im unermüdlichen Einsatz – es gibt soooo viel zu tun!!!!

Es gibt wieder einige wichtige Nachrichten!
 
Zuerst möchten wir uns bei ‚Fressnapf’ vom ganzen Herzen für eine besonders großzügige Tiernahrungsmittel-Spende bedanken! Frau Pabst-Mielke, ihres Zeichens Marketing-Leiterin von Fressnapf-Österreich, setzte damit ein Zeichen der Unterstützung für unsere so vielfältigen Straßentier-Projekte. Wir freuen uns riesig und respekTIERE IN NOT wird die überlebenswichtigen Hunde- und Katzenfuttersäcke alsbald genau dorthin bringen wo sie am dringensten benötigt werden, nämlich direkt vor Ort zu den notleidenden Tieren!
Das Fressnapf-Team in der Abhol-Filiale zeigte sich dann trotz der vielen wartenden Arbeit auch noch äußerst hilfsbereit und im Nu hatten wir den unseren VW-Bus bis obenhin vollgeladen.
 
Und auch aus Vorarlberg hat uns wieder eine große Menge an Tiernahrungsmittel erreicht; wie so oft, wir können uns im Namen der Tiere gar nicht genug bedanken, hatte die Tierhoffnung International (www.tierhoffnung-international.at) aus Rankweil für uns gesammelt und die Spedition Schenker (www.schenker.at) zum wiederholten Male die Güter völlig kostenfrei bis zu deren Lager nach Bergheim, nur wenige Kilometer von usn entfernt, gebracht! Wir können gar nicht oft genug betonen, wie sehr wir diese großartige, nun schon Jahre überdauernde Zusammenarbeit genießen und wie wichtig sie ist in Bezug auf lebensrettende Hilfseinsätze! Und um unsere Vorratslager dann auch noch so richtig zu füllen, brachte auch die Familie Eckbauer aus Anthering erneut eine große Ladung Tierfutter, genau wie die Fam. Steckenbauer aus Braunau; und vor unserer Abreise in die Slowakei – wir berichten unten stehend über die Fahrt – erreichte uns dann auch noch ein Paket der Frau Dipl.Ing. Haslinger aus Linz, zu Handen der Frau Havranova! Wir verneigen uns tief vor Ihnen allen!
 
 
Herzlichster Dank gilt auch unserer guten Seele, der Hanni Haunsperger aus Salzburg. Hanni stellt uns seit mehr als einem Jahr einen Lagerraum für genau diese Hunde- und Katzenfutter-Vorräte völlig kostenlos zur Verfügung, und das in Zeiten wo ‚Platz’ oft zum unbezahlbaren Gut geworden ist (siehe Foto)! Und nicht nur das, sie kümmert sich dann auch noch um den Lagerbestand, um Umschichtung, sodass ältere Futtersäcke immer in vorderster Front greifbar sind. Kurzum: Hanni, fühl Dich fest umarmt!
 
