Eybl-nächstes Jahr pelzfrei?! :);Tiere suchen ein zu Hause;TierpflegerIn gesucht!

Ein ganz grosser Erfolg für den Tierschutz bahnt sich an – Eybl bald pelzfrei?!
Vor wenigen Stunden trafen sich RespekTiere-AktivistInnen mit dem Eybl-Salzburg-Geschäftsführer Thomas Gassner in dessen Filiale in der Alpenstrasse. Das Meeting verlief in sehr angenehmer Atmosphäre und brachte letztendlich mehrere Gründe zur Freude hervor – so wie es im Moment aussieht, dürfen wir das Sporthaus Eybl schon schon sehr bald zu einem ganz wichtigen Schritt beglückwünschen: dem Ausstieg aus dem Pelzverkauf! Eine Presseaussendung in diesem Sinne ist bereits verschickt!

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Herr Gassner betonte im Zuge des Gespräches immer wieder, Eybl wäre schon vor ca. 15 Jahren mit dem Thema schwer konfrontiert gewesen und hätte damals eine Beendigung des Verkaufes von Pelz oder pelzverbrämter Kleidungsstücke beschlossen; jahrelang wurde das dann so gehandhabt, bis sich wohl zu viel Routine einschlich – jedenfalls, im Einkauf für die nunmehrige Winterkollektion sei diese Vorgabe unbewusst wohl etwas in Vergessenheit geraten gewesen. Der Konzern lege grundsätzlich und seit jeher grossen Wert auf ethisch korrektes Verhalten, ein Bekenntnis, welches wir gar nicht in Frage stellen (so zum Beispiel wurden unlängst nach dem Bekanntwerden von giftigen Inhaltsstoffen in Outdoorbekleidung die beanstandeten Produkte augenblicklich ausgelistet) – ihm wäre es dann so ähnlich gegangen wie wohl vielen anderen GeschäftsführerInnen in den Filialen: erst unser Protest vor den Türen des Geschäftes hatte ihn, obwohl zuvor doch aufgeregt, dann aber wieder zum Nachdenken animiert; denn bis dahin hätte er gar keinen Gedanken daran verloren, dass manche Kleidungsstücke in seiner Filiale vielleicht pelzbesetzt wären. Spätestens das Studium der ihm zugesandten Fotos und Videos aus Pelzfarmen hätte ihn dann wieder vollends davon überzeugt: Pelzbekleidung, egal in welche Form, ist immer grausam, und, wie wir es im Tierschutz gerne formulieren, wirklich ‚untragbar‘. Nicht umsonst gibt es ja auch ein Pelztierfarm-Verbot in Österreich!
Das Thema ‚Daunen‘ wurde ebenfalls angeschnitten, wo Herr Gassner meinte, vor 20 Jahren war die Verwendung deren noch Gang und Gäbe, nicht zuletzt aus Mangel an Alternativen, aber heute sind qualitativ derart hochwertige Ersatzmaterialen im Einsatz, dass die allermeisten Menschen bereits bewusst auf Dauen ‚verzichten‘. Wir dürfen also die berechtigte Hoffnung hegen, dass auch ‚Dauen-Produkte‘ über kurz oder lang endgültig als tierquälerisch erkannt und dementsprechen behandelt werden!

Alles in allem war die Unterhaltung dann wirklich eine, hoffentlich für beide Seiten, sehr spannende, informative und in ihrem Abschluss höchst erfolgreiche!

Es bleibt die wichtige Erkenntnis: wir alle, die wir vielleicht hier und da glauben wir wissen sehr viel über ein Thema, sollten uns öfters an der Nase nehmen und unseren Wissenstand von Zeit zu Zeit prüfen. Herr Gassner ist diesbezüglich nun ein grosses Vorbild – konfrontiert mit einer Sachlage hat er weder, wie viele andere es getan hätten (und tun, aus leidvoller Erfahrung kann das bestätigt werden), mit Nichtbeachtung oder gar Aggression reagiert, ganz im Gegenteil; er hat sich informiert, eingelesen und reagiert. Um an dieser Stelle eine berühmte Redewendung zu bemühen, ’nur so kommen die Leut‘ zsam‘! Wir möchten uns für ein solches Entgegenkommen vom Herzen bedanken; die Eybl-Kette kann stolz darauf sein solche Mitarbeiter in eigenen Reihen zu wissen !

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Was für uns nebenbei noch wichtig ist: einmal mehr hat sich gezeigt wie bereits relativ kleine Aktionen wie etwa jene vor Eybl Krems, Eybl Salzburg und Eybl Bergheim grosse Auswirkungen haben können, zwangsläufig haben werden! ‚Das bringt doch eh nix‘, ist eine abgenützte Formulierung, welche nur von jenen benützt wird, welche aus anderen Gründen, wie etwa Bequemlichkeit oder Sattheit, an keiner solchen teilnehmen möchten; und das ist ur schade, denn würden wir uns alle immer wieder aufraffen und Dinge einfach in die Hand nehmen, gleich ob NachbarIn, FreundIn, KollegIn mitzieht oder nicht, wir könnten für die Tiere in kurzer Zeit ganz sicher Unfassbares leisten…

…ganz in diesem Sinne, es gibt hierfür schon in naher Zukunft wieder wunderbare Gelegenheiten: so zum Beispiel stehen die ‚Anti-Schlachthoftage‚ an, vom 28. Jänner bis zum 3. Februar, wo wirklich jede/r ganz einfach mitmachen kann (näheres auf unserer Homepage!!!). Und nächsten Samstag, dem 26., fahren wir nach Scheffau zur Anti-Jagd-Kundgebung – sei einfach dabei!!!!

