passiert, können die Gefahr nicht einschätzen, bekommen keinen Trost, keine Zukunftsaussichten – und: besonders die Haustiere verlassen sich auf ihre ehemaligen Familienangehörige! Doch diese sind im Moment selbst mit Überleben beschäftigt, und so nimmt der Wahnsinn seinen Lauf…

diese Katze hat es nicht geschafft; werden seine Mörder zur Verantwortung gezogen?

TierschützerInnen haben diesen Hund gerettet – es wird alles für ihn getan, ob er überlebt ist dennoch ungewiss…

 

gibt es Hoffnung für diese Enten?

 


 

Die BewohnerInnen sind evakuiert worden – zurückgeblieben sind deren Haus- und ‚Nutz’tiere, die Streuner und jene, welche ein freier Wildbahn ihr Leben fristeten. Für sie alle, für all jene, welche nicht unmittelbar an den Folgen der Katastrophe gestorben sind, hält die Zukunft nur düstere Aussichten bereit. Es ist niemand mehr da der sie füttern würde, noch dazu ist die gesamte Umgebung ein einziger Sumpf aus Gift. Nun setzt ein weiterer Kampf ums Überleben ein, denn jene Tiere, die nicht direkt am kontaminierten Schlamm gestorben sind, drohen nun zu verhungern. Oft haben sie Verätzungen am ganzen Körper, sind blind, sterbenskrank. Gemeinsam mit der Herbert-Denk-Stiftung, dem so großartigen Sternenhof-Team, haben wir Kontakt mit einem Tierheim vor Ort in Veszprém und wir werden nun einen ersten Hilfstransport durchführen – Dienstag, der 19.10.2010, um 4 Uhr morgens, ist der Startschuß! Wir werden die wichtigsten Sachen (Medikamente, Reinigungsmateriel, Futter und Decken) mitnehmen und dann sehen wo wir weiter helfen können.

Bitte unterstützen Sie uns JETZT bei unserer Arbeit mit einer Spende. Nur durch Ihre Hilfe sind solche Einsätze erst möglich.

Ganz dringend würden wir Futterspenden benötigen, medizinisches Material, Verbände, Handtücher, Reinigungsmittel und dergleichen!
Bitte spenden Sie auf unten stehendes Konto mit dem Verwendungszweck „Katastrophenhilfe Kolontár". Jeder Euro hilft!

Bitte helfen Sie uns helfen – gemeinsam können wir Wärme schenken – und den Menschen vor Ort ein Beispiel an Tierliebe reichen!

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