Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hier können Sie sicher und unkompliziert online spenden!
Sie können Ihre Spende von der Steuer absetzen!

Onlinespende

Alles wird besser? ein halbes Dutzend Anzeigen wegen Pferde-, Ziegen-, Kaninchen-, Tauben-, Hühner-, Kuhhaltungen…

Manchmal sieht es tatsächlich so aus, als ob sich die Umstände für unsere Tiere langsam aber doch bessern würden. Wir wollen das auch glauben und ganz sicher hat sich in den letzten Jahrens so einiges zum guten gewandelt. Was usn besonders freut – immer mehr Menschen weisen eine erhöhte Sensibilität im Umgang mit Tieren auf; fast täglich bekommen wir Meldungen von nicht tiergerechten Haltungen. RespekTiere versucht dann all jenen Sichtungen nachzugehen. Nicht immer wird man dabei erfolgreich sein, aber immer weider doch können wir die Bedingungen in Folge verbessern. Alleine durch das Zusammenspiel mit Ihren Beobachtungen und unserer Intervenierung lässt sich jede Menge Leid zumindest abmildern. Deshalb ist es so wichtig, dass diese Art von Kommunikation so hervorragend funktioniert! Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Ein paar Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sollen jene Tatsachen belegen. So zum Beispiel erhielten wir während der Regentage einen besorgten Anruf aus einem Salzburger Gebirgsgau. Eine Ziege, noch dazu am Bio-Hof, wäre während des Regens seit Stunden ohne jeden Schutz im Freien angepflockt. Der Anruf erreichte uns übrigens in Serbien; wo wir ohne zu zögern das zuständige Veterinäramt informierten und siehe da: Wenige Tage später war bereits eine Hütte als Unterstand errichtet, samt einer Tränke! Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Veterinäramt sowie bei dem beherzten jungen Mann, der uns den Fall meldete!

schwarze Ziege steht auf grüner Wiese an einem Pflog angehängt im Regen

Fotos: Positivzeichen! Endlich einmal wieder ein Grund zur Freude – im Bild oben steht die arme Ziege noch im Regen, nach unserer Intervention wurde aber umgehend ein passender Unterstand errichtet! Was einmal mehr zeigt, Tierleid passiert sehr oft gar nicht bewusst, eher aus „Betriebsblindheit“. Darum ist es so ungeheuer wichtig, immer wieder auch auf noch so klein gedachte Fälle aufmerksam zu machen!

ütte als Unterstand für Ziegen auf Wiese neben der Straße

In der Nähe von Eugendorf bei Salzburg gibt es eine Pferdehaltung. Tägliche PassantInnen bezeugen, die armen Tiere wären immer nur im Stall gewesen. Auch hier hatten wir bereits in der Vergangenheit Fotos vom Hof bekommen, welche den Verdachtsmoment eindeutig unterstrichen. Eine Anzeige brachte einen Unteschied: nun wurde zumindest ein Betonvorplatz errichtet, wo man die Pferde nun ab und zu sieht. Allerdings: Der Hof ist umgeben von betreibseigenen Weiden, alles eingezäunt, alles perfekt für eine gute Pferdehaltung eingerichtet. Nur: Die Pferde dürfen jene Weiden nicht benutzen! Warum? Wahrscheinlch, weil der Rohstoff „Gras – Heu, Stroh – wertvoll ist udn anderswertig gebraucht wird? Jedenfalls, wir fertigten die letzten Wochen über Protokolle an, welche zeigen, dass es keinen „Freigang“ gibt und erstatteten wieder Anzeige. Jetzt warten wir ab, was sich tut – und werden Euch dann alsbald wieder berichten!

