Unfassbar – und das im Jahre 2013! Modehaus Madeleine setzt weiter auf Pelz!

Manch vermeintliche ModemacherInnen können einfach nicht die Finger vom bluttriefenden Geschäft mit Tierpelzen lassen! Immer wenn man denkt jetzt dürfte es sich wohl endlich auch bis in den letzten Winkel Europas herumgesprochen haben, dass Pelze nur an Tieren schön sein können, glaubt wieder ein/e  besonders findige/r (besser kaltblütige und herzlose) GeschäftemacherIn, er/sie könnte am unfassbaren Leid von Tieren Geld verdienen. Zeigen wir solchen Konzernen die rote Karte, ohne jegliche Abstriche – Pelzhandel ist Todeshandel, ist eine unfassbare Tierquälerei, welche wir in keiner Form dulden dürfen!

Unglaublich – nun setzt die in vielen Ländern Europas agierende Modekette Madeleine aus Deutschland in ihrem aktuellen Herbst-Winter-Katalog wieder auf Tierhaar, 20 verschiedene Produkte werden angeboten – vom Pelzschal bis zum Pelzmantel kann man alles erwerben. Ermordet hierfür werden Kaninchen, Merinolämmer, Nerz und Waschbär!

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Wir rufen hiermit eine neue Kampagne ins Leben, welche darauf abzielt die Verantwortlichen von einer Tatsache zu überzeugen, die für die allermeisten Menschen inzwischen sowieso selbstverständlich ist –  nämlich dass der Verkauf von Tierpelzen in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz mehr finden darf!

Bitte lesen Sie hier was Madeleine auf unsere Anfrage antwortete (und staunen Sie darüber):

Sehr geehrter Herr Putzgruber,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern es sehr, dass Sie sich durch unser Pelzangebot in Ihrer persönlichen Einstellung und Haltung verletzt fühlen.
MADELEINE geht mit dem Einsatz von Pelzen sehr selektiv und kontrolliert vor und hält sich an alle Vorschriften, die ihr die moderne Rechtsgesellschaft auferlegt. Die Pelze, die wir in unserem Sortiment führen, stammen aus Zuchtbetrieben, die sich nach den ethischen Grundlagen der Tierhaltung richten
und mindestens den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Andere Felle stammen aus der Tierzucht zur Nahrungsmittelgewinnung, wie z. B. Kanin und Lamm. Es steht unseren Kunden (und Kundinnen) frei, unser Warenangebot zu kaufen oder auch nicht. Nehmen wir Pelze aus dem Sortiment, sind Kunden unzufrieden, behalten wir Pelze, sind Kunden ebenfalls unzufrieden. Was immer MADELEINE in diesem Punkt entscheidet – jeder Käufer und jede Käuferin wird seine bzw. ihre eigene Entscheidung treffen, die wir respektieren.
Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Madeleine Mode-Team
i.A. Kathrin Wolff





Wie oft haben wir solche Worte schon gehört? Ist es wirklich so einfach über tierliches Leben zu entscheiden? Kann man derart tiefgreifende Entscheidungen tatsächlich ganz nebenbei auf KundInnen abwälzen und die eigenen Hände dann in Unschuld waschen? Tragen die HändlerInnen keine Verantwortung darüber? Und dann dieses so furchtbare und oft verlautete Gestammel von Zuchtbetrieben, welche angeblich nach ‚ehtischen Grundlagen‘ agieren usw.; wir wissen alle, es gibt sie nicht, die ‚gute Pelztierhaltung‘, kann es nicht geben, aus diversen immer wieder vorgekauten Gründen, die wir irgendwann leid sind ständig zu wiederholen… Ja, und was schreibt die gute Frau dann von ‚hält sich an alle Vorschriften‘? Ethisches und menschliches Verständnis sind damit ganz sicher nicht gemeint; rechtliche vielleicht, ja, aber ist das dann nicht sowieso mehr als selbstverständlich? Denn selbst wenn Konzerne wie jener offensichtlich über kein Herz verfügen, so sind sie wohl ganz sicher gewift genug, um nicht in die Kriminalität abzurutschen – und das täten sie, wenn die Vorschriften nicht beachtet werden würden. Solche Sätze sind deshalb null und nichtig, ohne jegliche Aussagekraft; nachzudenken darüber gleicht also einer völligen Verschwendung von Zeit.
Ein Fakt, der uns – alle Menschen, welche die Augen nicht vor Tierleid verschließen – aber so stark und Firmen wie besagte gleichzeitig so angreifbar macht: Image ist in der heutigen Zeit alles, und genau dieses Image steht nun bei Madeleine auf der Waage, sollte sich die Konzerführung dazu entschließen weiterhin mit blutiger Ware Handel zu treiben…
Übrigens, wäre es für die EinkäuferInnen verpflichtend vor jedem Geschäftsabschluss ‚Pelzfarmen‘ zu besuchen, es gäbe wohl fast keinen Pelz mehr zu kaufen, so viel steht fest; denn wer jene Orte – egal übrigens ob in Holland, Deutschland, Tschechien, Russland oder auch China gelegen, denn überall wird nach selbigem Muster gehalten und gemordet – mit eigenen Augen gesehen hat, der/die kann kein Herz in der Brust schlagen haben, wenn er/sie dann weitehin ein derartiges Qualprodukt einkauft…

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Fotos: Pelzfarmen schauen überall gleich aus, ob nun im Westen oder Osten. Alles was die Pelzindustrie anderes behauptet, ist eine Mär – nur der Gewinn zählt, und jegliche andere Unterbringung würde Abstriche bringen…

Deshalb: bitte protestieren auch Sie noch heute bei Madeleine, sagen Sie den verantwortlichen ManagerInnen Sie werden keinen Einkauf mehr tätigen, solange der Konzern nicht davon Abstand nimmt mit Echtpelzprodukten Handel zu treiben. Wir leben in einer gewinnspannenorientierten Zeit, und einzig und allein der Faktor ‚Umsatz‘ scheint die Macht zu besitzen nicht nur von ethischer Korrektheit zu sprechen sondern diese auch zu verinnerlichen!

service@madeleine.de

service@madeleine-mode.at

service@madeleine-mode.ch

 

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