RespekTiere erhält Vorarlberger Tierschutzpreis, Stadt Salzburg verspricht Taubenmanagement!
Das ist die schönste Nachricht des Tages! RespekTiere gewinnt mit der Initiative „RespekTaube“ den Vorarlberger Tierschutzpreis! Ausschlaggebend für das jetzt derart ausgezeichnete Projekt ist unsere Nici und ihr Team, welche seit nunmehr drei Jahren den Taubenschlag, der in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Feldkirch und RespekTiere aufgebaut wurde, betreuen und gestalten! Unfassbar viel Arbeit ist seither in jenen geflossen, viele Freuden- und echte Tränen sind bisher geflossen, aber am Ende des Tages zählt nur eines: Es ist uns gemeinsam mit der zuständigen Behörde gelungen, ein echtes zu Hause für die Stadttauben zu schaffen, in einem Umfeld, das seinesgleichen sucht!
Foto: Gruppenbild von der Preisverleihung zum Tierschutzpreis Vorarlberg! Rechts von der Mitte, mit Kopftuch, die großartige Nici Wallis, stellvertretend für die RespekTiere-Initiative „RespekTaube“!
Fotos: Es gab viel Lob und Anerkennung für das Projekt; auch Landesrat Christian Gantner und Landesrätin Maria Rüscher gratulierten herzlichst!
Dazu schrieb die Vorarlberger Tageszeitung folgendes: „Der Preis für „innovation im Tierschutz“ ging an das Projekt RespekTaube. In einem Dachboden in Feldkirch errichtete der Verein RespekTiere einen Taubenschlag, wo die Tiere – insbesonders jene mit Verletzungen oder Krankheiten – kompetent betreut werden.“
Die 24-Stunden-im-Einsatz-stehende Projektleiterin von „RespeTaube VBG“, Nici Wallis, muss hier natürlich auch zu Wort kommen:
„Unser Projekt RespekTaube hat den Vorarlberger Tierschutzpreis gewonnen!
Völlig überraschend bekamen wir vor einigen Tagen die Nachricht dass wir nominiert wurden! Natürlich war die Aufregung groß, vor allem weil die Preisverleihung schon 3 Tage später stattfand! Es gab vier Kategorien, und wir wurden in der Kategorie „Innovation“ nominiert. Zu diesem Anlass fuhren wir ins Landhaus in Bregenz, wo die Tierschutzombudsfrau Ruth Sonnweber die Veranstaltung moderierte.
Und tatsächlich haben wir gewonnen!!
Unter viel Beifall und total überwältigt durften wir den Preis in Form einer Urkunde, eines Geldpreis von 500,- und einem Geschenkskorb entgegennehmen, überreicht von dem Landesrat Christian Gantner und der Landesrätin Martina Rüscher. Wir bekamen viel Lob für das Projekt und es bestand auch Interesse, in anderen Stätden einen betreuten Taubenschlag einzuführen.
Es war wirklich toll zu gewinnen aber es war für uns nicht das Wesentliche, denn das wesentliche war die Wertschätzung und dass man das Problem der Stadttauben endlich ernst nahm! Alleine das war schon ein Gewinn für uns!“
Sooo toll, wir freuen uns riesig!
Und auch die zweite Erflogsmeldung kommt aus dem Bereich „Stadttauben“. An der Salzach kam es doch am Donnerstag zu einem „Runden Tisch“, wo über die weitere Vorgangsweise nach dem Fütterungsverbot beraten werden sollte. Negative Kritik gab es dabei im Vornherein – denn die Stadt schloss die lokalen Tierschutzgruppen von den Gesprächen aus. Nicht zuletzt deshalb war die allgemeine Erwartungshaltung eine gedämpfte. Doch Bürgermeister Auinger und Co überraschten uns alle – und präsentierten ein Ergebnis, welches, wenn so eingehalten, nur als eigentlich sensationell eingestuft werden kann. So gesehen macht dies den Ausschluss der Tierschutzorganisationen mehr als vergessen; wenn derartige Beschlüsse die Folge sind, dann würden wir auch gar nicht benötigt! Jedenfalls, wir verneigen uns vor dem nun gezeigten Mut der StadtpolitikerInnen! Herzlichsten Dank an die Beteiligten, dafür, dass das Herz gesiegt hat!!!
Hier könnt Ihr die Versprechen nachlesen:
https://www.sn.at/salzburg/politik/die-stadt-salzburg-taubenschlaege-185385112
Foto: Dieses Bild, aufgenommen am Salzburger Hauptbahnhof, zeigt eine weitere Problematik auf: Die Stadttauben, ohnehin nicht zuletzt durch das Fütterungsverbot geschwächt, verbrauchen jede Menge Energie, um Menschen, welche sich einen Spaß daraus machen auf sie zuzulaufen, auszuweichen und hochzufliegen – im Minutentakt…
Es kann also kein Zufall sein – gerade am Welttierschutztag dürfen wir mit zwei so großartigen Meldungen aufwarten; noch dazu beide im selben Bereich, in einem noch dazu, der viele Jahre in den Tierrechtsbemühungen allgemein bestimmt zu kurz kam. Jetzt hat das Thema „Stadttauben“ endlich, endlich, endlich jenen Stellenwert erreicht, welchen es verdient – nämlich einen mit unserer ganzen Aufmerksamkeit behafteten!