Respektiere erneut in Bulgarien vor Ort – ein Erfolgsprojekt!!

Achtung, Achtung, Achtung!!!!! Am letzten Freitag, dem 20. September, startete der Countdown zu einer neuerlichen Kastrationskampagne in Bulgarien! Seither sind wir hier vor Ort und werden noch bis zum Wochenbeginn versuchen möglichst viele Hunde und Katzen einzufangen und zu kastrieren. Wie wichtig solche Aktionen sind zeigen die aktuellen Ereignisse in Rumänien mit aller Deutlichkeit! Mit uns ist der fantastische Tierarzt Dr. Matthias Facharani aus Bayerisch Gmain, der dann gemeinsam mit seiner bulgarischen Kollegin, der wunderbaren Dr. Marieta Stankova, über eine Woche hinweg Straßentiere kasterieren wird!

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Foto: die unerschütterliche Dr. Stankova bei Kastrationseinsatz im bulgarischen Breznik im Juni 2013 (im Bild mit Rumi Tadorova von RespekTiere Bulgaria)!

Bitte helfen Sie uns helfen!

Überall in Osteuropa gibt es sie, die Heimatlosen, Ausgestoßenen – und überall werden sie verfolgt, vertrieben, vergiftet, erschossen, erschlagen, vergast oder man entledigt sich ihrer mit der Todesspritze. Hunderttausende, ja Millionen von Straßenhunden bevölkern die Städte, allein in der rumänischen Hauptstadt Bukarest wird ihre Zahl auf bis zu 100 000 geschätzt!
Die Gräueltaten gegen sie sind Legende, daran konnte auch die EU bisher nichts ändern.

RespekTiere bemüht sich seit Jahren darum deren Schicksal zu verbessern – mit großem Erfolg! Wir sind ständig in Osteuropa unterwegs, fahren Hilfstransporte, nehmen immer wieder Hunde mit nach Österreich oder Deutschland; tatsächlich ist es uns als vielleicht einzige Organisation überhaupt zusammen mit einheimischen TierschützerInnen und dem Sternenhof gelungen, ein ehemaliges Todeslager in Rumänien ganz zu schließen! All diese Maßnahmen sind zweifellos ungeheuer wichtig, dennoch haben sie nicht die Macht Dinge für die Zukunft zu ändern. Sie bekämpfen bestenfalls die Symptome, jedoch nicht die Ursache. Deshalb: der allerwichtigste Aspekt aller Bemühungen ist die Kastration, nur so kann unermessliches (zukünftiges) Leid verhindert werden! Sagten wir ‚zukünftig‘? Nicht nur das, auch die Gegenwart wird dadurch entscheidend mit beeinflusst (siehe jetziger Wahnsinn in Rumänien!!!) – denn wenn die Menschen wissen, dass die auf der Straße lebenden Hunde kastriert, geimpft, entwurmt und von Flöhen und Zecken befreit sind, entfällt eines der wichtigsten Argumente jener, die nach ihrem Leben trachten: jenes des vollkommen überzogenen Krankheitsüberträgers!

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Foto: Dr. Facharani (www.tierarzt-facharani.de) im Einsatz in Mauretanien; mit oft einfachsten Mitteln muss hier versucht werden größmögliche Hilfestellung zu leisten. Dieser Hund war ständiger Gast auf einer Wasserstelle und manche der Eselhalter fürchteten eine Krankheit – deshalb war die Gefahr einer letztendlichen Vergiftung eine große. Wir fingen den armen Hund, impften und befreiten ihn von Parasiten, was ihm dann einen gewissen Schutz garantierte. Allerdings, nur Monate später sollte der Wunderschöne im Zuge einer staatlichen Tötungskampagne von einer Polizeistreife einfach erschossen werden…

Wir reisen deshalb so oft es geht in betreffende Staaten, immer wieder und immer öfters auch zusammen mit ‚unseren‘ – den weltbesten 🙂 – TierärztInnen. Unsere Kastrationsprojekte, eingebunden die örtlichen TierschützerInnen sowie lokale VeterinärInnen,  treffen auf großen Anklang bei den Menschen und den Behörden. Natürlich sind sie immer mit dem Versprechen verbunden, dass die Straßenhunde zumindest dieser Regionen unangetastet bleiben. Kastrationsprojekte retten daher Leben, mehr als es jede andere Initiative mit sich bringen könnte!

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Foto: die wunderbare Dr. Birgit Deutsch aus Wien, hier bei der Arbeit im Zuge einer RespekTiere-Kastrationsaktion in Bratislava. Dr. Deutsch arbeitet in der Tierklinik in Hirschstetten (www.tierarztpraxis-hirschstetten.at)!

Die Hunde brauchen uns – und wir brauchen Sie! Ohne Ihre Hilfe sind uns die Hände gebunden. Mit Ihrer Hilfe aber, da können wir die Zukunft verändern! Leider versagt die Politik immer wieder in Fragen des Tierschutzes – deshalb gilt: die Tiere haben nur uns, wir sind ihre Stimme, ihre Hoffnung! Wir dürfen nicht müde werden in unserer Arbeit, so lange, bis auch diese, die Behandlung der Straßentiere als einer der allergrößten, Schanden der Menschheit, getilgt ist! Bitte unterstützen Sie unsere Initiativen – 10 Euro benötigt es beispielsweise in Bulgarien für eine Kastration, dazu in etwa dieselbe Summe für die hierfür notwendigen Medikamente! 

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