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Landesjägertag Salzburg – Artenschutz im Heimatland? Todsicher!

Am Wochenenende hat er wieder stattgefunden, der Landesjägertag in Salzburg. Irgendwie passend dann auch die Trophäenschau im „Vorprogramm“. Passend nämlich zur derzeitigen Glaubwürdigkeit der Organisation allemal, deren Mitglieder ja so gerne viel mehr als „Heger“ denn als „Jäger“ wahrgenommen werden möchten.

RespekTiere-Aktivisten spannen Transparente in der SBG-Altstadt gegen die Jagd

Eine der ihren sitzt in der Landesregierung. Und wie wir alle wissen, geht gerade von dort – besser, von den Parteifarben, welche sie vertritt – im Moment ein unfassbarer Feldzug gegen den Arten- aber auch gegen den Umweltschutz allgemein vonstatten. Was da alles an neuen Auflagen beschlossen wurde, es ist Legende. Im Prinzip eine Entmachtung der Umweltanwaltschaft ist passiert, und ganz nebenbei: Eine praktischer Freibrief zur Bejagung artgeschützter Tiere, wie in die Republik nie zuvor gesehen hat! Praktisch jede Spezies, welche bisher streng geschützt war, ist plötzlich zur Ermordung freigegeben – ob nun die Lachmöwe, die Rabenkrähen, der Kormoran, der Graureiher, der Goldschakal, der Wolf, Biber, Otter, Birk- und Auerhahn. Etwas ist eingetreten, was vor wenigen Jahren noch unvorstellbar schien. Und eingetreten haben wir uns alle im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich „etwas“ – nämlich die absolute Schande, welche eine rechtspopulistische Partei nicht nur im Belangen von Menschenrechtsverletzungen, sondern nun auch im Tier- und Umweltschutz über uns ergießt.

RespekTiere-Aktivisten spannen Transparente in der SBG-Altstadt gegen die Jagd

Und was hat jetzt die Jägerschaft damit zu tun, werden Sie vielleicht fragen. Die Antwort ist eine einfache: Sie hat dieses Szenario ohne jede Gegenwehr akzeptiert. Wohl auch, weil sie seit jeher untergraben und beherrscht ist von Wählerinnen und Wählern jener Parteien, welche maßgeblich diesen so unehrenhaften Feldzug führen. Verstehen Sie uns nicht falsch, es gibt unter den Jagenden selbstverständlch auch wunderbare Frauen und Männer, welche mit Überzeugung tun, was sie eben tun. Welche dem „vielmehr Heger als Jäger“-Klischee entsprechen und sich nun selbst zutiefst schämen für die derzeitige Entwicklung. Aber leider sind jene inzwischen wohl ganz deutlich in der Minderzahl.

RespekTiere-Aktivistin be-demonstrieren mit Transparenten in der SBG-Altstadt den Landesjägertag

Von besagter Landeshauptmann-Stellvertreterin öffentlich als „Rechtsbrecher“ bezeichnet, fanden sich deshalb RespekTiere-AktivistInnen direkt vor dem Austragungsort des Landesjägertages beim Stiegel-Keller in der Festungsgasse ein, um den Damen und Herren in Grün die Aufwartung zu machen. Zu zeigen, die Stimme der Tiere ist längst nicht verstummt; ganz im Gegenteil, sie wird wieder wachsen und dem Wahnsinn schließlich Einhalt gebieten. So sicher wie das Amen im Gebet, nehmt uns beim Wort!

RespekTiere-Aktivisten spannen Transparente in der SBG-Altstadt gegen die Jagd
RespekTiere-Aktivisten spannen Transparente in der SBG-Altstadt gegen die Jagd

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