Stopp dem Hundetöten für Fußball-WM 18 in Russland – RespekTiere-Protest vor dem Konsulat in Salzburg

Noch sind es rund 2 Monate bis zur Fußball-WM 2018; doch unfassbare Grausamkeiten gegen die in den Austragungsorten beheimateten Straßenhunde passieren jetzt gerade; obwohl gut versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit dringen immer wieder wahre Horrormeldungen über den Umgang mit den Mitgeschöpfen nach außen! So sollen, ähnlich wie bei den allermeisten Sport-Großereignissen im Osten der letzten Perioden, auch in Russland ganze Schwadrone von Hundefängern ausgesandt worden sein, mit Millionenbeträgen ausgestattet, um ‚dem Problem‘ Herr zu werden (bei der Fußball-EM in der Ukraine, 2012, wurden laut Schätzungen von Peta, www.peta.de, alleine in der Region Donzek rund 7000 Hunde pro Monat ermordet). Warum? Weil sich die Spielorte auf den Besucheransturm der Fußballfans vorbereiten, und hierfür sollen die Städte im neuen Glanz erstrahlen – nie ist die Chance wohl größer für Werbung in eigener Sache als nun. Da passen streunende Hunde leider so gar nicht ins Bild, und monoton reagiert man auf die Herausforderung, ganz so wie man es immer tat – mit Gräueltaten gegenüber den ‚besten Freunden des Menschen‘!

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Foto: vor dem Konsulat in Salzburg – Russia, STOP Killing Stray Dogs!

Ekaterina Dmitrieva, Direktorin der City Animal Protection Foundation, hat mithilfe einer Petition Russlands Präsident Wladimir Putin bereits auffordert, das ausufernde Töten von Straßenhunden sofort zu stoppen (bitte unterschreiben auch Sie: https://www.change.org/p/stop-killing-homeless-animals-in-russia-stop-bloody-fifa-2018). Sie zeichnet ein gar düsteres Bild. Die elf Gastgeberstädte "werden im Blut heimatloser Tiere ertrinken", meint die Tierschützerin. Weiters zeigt sie sich schwer enttäuscht der Tatsache gegenüber, dass der Fußball-Weltverband Fifa die Augen vor der Tragödie verschließt und sich weigert, die russische Regierung diesbezüglich zu bedrängen.

Und ihr Einsatz zeigt erste Wirkung; Focus.de schreibt etwa: ‚Der Vorsitzende des russischen Umweltschutzkomitees Vladimir Burmatov, hat laut der britischen Tageszeitung „Telegraph“ auf die Aufforderung von Tierschützern reagiert und den Sportminister Pavel Kolobkov gebeten, die „Massenvernichtugn von unbeaufsichtigen Tieren zu stoppen und eine humane Lösung zu finden."

Ob und wann die Tötung der Tiere wirklich gestoppt wird, ist aber nicht nur unklar, sondern vielmehr sogar sehr unwahrscheinlich.

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Im ‚General-Anzeiger Bonn‘ lesen wir: ‚Das Plansoll ist grausam: 4 500 streunende Hunde sollen in Jekaterinburg 2018 eingefangen werden, 4050 von ihnen sterben. „Laut Plan werden die Hunde zehn Tage in Quarantäne gehalten, zehn Prozent gesunde und gutmütige Tiere ausgesondert, die übrigen 90 Prozent eingeschläfert“, berichtet Anna Waiman, Leiterin der Tierschutzstiftung Soosaschtschita. „Die zehn Prozent werden sterilisiert und gegen Tollwut geimpft, bekommen noch 20 Tage Gnadenfrist. Wenn sie danach niemand aufgenommen hat, tötet man sie auch (Anm.: das Jekaterinburger Zentralstadion ist Austragungsort einiger WM-Spiele) .“

Rund 2 Millionen Straßenhunde sollen laut NTV (https://www.n-tv.de/panorama/Russen-toeten-Strassenhunde-article20247185.html) in den Austragungsorten der WM ihr kärgliches Dasein fristen. Wie hoch der Blutzoll letztendlich sein wird, niemand wird es wirklich je erfahren. Was uns aber nicht davon abhalten darf, der Problematik so viel als möglich an Aufmerksamkeit zuzuführen und die Öffentlichkeit wieder und wieder zu informieren!

Deshalb haben sich heute RespekTiere-AktivistInnen vor dem Generalkonsulat Russlands in Salzburg eingefunden, um ihre Stimme gegen ein solches Morden zu erheben. In den nächsten Wochen sind weitere derartige Veranstaltungen geplant.

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Bitte schreiben auch Sie den russischen Vertretungen in Ihrem Land und bitten Sie sie, sich für eine sofortige Beendigung des Hundetötens einzusetzen (ein paar wenige Worte genügen)!

Russische Botschaft Wien: info@rusemb.at

Russisches Generalkonsulat Salzburg: ruskonsul.salzburg@mid.ru; genkonsulat@rusemb.at

Russisches Honorarkonsulat Tirol: russia.tyrol@gmail.com

Russisches Honorarkonsulat Vorarlberg: vorarlberg@konsulat.ru.at

Für Deutschland:

Botschaft Russland, Berlin: infokonsulat@russische-botschaft.de

infokonsulatberlin@gmail.com

Für die Schweiz:

Russische Botschaft Bonn: info@ruskonsulatbonn.de

comments@ruskonsulatbonn.de

Bitte schreiben Sie auch der FIFA (‚Federation Internationale de Football Association‘, also dem Weltfußballverband), welche keinerlei Anstalten macht, das schreckliche Töten wenigstens einzudämmen, geschweige denn es zu verhindern zu versuchen! http://www.fifa.com/contact-FIFA.html

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