Pferdehof; Auslauf und Wiese, nur keine Pferde

Foto: Laut einheitlicher ZeugInnenaussagen dürfen die Pferde nur den kleinen Teil auf blankem Beton hin und wieder benutzen (bei Überprüfungen an verschiedensten Tagen war aber selbst da nie ein Pferd zu sehen); obwohl sich ansonsten rund um den Hof bestens geeignete Weiden befinden, bleiben diese – nur ein Blick genügt, um dies zu bestätigen – IMMER unbenutzt…

Ein Fall von schlimmer Taubenhaltung beschäftigte vor einigen Wochen die Mozartstadt. Am südlichen Stadtrand beherbergte ein junger Mann in einer kleinen, einfachen Hütte mehr als 100 der Vögel. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad, die Unterbringung noch dazu in praller Sonne. Trotz des Wissens des Veterinäramtes passierte lange nichts. Erst das beherzte Eingreifen aktiver Taubenschützender und eine diesbezügliche Anzeige brachte Schwung in die Angelegenheit. Ein Bericht in der Kronenzeitung tat sein übriges. Unter Mithilfe des Taubenfachmannes wurden die Bediengungen schließlich entscheidend verbessert. 

Taubenverschlag, dahinter Bäume

Foto: Hier waren tatsächlich 100 oder mehr Tauben bei brütender Hitze eingesperrt. Am Abend durften sie zwar eine Runde ziehen, danach wurde die Tür jedoch wieder fest verschlossen…

Im Juli des Jahres erstatteten wir Anzeige im Falle einer Kaninchenhaltung in Traun bei Linz. Völlig unartgerecht sind die Nager untergebracht; übereinander, in Käfigen statt Boxen, ohne Strukturierung, ohne zweiter Ebene, auf viel zu kleiner Fläche. Folge? Die Tierhalter errichteten rund um die Käfige eine Art abgegrenzten Freilauf. Das Problem: Auch hier beweisen unsere Protokolle, über mehrere Wochen hinweg geprüft, die Nager dürfen diesen NIE benutzen. Könnten sie auch gar nicht – oder wie erklärt man, dass jene Tiere aus dem „2. Stock“ überhaupt nur ins Gras gelangen könnten? Erneute Anzeige!

Anzeigeserie August 3

Die neueste Geschichte – wieder ein Fall in der Nähe von Salzburg, wieder standen Kaninchen im Mittelpunkt. Gehalten auf viel zu kleiner Fläche, dazu ohne jede Strukturierung und in den längst verbotenen Käfigen. Der Fall geht aber noch weiter, denn wir übersendeten der Behörde auch Bilder von Kühen, welche viel zu eng und nach Augenzeuge ohne jeden Freilauf festgebunden leben. Dazu gibt es noch Hühner mit Küken, ebenfalls im Holzkäfig.

Kühe auf viel zu engem Raum eingepfercht
Hühner im kleinen Käfig an der Hausmauer
Hühner Kaninchen im kleinen Käfig an der Hausmauer
Kühe auf viel zu engem Raum eingepfercht

Es gibt mehrere solcher Fälle. Über welche wir alsbald ebenfalls berichten werden! Mit den gegebenen möchten wir motivieren: Bitte melden Sie Fälle von schlechter Tierhaltung, von welcher Sie wissen! Die Tiere haben keine Stimme, nur die unsere. Und gemeinsam können wir deren Los wirklich verbessern! Bitte niemals wegschauen, wenn es um Tierleid geht. Nicht im Sinne von „guter Nachbarschaft“, von „ich will keinen Ärger mit Behörden“ oder was auch immer – wir versprechen natürlich von ganzem Herzen, alle bei uns eingelagten Verdachtsfälle zu 100 % anonym zu behandeln. Nicht immer können wir gemeinsam dann auch tatsächlich umfassende Verbesserungen erreichen, so ehrlich muss man sein. Aber versuchen können wir es. Müssen wir es. Und in ganz vielen Fällen ändert sich für die Betroffenen das ganze Dasein zum Guten! Dafür ist es jeder Mühe wert!!!  

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hier können Sie sicher und unkompliziert online spenden!
Sie können Ihre Spende von der Steuer absetzen!

Onlinespende
Nach oben scrollen