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„Anti-Schächt-Tour 25“ – 21 Standorte an vier Tagen!

Was waren wir die letzten Tage wieder unterwegs! Alleine im Zuge unserer „Anti-Schächt-Tour“ legten wir insgesamt rund 1400 Kilometer zurück; landauf und landab, überall in Niederösterreich, einer der Hochburgen des Schächtens. An mehr als 20 Standorten konnten erstaunte PassantInnen unseren Metzger sehen, in Kunstblut getaucht, immer in Begleitung von Gevatter Tod. AktivistInnen in Schaf-, Kuh- oder Ziegenkostümen begleiteten die eindrucksvolle Szenerie. Selbst vor dem Parlament traten wir eiunmal mehr auf – immer mit der Absicht, für ein längst überfälliges Verbot des betäubungslosen Schlachtens ohne Ausnahme und Verwässerung (siehe österreich. Lösung „Post-Cut-Stunning“…) zu plädieren.

Tierschutzaktivisten vor dem Parlament

Foto: wie jedes Jahr vor dem Schrein der Demokratie, dem Parlament in Wien!

Denn die Beispiele der letzten Jahre – etwa jene Betriebe, wo 2022 versteckte Kameras installiert worden waren oder kürzlich der in Salzburg (obwohl es dort offiziell überhaupt keine Schächtgenehmigungen gibt) – zeigen, dass im besagten Bereich sehr viel Aufholarbeit aus Tierschutzsicht besteht. Leider ist es auch so, dass Organisationen, welche gegen das betäubungslose Schlachten auftreten, gerne verumglimpflicht werden und deshalb von vornherein oft von einem Protest absehen. Dabei wollen wir nochmals betonten, ein Auftreten dagegen hat sowas von nichts mit Ausländerfeindlichkeit oder Antisemitismus zu tun, es muss ganz einfach aus Tierschutzgründen erfolgen – ungeachtet der Herkunft und der Glaubenszugehörigkeit der schächtenden Personen. Tatsächlich, jede Mehr- und Minderheit soll und muss sich in diesem Land bewusst sein, dass jene nicht stillschwiegen, wenn Tiere die stummen Opfer sind (und ja, wer jetzt sagt, gegenüber des Christentums wäre man wesentlich zurüchhaltender, der oder die möchte bitte unter den „RespekTiere-Kreuzzügen für Tierrechte“ – seit 20 Jahren betrieben – nachsehen).  Fakt ist jedenfalls, Tierquälerei ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie im Namen eines Gottes geschieht. Deshalb: In Tierrechtsbelangen darf keiner politischen Richtung gefolgt werden, man kämpft immer nur für das Wohl der Tiere. Apropos Wohl-bemerkt: Nicht GEGEN jemanden, sondern FÜR  jemanden (im dem Fall die Tiere).

Proteste in Krems, Langenlois, in Stockerau, in Gföhl, vor dem Landhaus in St. Pölten, vor verschiedenen Halal-Fleisch-Anbietern

Protest gegen das Schächten in Krems
Protest gegen das Schächten in Langenlois
Protest gegen das Schächten in Stockerau
Protest gegen das Schächten in Gföhl
Protest gegen das Schächten in Pölten
Protest gegen das Schächten in Krems Vorstadt

GegnerInnen des Walfanges wird ja auch nciht wie automatisch unterstellt, Anti-japanisch oder Anti-norwegisch zu sein und Mobilmachung gegen den Stierkampf hat ja ebenfalls nichts mit Rassismus zu tun, obwohl er vorwiegend bzw. fast ausschließlich in Spanien oder in spanischsprachigen Regionen durchgeführt wird. Wir haben beispielsweise ja auch nicht die KanadierInnen allgemein angeklagt, wenn wir in früheren Zeiten gegen das Robbenschlachten aufgetreten sind. GegnerInnen des Schächtens als ausländerfeindlich zu bezeichnen, kann daher bei objektiver Betrachtung doch immer nur ein gelenkter Versuch zu deren Einschüchterung sein, in erster Liniie, um persönliche, oft auch wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Nicht zuletzt ist die Vermarktung von kosherem oder halal-Fleisch ein Milliardengeschäft. Hier geht es aber um Leben, wo dann die Hilflos Ausgelieferten keine Stimme haben – jedenfalls, die Vorgehensweise beim betäubungslosen Schlachten – selbst wenn sämtliche gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden (was, wir wissen es aus den letztjährigen Prozessen, leider bei weitem nicht der Fall ist) – als das größte gesetzlich erlaubte Verbrechen an den Tieren in unseren Breiten angesehen werden (Beachten Sie: Der Gesetzgeber betrachtet das betäubungslose Töten ohnehin selbst als schwere Tierquälerei – erlaubt es andererseits aber, wenn dies aus „religiösen Gründen“ durchgeführt wird; auch irgendwie shizophren, oder?). Fakt ist auch: wir können nicht das eine Übel dulden, während wir andere Tierquälereien verdammen; wenn wir glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir gegen Tierleid auftreten, wann immer und durch wen immer es passiert.

Fotos: … oder vor dem Schächtschlachthof in Reisenberg, dem Rathaus in Korneuburg…

…in Wien, im St. Pöltener Umland…

Protest gegen das Schächten vor dem Schlachthof in Reisenberg
Schaechtdemos Korneuburg 1 1
Protest gegen das Schächten in Wien
Protest gegen das Schächten im Bezirk St. Pölten

Entgegen den oft angeführten Behauptungen, man könne Schächten aufgrund der Religionsfreiheit als verfassungsrechtliches Gut (und gut so) nicht verbieten, stellte der Europäische Gerichtshof 2020 mit einem EU-Urteil zur Thematik eindeutig fest: Es ist den Mitgliedsstaaten freigestellt, ein Schächtverbot auszusprechen.

Schaechten Stockerau 1

Fotos: Oben, in Stockerau, unten in Mödling, in Korneuburg vor der Pestsäule, Menschenauflauf vor dem Protest am Stock-Im-Eisenplatz in Wien…

Reihe 2: …weiter vor dem Rathaus in Wiener Neustadt, dem Stephansdom, Rathaus Mistelbach…

Protest gegen das Schächten in Mödling
Protest gegen das Schächten in Korneuburg
Protest gegen das Schächten in Wien
Protest gegen das Schächten in Wr. Neustadt
Schaechten Wien 1
Protest gegen das Schächten in Mistelbach

Solches Verbot gibt es beispielsweise in Norwegen, Dänemark, Neuseeland, Australien, Island, Liechtenstein, de facto Schweden (Betäubung sobald Blut fliesst), in den belgischen Teilregionen Wallonien und Flandern; auch das kleine Slowenien hat richtungsweisende Schritte gesetzt und sich für ein generelles Verbot entschieden (und würde jetzt jemand behaupten, all diese Staaten und Regionen wären von einer ausländerfeinlichen oder antisemitischen Gesinnung?).

Für Österreich, wo der Tierschutz immerhin zum Staatsziel erkoren wurde, wäre es höchst an der Zeit, sich diesen – wenn auch unangenehmen, aber angesichts des immensen Leids zutiefst richtigen – Entscheidungen anzuschließen!

…am Hauptplatz in Neustadt, in Baden, in Gaweinstal, in der Schütt oder ganz unten am Landhaus 1, dem Sitz der Landeshauptfrau von Niederösterreich!

Wr. Neustadt
Protest gegen das Schächten in Baden
Protest gegen das Schächten in Gaweinstal
Protest gegen das Schächten in Krems-Schütt
Protest gegen das Schächten vor dem Landhaus in St. Pölten

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