Heute möchten wir Euch nur ein Foto präsentieren – eines, welches zeigt, wie wichtig unsere dauernden Proteste und Initiativen nur sein können!

Ihr seht hier einen Aktivisten vor einem Geröllhaufen und einem verlassenen Gebäude; was verbirgt sich dahinter? Es sind die Überreste eines kleinen Schlachthofes. Eines Schlachthofes, wo unvorstellbares Leid passierte. Nicht zuletzt ein Video, dem Verein gegen Tierfabriken und RespekTiere zugespielt, zeigte das furchtbare Geschehen hinter diesen Mauern in all seinen furchtbaren Nuancen. Es wurde geschächtet. Massiv. Ohne jede Betäubung. Nicht einmal das Augenauswischerei-Post-Cut-Stunning (die typisch österreichische Lösung: ein Kompromiss, der nur nach außen hin und ohne nähere Betrachtung ein solcher sein kann…) fand statt. Mit Videoaufzeichnung belegbare weit mehr als 200 Schafe minutenlang im Todeskampf. Gerichtsverhandlung. Schuldsprüche, wenn auch in Anbetracht der schrecklichen Bilder in mildester Form. Und jetzt der Abbruch der Hallen.
Was jetzt natürlich nicht unbedingt heißt, der ehemalige Betreiber wird nie wieder schlachten. Vielleicht setzt er den Wahnsinn an einem anderen Platz fort. Unter anderem Namen, den des Bruders, des Freundes, wen auch immer. Oft und oft gehandhabt in der gnadenlosen Fleischindustrie. Es mag sein. Aber auch dort werden wir erfahren was passiert. Und wieder vor Ort sein. Solange, bis es keine Ausweichmöglichkeit mehr gibt. „Schächten ist massive Tierquälerei. Nur halt staatlich erlaubte“, das sagt ein amtlicher Tierarzt mit 35 Jahren Schächterfahrung. Tierquälerei ist immer bloß Tierquälerei, auch wenn sie im Namen Gottes passiert…
Es gab auch wieder zwei Berichte zu unseren Bemühungen für ein Verbot des betäubungslosen Schlachtens; hier könnt Ihr sie nachlesen: https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterreich/metzgerei-hunderte-rinder-schafe-grausam-geschaechtet-haben-580276

