Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hier können Sie sicher und unkompliziert online spenden!
Sie können Ihre Spende von der Steuer absetzen!

Onlinespende

Auf der Müllkippe abgelegt zum Sterben – RespekTiere-Team rettet Esel in letzter Sekunde!

Was für eine dramatische Geschichte! Unser Dr. Dieng erhielt dieser Tage einen dringenden Anruf – auf einer Müllkippe würde ein sterbender Esel liegen, mit schwer verletztem Hinterfuß. Zurückgelassen von seinem ehemaligen „Besitzer“, nun, da der Arme keine Arbeit mehr leisten konnte. Vergessen und im Stich gelassen von jenem also, dessen Familie er über Jahre hinweg mittels seines übermenschlichen Einsatzes ein Überleben sicherte. Vergessen und im Stich gelassen auch vom Rest der Welt. Ein Schicksal unter abertausenden. Was die Sache aber nicht besser macht, um keinen Deut. Denn Leid ist nicht weniger leidvoll, nur weil es vielleicht ganz viele andere ebenso betrifft.

Verletzter Esel liegt im Wüstensand

Foto: Zurückgelassen zum Sterben – Esel „Yamal“, vom RespekTiere-Team im letzten Moment entdeckt und an einen sicheren Ort gebracht!

Aber manchmal, da passieren Dinge, die zuvor noch unmöglich schienen. Ganz so, als ob ein Schutzengel vorübergeflogen wäre, das Leid, den Kummer, den Schmerz in sich aufgesogen und entsprechend reagiert hätte. Seine schützende Hand ausbreitete und die vorgezeichnete Bestimmung eines Besseren belehrte. Die Chance von 1 zu 1 Million ergriffen, ein Wunder vollbracht. Ein Weihnachtswunder.

verletzter Esel wird auf einen Eselkarren gehoben

Foto: Feldarbeit – aus Mangel an Transportmöglichkeiten wird Yamal kurzerhand auf einen Eselwagen gehoben und in Sicherheit gebracht!

Dr. Dieng reagierte sofort; wusste, es gilt keine Zeit zu verlieren, denn die Vergänglichkeit hatte bereits ihre Schatten über den Esel gelegt. Der heiße Wind, die gleißende Sonne, unbarmherzige Elemente, dazu eine Umgebung, welche die ganze Trostlosigkeit des Seins widerspiegelt; besonders in einem Land wie Mauretanien, wo die quälenden Momente so allgegenwärtig sind und gerade dadurch viel zu oft geschlossen übersehen werden, gibt es die eine unumgängliche Regel: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Was so nicht ganz zutrifft – denn bestrafen tut es hier in den meisten Fällen vielmehr jene, die warten mussten…

Eselhilfe 7
Dr. Dieng kauft am Straßenrand Heu in Säcken

Dr. Dieng behandelt noch den transportierenden Esel, der aufgeladene Yamal muss für die Fahrt festgebunden werden!

Dr. Dieng und sein Assistent Moussa leiteten schon im nächsten Augenblick eine Erstversorgung ein. Der Esel konnte sich nicht mehr selbstständig erheben, am Boden festgeklebt. Drohte vom Wüstensand aufgesaugt zu werden, so, als ob er nie gelebt. Dennoch, wie  wie die wunderbaren Tiere nun mal sind, ließ der Sterbende die lebensrettenden Maßnahmen stoisch über sich ergehen. Ganz bestimmt hatte er bereits abgeschlossen, die Hand Gevatter Todes bereits auf der Stirn gespürt. Aber da waren jetzt Leute, die sich um ihn bemühten! Wahrscheinlich das erste Mal in seinem Leben ging es nur um ihn selbst. Ganz ohne Hintergedanken, ganz ohne der Gewissheit, dass für jede noch so kleinste positive Bekundung sofort wieder noch härterer Einsatz eingefordert wird…

Eselhilfe 9

Foto: Nach der Gabe von entspannendem Serum und Schmerzmitteln kann der Transport beginnen!

Fest steht in solchen Momenten: Bleiben kann der Verletzte nicht an jenem Standort. Keinen Tag. So viele Gefahren, über welche man gar nicht nachzudenken wagt. Streunende Hunderudel etwa, selbst von der alles einvernehmenden Triste rundherum gezeichnet, abgemagert bis auf die Knochen. Oder aber auch Kinder, Jugendliche, ohne Ausweg, ohne Hoffnung, welche in der eigenen Misere gefangen ihre ganze Wut und ihre Depression an anderen, Schwächeren, auslassen. Der Wahnsinn kennt viele Wege und eines haben sie alle gemeinsam: Sie enden im absoluten Desaster.

