Protest gegen Errichtung von Schächtschlachthof! Protest in SK und CZE

Zur Erinnerung: im Zuge unserer diesjährigen Protest-Serie gegen das betäubungslose Schlachten standen wir in jenen Wochen der Haupt-Aktionen auch vor einem Schächtschlachthof in Gedersdorf bei Krems. Schon im Vorfeld tauchten von dort Bilder auf, welche unserers Erachtens einen Amtstierarzt-Einsatz unbedingt nötig machten. Viel zu viele Schafe waren auf viel zu engem Raum zusammengedrängt, außerdem, als Tribut an die damals vorherrschenden enormen Temperaturen, ’stand‘ die Luft in den Indoor-Buchten der armen Tiere. Das Amtsorgan, der so engagierte Tierarzt Dr. Michael Oppitz, reagierte wie gewohnt schnell und unbürokratisch. Weil die ‚Schlachttage‘ schon vor dem Ende standen und die Zeit für einen sofortigen Komplettumbau nicht mehr reichte, ließ er große Ventilatoren anschaffen und die Schafe täglich mit Wasser absprühen. In Folge stand der notwendige Umbau der Stall-Anlage dann aber gar nicht mehr zur Debatte, weil der Tierhalter verlauten ließ, er würde irgendwo anders, in einem anderen Bezirk, eine völlig neuen Schlachthof bauen.
Jetzt ist es soweit; durch anonyme Quellen erfuhren wir, schon am kommenden Mittwoch findet in der niederösterreichischen Gemeinde Traismauer eine Gemeinderatssitzung statt, wo die Genehmigung für einen solchen Betrieb erteilt werden soll! Selbstredend, der Betreiber braucht hierfür einen Fleischhauer-Meister, um überhaupt die nötige Konzession zu erhalten – was dem Vernehmen nach noch gar nicht der Fall sein soll, vielmehr soll eine entsprechende Person, welche über eine derartige, verpflichtete Genehmigung verfügt, bloß ’nachgereicht‘ werden…

Leider ist die Zeit schon fortgeschritten; wie es scheint, hat der Bürgermeister, Herr Herbert Pfeffer, seine Zusage bereits gegeben. Am Mittwoch findet dem Anschein nach eine Gemeinderatssitzung statt, wo das Thema dann auch besprochen und höchstwahrscheinlich abgesegnet werden wird.
Wer der Gemeinde oder dem Bürgermeister Bedenken gegen die Errichtung eines solchen Tötungshof mitteilen möchte, bitte schreibt an folgende Adressen (dabei, ganz wichtig, unbedingt beachten: Argumente sollten ausschließlich im Sinne und zum Wohle der Tiere vorgebracht werden; jede anderen Beweggründe, vor allem aber Wutausbrüche oder Geschimpfe auf Menschen anderer Herkunft oder anderer Religionszugehörigkeit, sind letztendlich mehr als kontroproduktiv und schaden der Sache der Tiere viel mehr als sie nützen könnten); wir sind sehr gespannt wie die Gemeinde auf derartige Protestschreiben reagiert – bestensfalls wird sie den Grundstücksverkauf für diesen Zweck nochmals überdenken, schlechtestensfalls muss sie sich auf massive Proteste von TierschützerInnen wohl einstellen:
stadtgemeinde@traismauer.at
buergermeister@traismauer.at
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Foto: so eng war es im Stall in Gedersdorf; will Traismauer jetzt vielleicht ähnliche Tierqual importieren?
Die letzten Tage veranstalteten wir wieder verschiedene Proteste für die Straßentiere in Europa; so nutzen wir die Hilfsfahrt zu Frau Havranovra’s Katzenparadies, um dabei auch auf das Leid der Streunerhunde in der Slowakei aufmerksam zu machen! Geschuldet der späten Stunde und des großen Stresses ergab sich leider nicht viel Zeit für die Kundgebung selbst, dennoch erregte sie Aufmerksamkeit. Es ist ganz einfach so, wir erachten es als immens wichtig, immer wieder, so oft als möglich und mit allen Mitteln, auf den Wahnsinn hinter der Straßentier-Problematik aufmerksam zu machen und hoffen mit unseren Protesten auf lokale Nachahmung. Deshalb ist es auch so erstrebenswert, dass derartige Beiträge massiv geteilt werden, damit sie möglichst viele Menschen zu Gesicht bekommen! 🙂
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Nur zwei Tage später führte uns die Reise ins Nachbarland, nach Tschechien. So konnte man auch dort, vor der Zufahrt zu einem vielbesuchten Einkaufszentrum, einen Aktivisten in Hundemaske sehen, der ein Transparent vor sich hielt: ‚Death Penalty for Innocents? Stop Killing Stray Dogs!‘, lautete die vielbeachtete Botschaft! Die Reaktionen darauf sollten vielfältig und vor allem eines, nämlich (bis auf wenige Ausnahmen – ein hochgestreckter Mittelfinger legt den Verdacht auf Missbilligung nahe 🙂 – durchwegs positiv, gewesen sein!
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Am späten Abend wurde es dann nochmals richtig gruselig: im Stockdunkeln, an der viel befahrenen Ortseinfahrt nach Znaim, tauchte plötzlich wie aus dem Nichts Gevatter Tod im Nebel der beginnenden Nacht auf und konnte sie sicher sein, dass alleine durch sein gespenstisches Erscheinen die mitgebrachte Botschaft großen Eindruck bei den hunderten vorbeifahrenden AutolenkerInnen hinterlies…
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Am gestrigen Sonntag durften wir wieder einmal in der ‚Weihnachtskekse-Fabrik‘ unserer so großartigen Linzer TierfreundInnen beim fröhlichen Backen mit dabei sein. Ihr wisst’s, der Reingewinn aus dem Verkauf der köstlichen veganen Leckereien kommt den RespekTiere-Hunde- und Eselprojekten zugute (für eine Spende von 15 Euro plus Versandkosten erhaltet Ihr die wahrscheinlich köstlichsten in Europa – oder sogar weltweit – erhältlichen Kekse zugesandt)!
Wie könnte es auch anders sein, wiederum gehen uns die Superlativen aus: was dort in Auwiesen vollbracht wird, es ist wirklich, wirklich einzigartig! Da treffen sich ein Dutzend AktivistInnen und mehr Woche für Woche, gerade jetzt in der so hektischen Vorweihnachtszeit, und zaubern die süßen Delikatessen in feinster Team-Arbeit aus dem Handgelenk – einfach nur großartig!!! Nach Stunden des Schaffens wird dann auch noch gemeinsam gekocht und gegessen – eine echte Tierrechtsfamilie!
Danke, Danke, Danke, Ihr Lieben, wir sind soooo stolz auf Euch!!!

ÜBRIGENS, WENN AUCH IHR DIESE TOLLE AKTION UNTERSTÜTZEN MÖCHTET wendet euch bitte an Christine Schreiner (sc.christine.21@gmail.com). Sie schickt euch die Kekse gerne zu oder ihr könnt sie, falls Ihr in München und Umgebung wohnt, auch an unserem Info-Tisch am 16. und 17.12. beim legendären Tollwood-Festival in München (www.tollwood.de) nach Vorbestellung selber abholen!
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Fotos: Gemeinsames Kekse-Backen in Linz für den guten Zweck – eine der großartigsten Initiativen, die es überhaupt nur geben kann!!!
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