Dieser Tage waren wir wieder in und um die Bundeshauptstadt unterwegs. Im Zuge einer Recherche zu den „Bettlerhunden“ fiel uns dann auf, dass das Echtpelz-Angebot heuer wieder ein höheres sein dürfte als in den vergangenen Jahren. Was wiederum Anlass genug sein sollte, gleich jetzt mit entsprechenden Protesten zu beginnen!

So konnten erstaunte PassantInnen dann auch gleich im Zuge von Spontandemos AktivistInnen in Fuchsmasken (es waren die einzigen, welche wir in der Schnelle besorgen konnten) vor entsprechenden Geschäften mit Transparenten wie „There is no excuse for animal abuse“ oder „Pelz – Massaker für die Eitelkeit“ sehen. Direkt vor den Auslagen der diversen Verkaufsstätten lenkten wir die Aufmerksamkeit auf die Tatsache des Pelzverkaufes. „Shame on you, Shame on you for what you do“, lautete das Credo der Stunde!

Stets Ziel solcher Aktionen ist das Pelzhaus Liska im ersten Bezirk sowie dessen „Sidekick“ „Liebeskind“. Aber auch vor Famassimo wurden entsprechende Botschaften verbreitet, genau wie vor dem sehr traditionellen Geschäft mit Namen „Authried“ oder einem weiteren Pelzladen, welcher, Hoffnung, noch mit Modeplakaten aus dem Jahre 2010 wirbt. Und somit offensichtlich in der Vergangenheit verharrt. Genau dorthin gehört das Pelztragen dann auch – Epochen zurück.

Ihr werdet vielleicht bemerkt haben, vor der „Sport Alm“ machten wir dieses Mal keinen Halt. Warum? Weil aus deren Regalen bis auf die Pommeln auf den Mützen alle anderen Pelzteile verschwunden sind – was nach unseren nun schon weider mehrjährigen Protesten ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Steht uns hier ein Riesen-Erfolg in den Bemühungen bevor? Wir werden alsbald mehr darüber berichten…