Diese Woche kam es dann auch zu einem Treffen mit DI Georg Matuschkowitz von der Caritas, seines Zeichens Leiter für Internationale Programme. Grund des Meetings in der Wiener Zentrale war eine Aussendung der grundsätzlich so großartigen Menschenrechtsorganisation, wo dann ‚Schenken Sie einen Esel’ oder ‚Meine Ziege lebt in Burundi’ beworben wurde; mit dem gespendeten Geld soll, so die Vorgabe, in Afrika ein entsprechendes Tier eingekauft und an bedürftige Familien vergeben werden.
Nur, wer das Los der ‚Arbeits’- und ‚Nutz’tiere besonders in Afrika kennt, der/die sieht solche ein ‚Angebot’ mit gemischten Gefühlen – erst recht respekTIERE IN NOT, wo wir doch jeden Tag auf ein Neues mit teilweise unfassbaren Schicksalen der Esel Mauretaniens konfrontiert sind!
DI Matuschkowitz nahm sich den Vormittag Zeit und hörte geduldig unsere Fragen. Er beantwortete sie mit großer Geduld und konnte uns von den Bemühungen der Caritas, für die Tiere selbst nach der Weitergabe Sorge zu tragen, überzeugen; auch für tierärztliche Betreuung weit über die Abgabe hinaus ist gesorgt. Trotzdem nahm Di Matuschkowitz unsere Sorgen sehr ernst und versprach über die Anliegen gründlich nachzudenken; auch das Versprechen, die Caritas reagiert auf die Zeichen der Zeit und wird auch künftig immer tiergerechter handeln und in alle Entscheidungen den Tierschutz selbstverständlich und immer stärker mit einzufließen lassen, konnten wir dabei abringen. Ein Versprechen, welches dem Herr DI offensichtlich nicht sonderlich schwer von den Lippen kam, strahlt er doch nicht nur große Menschen- sondern auch Tierliebe aus.
Beruhigend für uns ist die Tatsache, dass die der Caritas gespendeten Esel kein Arbeitsleben vergleichbar mit jenen in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott erwartet. Vielmehr werden diese Esel dazu verwendet, um den ärmsten der armen Familien bei den täglichen Arbeiten zur Hand zu gehen, also Lebensmittel, vor allem Wasser, zu transportieren, Feuerholz und ähnliches. Aber niemals die Mengen und Gewichte, welche ihnen in Nouakchott gewerbsmäßig aufgebürdet werden, und niemals über so eine lange Zeit hinweg.
Viel lieber hätten wir natürlich gehört die Caritas würde zukünftig kleine Flächen von Land zur Verfügung stellen, wo selbige Familien dann einen Lebensunterhalt selbst anbauen können; dies ist aber leider nicht möglich, so der DI, weil die Tiere nur dann zum ‚Einsatz’ kommen, egal ob Ziegen oder Esel, wenn eine Landbebauung auf Grund eines Nicht(mehr)vorhandenseins von Wasser unmöglich geworden ist. Die angekauften Ziegen erwartet ein Leben in ziemlicher Freiheit, es gibt in den Dörfern Afrikas keine Stallhaltung; dennoch, und über diesen Fakt sollte jede/r SpenderIn wohl gründlich nachdenken, werden diese Tiere ihr Leben durch eine Schächtung – also eine unbetäubte Schlachtung – qualvoll im Sand aushauchen ; soviel sollte erwähnt werden!
Wir werden mit der Caritas auf jeden Fall in Kontakt bleiben und uns weiterhin austauschen – und dem Caritas-Haus in Nouakchott übernächste Woche im Zuge des Projektbesuches die Ehre erweisen! Ganz sicher war das Gespräch in Wien ein wichtiges und sinnvolles, eines welches bewies, dass der Weg der Kommunikation immer der bessere sein wird gegenüber der Aggression oder der Angriffes. Solange Menschen miteinander reden können, so lange besteht Hoffnung Problematiken in würdevoller Art und Weise lösen zu können!
 
Und dann stand diese Woche auch eine weitere Fahrt nach Bratislava auf dem Programm; wieder hatten wir den Bus vollgelanden mit einigen hundert Kilo an Hunde- und Katzenfutter, gespendet – und nun kommen wir mit großem Vergnügen auf ‚Fressnapf’ zurück und schließen den Kreis – von unserem Partnerverein, der Tierhoffnung International, dem Veganversand (www.veganversand.at, noch immer gilt die Aktion: bestellen Sie dort vegane Tiernahrung, so übernimmt der Veganversand die Transportkosten zu uns!) und ebendiesem! Herzlichsten Dank, all diese Menschen und Tiere welche wir im Zuge solcher Hilfsfahrten ansteuern, würden ohne Unterstützung einer schlimmen Zukunft entgegensehen!
Frau Havranova, spätestens nach unserem Besuch vor nur wenig mehr als 2 Wochen Ihnen bestens bekannt (wir betreuen das kleine Asyl nun schon über viele Jahre hinweg), lässt Ihnen mit Tränen in den Augen allerliebste Grüsse ausrichten.
Apropos: wir entdecken dieses Mal ein kränkliches Kätzchen, obwohl bereits vier Jahre alt kaum größer als ein weiterer Mitbewohner des kleinen Asyl, dieser jedoch erst in seinem vierten Lebensmonat! Wir haben versprochen schnellsten ein Plätzchen zu suchen und den Süßen abzuholen!
Frau Havranova hat neben den so großartigen jungen TierrechtsaktivistInnen wie der Petra, welche mit großem Einsatz unsere gesamte Korrespondenz erledigt, auch zwei weitere HelferInnen gefunden, Frau und ihren Mann Ivo (im Bild). All diese so wunderbaren TierfreundInnen sorgen dafür, dass sich Frau Havranovas rund 60 Katzen immer ganz besonders wohl fühlen; Frau Havranova beherbergt wie bereits erwähnt auch noch einige Hunde, für welche wir vor einiger Zeit die Unterkünfte saniert hatten. Zur Zeit leben aber nur vier dort, welche dennoch dringend ein neues zu Hause suchen.
 
