Im Zuge der vergangenen Einsatzfahrt haben wir nicht nur zu vielen Orten Unterstützung und Hilfe bringen können, wir haben den langen Weg auch dazu genutzt, um den Tierrechtsgedanken in den Oststaaten weiter zu verbreiten. Der Same ist ja längst gepflanzt, und tatsächlich gibt es in all diesen Ländern punktuell auch ganz großartige Tierschutzinitiativen, Tierschützende, welche weit über jede Grenze hinausgehen in perfekter Arbeit, aber um die Saat keinem zu lassen, bis zur Festsetzung im nationalen Gedankengut, da gilt es doch noch einiges zu tun!

Fotos: Protest vor dem Zugang eines Hotels in Ungarn. Im Hintergrund beobachten Menschen durch die Scheiben das Geschehen!
Ihr wisst, bei all unseren Fahrten sind solche Proteste unweigerlich Teil davon. Unumgänglich. Und so soll es auch in Zukunft bleiben. Weil wir eben aus erster Hand wissen, dass die Kundgebungen immer großes Interesse erregen. Dass dabei kaum negative Reaktionen passieren, dass wir uns stets an hochgestreckten Daumen erfreuen. Dass Fotos gemacht werden, welche dann an Freunde und Bekannte weiterversendet und so die Botschaften größtmöglich verbreitet werden!



Fotos, ganz oben links: Protest gegen das Fleischessen mit Schweinemaske und Transparent an einer Bushaltestelle in Ungarn; rechts: selbiger gegen das Hundetöten in Serbien in einem Kreisverkehr bei der Stadtzufahrt! Oben: Erneut in einem Kreisverkehr , dieses Mal bei der Stadtzufahrt Novi Sad! Unten: Kundgebung in einem Park in Serbien im nationalen Fahnenmeer!

Bewusst setzen wir dabei auf den stillen, kleinen Protest. Zum einen natürlich auch wegen gesetzlicher Vorgaben, obwohl es hierfür – wir haben es öfters erlebt – keinen Schutz durch „2-Personen-Kundgebung, daher keine Anmeldepflicht“ gibt; bei Schwierigkeiten wird es … wirklich schwierig! Zum anderen aber, viel wichtiger, weil solche für die große Masse an Menschen dann weder bedrohlich noch angriffig wirken. Kein erhobener Zeigefinger, nur Nachdenken wird eingefordert.

Besonders wichtig erschien uns der Protest vor dem Zoo in Palic, wo wir uns in vielen Bereichen – Ihr könnt es auf den RespekTiere-Serbien-Seiten im Netz nachlesen – richtiggehend geschockt zeigten. So zum Beispiel ist der Unterbringung der Reptilien – unfassbar, wie Krokodil und Alligator gehalten werden – ein echter Skandal.

Und natürlich auch in Rumänien erhoben wir die Stimme für die Tiere. Im Bild seht Ihr einen Protest vor einem Imbissstand. Völlig erstaunt davon zeigten sich die VerkäuferInnen (im Hintergrund zu sehen) und Gäste!

Ihr wisst ja, keine Bemühung ist letztendlich umsonst. Selbst wenn sie in kleinem Rahmen erfolgt, wird es immer Menschen geben, welche über das Gezeigte nachdenken; wir werden es nie erfahren, aber ganz sicher ist es so – welche in späterer Folge auch deswegen ihren Fleischkonsum, ihre Einstellung zu Tieren, überdenken. Und nicht zuletzt, welche derartige Aktionen einfach nachahmen. Und so den besagten Samen weiter sähen. Ein Puzzelstein zum Ganzen. Nur eine Schneeflocke am Hang. Aber, addiert udn addiert, kann irgendwann eine Lawine daraus werden. Eine Lawine, die Altbekanntes unter sich begräbt und den Weg frei macht für ein neue Bewusstsein gegenüber dem Mitgeschöpf.
