Mauretanien-News!Rumänien-Demo, Nachruf! Tierrettung – netzwerken!

Heute möchten wir Euch ein ganz besonders Beispiel daraus nennen, wie vielfältig die Hilfe für das RespekTiere-Hauptprojekt ‚Esel in Mauretanien’ überhaupt nur sein kann!
So ist es uns eine große Ehre, Ihnen Herrn Clemes Toman und Ing. Andreas Bauer vorstellen zu dürfen, beide Angestellte des ORF, welche zusammen dann auch den Verein ‚ORF Motorsport’ betreiben! Dort fahren sie mit ihrem BMW BJ. 1989 mehrere Rennen pro Jahr im so genannten ‚Histo-Cup’, wo dann jeweils ein/e Prominente/r den Rennwagen lenkt. Clemens und Andreas unterstützen dabei jede Saison eine andere Organisation, von Kinderhilfe bis zum Tierschutz, indem die Heckscheibe des Boliden zur Werbefläche für das jeweilige Projekt umfunktioniert wird (mit hohem Werbewert: die Histo-Cup-Rennen werden beispielsweise dann auch im Fernsehen auf ORF Sport übertragen).
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Foto: Isabella Mayrpeter, das ‚Gehirn‘ von RespekTiere, bei einem Besuch in der Boxengasse am Red Bull-Ring in Zeltweg; neben ihr der großartige Clemens Toman, Mit-Initiator des ORF-Motorsportvereins!

Heuer traf die Auswahl für ein geeignetes Projekt Respektiere, und so ist ‚Esel in Mauretanien’ vom Salzburg- bis zum Red Bull-Ring nun in aller Munde – einfach großartig!

Nach der Sommerpause wird übrigens der ÖSV-Slalom-Star Reinfried Herbst den BMW in Höllentempo über den Salzburgring jagen, wo wir dann wieder selbst vor Ort sein werden. Der Bewerbsabschluß findet Ende des Monats in der Steiermark, wieder am legendären Red Bull-Ring, statt!
Hoffentlich macht das Beispiel Schule – ‚Esel in Mauretanien’ ist so dringend auf jede Unterstützung angewiesen! Wir bedanken uns an dieser Stelle vom ganzen Herzen beim Clemes und bei Andreas für ihren so öffentlichkeitswirksamen Beitrag! Ihr seid die Besten!!!
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Foto: nur durch Ihre Unterstützung wird eine solch direkte Hilfe möglich (v. r.n.l. Mouhammed, Dr. Facharani, Zappa und Tom)! Wir werden übrigens schon im November wieder mit vor Ort sein, um das Team tatkräftig zu unterstützen!

Unfassbar welche Wellen unsere Demo für die Rumänenhunde vor dem Festpielhaus in Salzburg geschlagen hat! Sie war sogar Thema in einer Talkrunde im rumänischen Fernsehen, wo dann immer wieder auch Kundgebungssequenzen eingespielt wurden! Der einheitliche Tenor – wie könnte es auch anders sein – war zwar praktisch ein Vorwurf an Österreich und an die anwesenden rumänischen Sicherheitskräfte, wie man es hatte zulassen können, dass der Präsident so direkt an den KundgebungsteilnehmerInnen vorbei musste – warum wohl? Weil wir in einer Demokratie leben! 🙂 Jedenfalls, der Moderator wiederholte ständig ‚Lasst uns die Bilder sehen, die schockierenden Bilder! Die rumänische Fahne mit Blut bespritzt, Menschen in Hundeköpfen. Der Präsident im Angesicht mit den Menschen mit Hundeköpfen!‘ Man sprach aber dann auch davon, dass das Hundetöten ein Genozid wäre, der im Ausland ganz schlecht ankommen würde und über die Möglichkeiten mittels humanerer Maßnahmen dem Problem entgegen zu wirken – genau das wollten wir bezwecken, einfach super!!!