Wir suchen wieder ganz dringend zu Hause für Tiere in Not!

Zum einen geht es dabei um den kleinen Koso, ca. 4 Monate alt und 5 kg schwer. Er lebt noch im Kosovo, wo ihn der Soldat und Tierschützer Michael aufgefunden und gesund gepflegt hat. Michaels Auslandseinsatz endet nun aber Mitte Februar, und natürlich möchte er den Kleinen so gerne mitnehmen, sucht ganz dringend ein zu Hause für ihn. Michael würde sogar einen Pflegeplatz bezahlen, dann natürlich auch sämtliche eventuell anfallende Arztrechnungen oder diverse Ausgaben bis zu endgültigen Vermittlung!

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Bitte lassen Sie uns Koso eine Chance geben!!! Vielleicht wäre Koso genau der richtige Hund für Sie, oder Sie kennen jemanden, der/die gerne so einen Süssen bei sich aufnehmen würde – in diesem Falle, bitte melden Sie sich bei uns!!!

 

Dann wäre da noch Pussy, eine siebenjährige wunderschöne schwarze Katze mit einem weißen Fleck am Hals. Pussys Frauchen ist leider verstorben, die Arme ist jetzt ganz allein in der Wohnung, wo die Tochter zweimal am Tag für einige Minuten zum Füttern und Streicheln vorbei kommt – mit zu sich nach Hause nehmen kann sie Pussy nicht, weil ihr Mann an einer Katzenhaarallergie leidet.

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Interessierte können sich entweder direkt an Frau Haigermoser – Tel. 0049 (0) 8654 602270, Mobiltelefon 0049 (0) 1791448927 – wenden oder an Frau Irmgard Freistätter unter irmifreist.nini@sbg.at!

TierpflegerIn gesucht!!!!

Doris bietet in einem Dorf in Slowenien hauptsächlich alten und verstoßenen Tieren ein zu Hause. Viele der ihren sind krank, so zum Beispiel ein Pferd, welches an einer letztendlich tödlichen Hormonstörung leidet, oder eine Hündin, wo Leishmaniose diagnostiziert wurde.

Doris beherbergt auch zwei ‚Hochwasserhunde‘, Opfer der Katastrophe vom letzten Spätherbst, wo viele Häuser unter Wasser standen. Die Beide bleiben noch einige Monate, solange, bis ihr Ziehvater, ein alter Mann im Rollstuhl, mit nur einem Bein, es irgendwie schafft das alte Haus wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bringen – ja, in punkto Sozialleistungen ist unser gutes, alte Österreich verglichen mit den Nachbarländern noch immer jenes Land wo Milch und Honig fließt… Nächste Woche nimmt Doris zudem einen Todeskandidaten aus dem Tierheim in Maribor auf, der arme Hund wäre sonst eingeschläfert worden. Doch damit nicht genug, wohnen noch weitere 9 Hunde im kleinen Asyl, sowie 24 Katzen. Castor, das eingangs erwähnte Pferd, hat auch noch einen Pferdefreund, und zwei Esel runden die Szenerie ab; nebenbei bevölkern auch noch 4 Schafe und einige Enten und Hühner den Hof.

Gesucht wird nun: jemand, der Doris zur Hand gehen kann, der kleinere Reparaturmaßnahmen (auch zusammen mit Doris) durchführt; so müssen etwa  Zäune gezogen, Weiden erweitert, d.h. Pflöcke eingeschlagen werden. Ställe wollen entmistet sein, Hühner und Enten müssen raus und rein gelassen, Holz für den Winter gesägt werden. Allesamt sind es nicht wirklich schweren Arbeiten, aber Kontinuität ist ein dabei ein Muss. Gesuchte Person sollte dann auch selbstständig arbeiten können, um Doris irgendwann einmal die Möglichkeit zu geben ihre Familie in Deutschland zu besuchen. Derjenige / diejenige muss also absolute Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit mitbringen, jene zwei Faktoren sind das allerwichtigste, weil davon Leben abhängen, weiß Doris.

Gehalt kann leider keines bezahlt werden, dafür aber jede Menge Freude, ein wunderbarer Platz zum Seele baumeln lassen, ein warmes, gemütliches Bett und eine Rundum-Versorgung!

Neugierig geworden? Wenn sich jemand angesprochen fühlt, bitte melden!!!!!

 

Achtung, Achtung, Achtung!  Ein dringender Aufruf – für unseren Flohmarkt, gemeinsam mit der Aidshilfe, am 02. Und 03. März im Kleingmainersaal würden wir noch ganz dringend Sachspenden benötigen – vor allem allgemeine Gebrauchsgüter!

Ganz wichtige Termine:

Am Samstag, dem 26.01., veranstalten wir die mittlerweile längst traditionelle Anti-Jagd-Kundgebung in Scheffau, dort findet wieder die ‚Streckenlegung‘ zur ‚Nacht des Fuchses‘ statt. Wir werden gegen 17.30 von Salzburg aus losfahren und würden uns über rege Teilnahme sehr freuen!

Schon am Tag darauf, am Sonntag, 27.01., folgt schon der nächste Protest, wiederum ist der Anlass das alljährliche Fuchsmassaker (‚Nacht des Fuchses‘, Hof); Treffpunkt 18 Uhr, vor dem Gasthaus ‚Alte Tanne‘, in Hof!

Am Freitag, dem 01.02., veranstalten wir vor Österreichs größtem Rinderschlachthof in Bergheim bei Salzburg einen Protest – als Salzburger Abschluss der 4. Anti-Schlachthoftage! Beginn 18 Uhr, bis ca. 20 Uhr!

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