Protest vor dem ‚Tierschutzministerium‘!

 

Die Kampagne für ein generelles Verbot des betäubungslosen Schlachtens geht in die nächste Runde – so konnten dieser Tage AktivistInnen vor dem Bundesministerium für Gesundheit (zu welchem auch das Resort ‚Tierschutz‘ gehört) gesehen werden, welche, in kunstblutübergossenen Overalls und mit Schafmasken bekleidet, ein Transparent mit der Aufschrift ‚Religionsfreiheit ist keine Rechtfertigung für Tierquälerei‘ entrollten.
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Schon mehrmals hatte RespekTiere um einen Termin in besagter Behörde gebeten, welcher allerdings bis zum heutigen Tage nicht zustande gekommen ist. Mit der Aktion wollten wir einmal mehr auf die Dringlichkeit von diesbezüglichen Gesprächen hinweisen.
Der nächste Schritt soll nun die Schaffung einer breiteren Allianz von mehreren Tierschutz-Organisationen sein, um das letztliche Ziel, ein ausnahmsloses Verbot, zu untermauern. Hierfür starteten wir mit ersten Treffen und sind am besten Weg eine gemeinsame Vorgehensweise festzulegen.
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Auch über die weitere Entwicklung bezüglich des Austausches mit der Islamischen Gesellschaft werden wir in Kürze berichten!
 
respekTIERE IN NOT stattete dieser Woche ‚unserer‘ Katzenfrau im niederösterreichischen Hollabrunn einen weiteren Besuch ab. Wieder konnten wir dabei eine große Menge an Katzennahrung übergeben, als unverzichtbare Unterstützung für eine Frau, deren ganzes Leben der Hilfe für Streunerkatzen gewidmet ist. Bei derartigen Einsätzen geht es dann aber nicht nur um materiellen Beistand, sondern auch um die psychische Komponente. Das Zuhören, das gemeinsame Besprechen der alltäglichen Sorgen und Nöte, ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum Ganzen. Nur gemeinsam werden wir die kommenden Probleme bewältigen können, so viel steht fest. Falscher Stolz einerseits ist dabei genauso unangebracht wie belehrende Worte andererseits – aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl von allen Seiten kann so viel geschafft werden, und letztendlich geht es doch immer nur darum, bestmögliches für die Tiere zu erreichen! Das muss unsere Aufgabe sein, und dafür werden wir auch in Zukunft alle Mühen auf uns nehmen – bei unserer Ehre!
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Foto: auf der Eingangstür hat die Katzenmutter ein Schild’Prosit 2017 – und lasst Euch nichts gefallen!‘ Das sollte unser aller Motto sein! 🙂
Apropos Kazten… wir würden wieder einmal ganz dringend ein zu Hause suchen, und dieses Mal ist es ein ganz besonderer Notfall: ein zweijähriger Kater aus Bulgarien braucht nichts mehr als eine liebende Familie. Leider aber leidet der Arme an FIV, war halb tot, als er von regionalen TierschützerInnen aufgefunden worden war. Inzwischen geht es ihm gut, er ist zu einem prächtigen Kater herangewachsen, aber seine Krankheit hängt wie ein Damoklesschwert über ihn. Und er kann an seinem jetzigen Platz nicht bleiben, weil er sich mit den dortigen Katzen nicht versteht.
FIV macht es ihm aber unmöglich, ein Heim in Bulgarien zu finden… Vielleicht hätten Sie entsprechende Voraussetzungen und wären seine perfekten neuen Eltern? Oder Sie wissen von irgend jemanden, der den Armen aufnehmen würde? Bitte sagen Sie uns Bescheid!
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Fotos: in so schlechtem Zustand wurde der Süße aufgefunden. Heute geht es ihm gut, aber er braucht dringenst ein neues zu Hause! 
 
 
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