   
 
Und noch etwas: das kleine Häuschen auf dem verwachsenen, fast märchenhaft wirkenden Grundstück wird von einem einzigen uralten Ofen mit Holz und Kohle geheizt; nun, nach der beißenden Kälte und dem vielen Schnee der letzten Wochen, sind nur noch, sie sehen es im Bild, wenige Schaufeln an Heizmaterial übrig. respekTIERE IN NOT übernimmt die anfallenden Heizkosten, damit wenigstens die Grundbedürfnisse für Mensch und Tier erfüllt sind!
 
Sie sehen wie vierfältig unsere Aufgaben gefächert sind; werden Sie ein Teil von respekTIERE IN NOT, ein Baustein im Mosaik des Helfens: Sie wissen, Sie sind der allerwichtigste Part in jenem Kreislauf, denn ohne Ihrer Hilfe sind unsere Hände gebunden!
 
Eine erwähnenswerte Begegnung in Wien gilt es noch zu dokumentieren; im Zuge des AST, Anti-Schlachthoftages, hatten wir ja auch die Bundeshauptstadt besucht; waren wir in anderen Bundesländern kaum auf negative Begegnungen gestoßen, sollte sich das in Wien ändern. Obwohl die erste Aktion nur einige Minuten dauerte – ein Schild mit der Aufschrift ‚Hier werden Leichenteile serviert – Mahlzeit’ wurde vor dem ‚Hühnerparadies’ (wie makaber…) aufgestellt und auf die Reaktion der PassantInnen gewartet – erbosten sich einige vorbeirauschende Menschen angesichts der Szenerie; ein Mann deutete den berühmten Vogel und meinte: ‚Gsindl, dreckigs, weggramt ghearts (‚deckiges Gesindel, Ihr gehört entsorgt’)’, in die folgende Diskussion mischte sich dann eine Frau mit riesiger Pelzhaube ein; sie warf uns ein ‚Man müsste Euch einsperren. 1940 hatte man die richtige Antwort für Menschen wie Euch’ zu und lies uns ungläubig staunend zurück…(besagte Szenerie vor dem ‚Hühnerparadies‘, das wohl eher einer Leichenhalle gleichkommt; im Bild rechts sehen sie ‚AST‘ in Bulgarien – Rumi aus Sofia im Schnee)

Wir suchen auch wieder ein zu Hause für vier herzallerliebste Welpen aus Sofia. Die drei Jungs und das Mädchen (Bildmitte) wurden von der grossartigen Hundetrainerin, welche einst Tara und Riche zu resozialisieren schaffte, auf der Strasse gefunden – wäre sie dort bei den jetzigen Temperaturen nur ein paar Stunden länger geblieben, sie hätten keine überlebenschance gehabt. Bitte denkt darüber nach, wer ein Plätzchen weiss: meldets Euch!!!
Und noch eine ziemlich schlimme Geschichte aus Sofia, aber Gott sei Dank eine mit gutem Ausgang – eine Hündin (im Bild links) hatte sich auf einen eingezäunten Sportplatz verirrt und die Angestellten der Arena begannen anstatt ihr zu helfen sie sofort mit Stöcken zu schlagen. Die Tierschützerin sah all dies mit eingenen Augen, griff sofort ein und entriss die Arme ihren Häschern im wohl letzten Augenblick. Blut tropfte aus Mund und Ohren, und die taumelnde Hündin erholte sich nur ganz langsam vom Schock. Rumi rief uns und wir begannen mit der Suche nach einem guten zu Hause. Ungeachtet dessen versuchten die Tierschützerinnen vor Ort aber auch in Sofia selbst einen Platz zu organisieren und hängten diesbezügliche Zettel aus – vor zwei Tagen meldete sich tatsächlich der Hündin Familie und schloss sie freundenstrahlend wieder in die Arme!
Für die wundervolle Hündin im Bild rechts suchen wir ebenfalls ein zu Hause. Auch Riva wurde von besagter Hundetrainerin von der Strasse geholt, völlig verängstigt, weil sie offenbar Furchtbares erlebt hatte. Nichts desto Trotz schaffte die Tierschützerin aber erneut das Unmöglcihe, heute ist Riva eine ausgeglichene und völlig brave Hündin, die es liebt umsorgt zu werden!

Achtung, Achtung: morgen um 18 Uhr gibt es eine neue Sendung von Radio RespekTiere mit dem zentralen Thema ‚Anti-Schlachthoftag‘!
Zu empfangen über die Radiopfabrik Salzburg auf 97.5 oder 107,5, und im Netz unter cba.fro.at!

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