Esel ist am Eselmarkt angekommen und wird von zwei Männern gestreichelt

Foto: Angekommen am Eselmarkt in seiner eigenen Bucht und mit Heu versorgt, kann der Heilungsprozess beginnen! Zuerst müssen die Wunden am Körper genesen, die Verletzung am Hinterbein  ist jedenfalls eine alte, der Fuß inzwischen verknöchert. Ob sich hier noch etwas machen lässt, es wird die Zeit weisen. Was er nun in erster Linie braucht, ist eine medizinische Dauerversorgung und ganz viel Liebe. Damit beginnen wir sofort – Moussa und Sheriff jedenfalls werden alles in ihrer Macht stehende versuchen, um den Lieben das Überleben zu sichern!

Dann gibt es aber auch noch jene anderen; und die werden stetig mehr! Nicht zuletzt bemüht sich das RespekTiere-Team bei jeder Behandlung im Feld den Beobachtenden (und davon gibt es immer viele) Tierliebe einzuimpfen. Die gottgewollte Stellung des Mitgeschöpfes; vom selben Schöpfer erschaffen, mit selbem Gefühlsleben ausgestattet. Tatsächlich, ohne jede Frage haben unsere Initiativen die Gesellschaft bereits zu verändern begonnen. Man sieht es auf jeder Straßenecke. Und das ist vielleicht unser allergrößter Triumpf überhaupt… Jedenfalls, aus Mangel an anderen Transportmöglichkeiten rief Dr. Dieng nun eine Gruppe Teenager, welche dabei halfen, den Esel auf einen Eselkarren zu heben. Dann begannt die Reise. Die, inshalla, so Gott will, eine ins Glück für den Schwerverletzten sein soll!

Mann füttert Esel am Eselmarkt mit Heu

Wir haben ihn „Yamal“ getauft, „Hoffnung“, genau wie den Gnadenort, welchen wir gerade entstehen lassen möchten. Dort kann er aber noch keine Aufnahme finden, weil wir mitten im Bau sind. Deshalb ist Yamal jetzt am Eselmarkt, dort, wo wir so viele Freundschaften geschlossen haben. Besonders zu einem jungen Mann names Charif – „Sheriff“ nennen wir ihn – und der ist im Laufe der Jahre zum wirklichen Freund geworden! Sheriff wird sich nun also um unseren Yamal kümmern, ihn versorgen, und das Ärzteteam wird jeden Tag vorbeischauen. Yamal kann inzwischen nach drei bangen Tagen wieder aufstehen, ob er überleben wird, ist dennoch nicht sicher. Zu schwer lasten die Geschehnisse auf solchen Seelen, und was sich im Inneren des geschundenen Körpers abspielt, wissen wir nicht. Aber, er hat jetzt eine echte Chance – und das ist nach all den tragischen Ereignissen in einem Land wie Mauretanien mehr als je jemand erwarten konnte!

Tom und Sherrif umarmen sich vor einer Mauer in der Wüste

Foto: Sheriff, seit Jahren ein guter Freund!

Ihr seht, wie unfassbar wichtig unser Einsatz in Mauretanien nur sein kann. Wir können Tragödien nicht verhindern, aber jeden Tag arbeiten wir daran, solche schon bestmöglich im Vorfeld aufzuhalten. Selbstredend, nicht immer gelingt das Vorhaben, aber manchmal, und immer öfters, sind WIR jener Schutzengel, über den so gerne gesprochen wird. Dass das so bleiben kann, dafür benötigen wir jede Unterstützung! Bitte helft uns helfen, ohne Euch sind wir hilflos! Bitte helft Yamal, dem Esel, wo gerade hohe Versorgungskosten entstehen – bitte unterstützt den so lebensrettenden Einsatz zum Bau einer echten Tierschutzstation in einem Land, wo dem Wort „Tierschutz“ noch vor kurzem überhaupt keine Bedeutung zugestanden wurde. Wo wir bereits große Abdrücke hinterlassen haben und unzählige Tiere retten konnten. Wo wir jedes Monat mehr als 1000 Esel medizinisch versorgen, dazu ein paar Dutzend Hunde und andere Tiere. Bitte helft uns helfen, zusammen schaffen wir etwas, was vor gar nicht allzulanger Zeit noch als völlig unmöglich galt! Zusammen schaffen wir „Hoffnung“!

Eselhilfe 11

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hier können Sie sicher und unkompliziert online spenden!
Sie können Ihre Spende von der Steuer absetzen!

Onlinespende
Nach oben scrollen