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Ein völlig ungerechtfertigter weiterer Vorwurf schwang in der Berichterstattung allerdings auch noch mit, ein Vorwurf, dem wir nicht folgen können; es wurde nämlich behauptet, dass gerade Präsident Johannis ein solches Empfangskomitee nicht verdient hätte, da genau er doch dem Problem in seiner Heimatprovinz auf gute Art und Weise entgegen wirken konnte. so weit, so gut – was die FernsehmacherInnen dann aber nicht erwähnten, war: genau deshalb sprachen wir ihn direkt an, ohne jede unterschwellige Botschaft! Genau deshalb waren wir vorsichtig, versuchten wir trotz der herzzerreißenden Situation so höflich als möglich zu bleiben! Unser Haupttransparent besagte ja auch nicht umsonst: ‚Herr Präsident, bitte helfen Sie den Hunden in Ihrem Land!‘ – ohne jegliche Aggression, ohne jegliche Beschimpfung oder dergleichen! Schade, dass das das Fernsehen nicht vermittelt hat – sei’s drum, dennoch können wir wohl mehr als zufrieden mit dem Ausgang sein!!!!

Dieser Tage konnten wir eine Taube in allerletzter Sekunde vor dem sicheren Tod retten; eine Katze hatte sie erwischt, und nur durch die schnelle Überquerung eines kleinen Flusses gelang es schließlich den armen Vogel zu bergen sowie den Stubentiger zu vertreiben. Warum wir Ihnen diese Geschichte erzählen, liegt aber viel weniger in der Tatsache der Rettung selbst, sondern hat einen ganz anderen Grund – wirklich interessant für Sie wird es nämlich erst ab jetzt, wo wir ein ganz dickes Lob aussprechen: denn sofort nach der erfolgreichen Bergung stellte sich die Frage: was tun mit dem schwer verletzten Täubchen?

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Spätestens an dieser Stelle kam die Wichtigkeit eines verbreiteten Netzwerkes in den Sinn. Wie gut es ist, dass es SpezialistInnen auf verschiedenen Gebieten gibt! In unserem Falle genügte  ein kurzer Anruf, und die so wunderbare Tierpflegerin vom Tierschutzverein Theo (www.tierheim-theo.at) in Seekirchen, Frau Ulrike Weinberger, bat den verletzten Vogel vorbeizubringen. Nach einer Gabe von entsprechenden Medikamenten wird die übrigens seltene Ringeltaube in den nächsten Tagen aller Voraussicht nach zur Arge Stadttauben (https://www.facebook.com/pages/ARGE-Stadttauben-Salzburg/1471408093100471) kommen, wo sie dann in deren Station aufgenommen wird. Der rechte Flügel des armen Tieres wird wahrscheinlich nicht mehr zu retten sein, aber dennoch hat sie dann im Schutze der Volieren ein sicheres zu Hause gefunden (Arge Stadttauben ist übrigens immer auf der Suche nach HelferInnen; wenn Sie Interesse an einer solchen ehrenamtlichen Tätigkeit haben, melden Sie sich bitte unter den Kontaktdaten der Arge)!
Was wir mit dieser Geschichte ausdrücken möchten, ist, viel zu oft steht man vor einem Problem und weiß einfach nicht weiter – hat man die entsprechenden Kontakte, gestaltet sich die Lösung schon viel einfacher. Wie man es also auch immer dreht und wendet, Verbindungen sind lebensrettend – ein möglichst verbreitetes und vielschichtiges Netzwerk gibt Sicherheit und erlaubt ein schnelles Handeln – was besonders im Falle des Tierschutzes, siehe oben, von immenser Wichtigkeit ist!

Achtung, Achtung, Achtung! Zu Ende der Woche geht es los, respekTIERE IN NOT begibt sich auf eine weite Reise durch Rumänen und Bulgarien; dabei werden wir mehrere Stellen anfahren, um dorthin gezielte Unterstützung zu bringen! Unter anderem werden wir auch wieder bei Frau Tzenka sein, die auf Grund der Fülle unserer Aktionen und Beiträge leider immer viel zu wenig Beachtung in der Berichterstattung findet – wir werden das ändern, jetzt regelmäßiger über die Katzenfrau erzählen, welche mehr als 150 Stubentiger bei sich beherbergt, diesen ein möglichst artgerechts zu Hause bietet – und das mitten im Armenhaus der Union!!!

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Bitte helfen Sie uns helfen – ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos, mit deren aber, da wird alles möglich!

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