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Kühe ohne Ketten – alles gut?

Länger nun schon haben wir keinen neuen Artikel zur Kuhhaltung mehr recherchiert. Der Grund dahinter, ist aber leider nicht jener, dass es in jenem Bereich vielleicht offensichtliche Verbesserungen gegeben hat – sondern vielmehr nur jener, dass wir in den letzten Monaten kaum Ressourcen frei hatten. Das wird sich jetzt aber wieder ändern.

Kühe im verschmutzten Feilaufstall
Kühe dicht gedrängt im Freilauf

Jedenfalls möchten wir heute von zwei kürzlichen Begebenheiten berichten, wo es um Kühe in Laufställen geht. Beide, es sei erwähnt, passierten nicht im Zuge von dahingehenden Recherchen, sondern einfach als „Beiprodukt“ zu anderen Untersuchungen. Da ist zum einen jener Stall in Bayern; unser westlicher Nachbar weißt in Punkto Tierhaltung viele Ähnlichkeiten mit Östereich auf. Auch dort ist die landwirtschaftliche Tierhaltung eine eher kleiner struklturierte. Klar, es gibt auch Monsterbetriebe, aber im Allgemeinen sind die Gehöfte eher kleinere. Der hier präsentierte Betrieb gehört zu den mittleren, er beherbergt so um die 100 Kühe. Als wir zufällig vorbeikamen, drängen sich jene in einem abgeschlossenen Außenbereich. Warum, wir wissen es nicht genau. Ob das immer so ist, ebenfalls nicht. Nur so viel – das gebotene Bild passt so ganz und gar nicht zum „Feinkostladen“. Denn ein derartiges Gedränge über zumindest mehrere Stunden hinweg grenzt schon sehr an Tierquälerei – oder überspringt die Grenze zu dieser vielmehr! Fakt ist, wir werden die Anlage in Zukunft beobachten.

Kühe dicht gedrängt im Freilauf

Und dann gibt es jenen Hof in Niederösterreich; dort, wie es der Zufall so will, hatten wir schon vor einigen Jahren Anzeige erstattet, damals allerdings wegen eines anderen Themas. Heute leben Kühe in einem Freilaufstall. Um Welten besser als in der Anbindehaltung, gar keine Frage. Und solange es immer noch Kühe gibt, die ihr ganzes Leben an einer kurzen Kette verbringen müssen, solange stellt sich die Frage, ob man dennoch bekritteln darf. Klar ist, aus Sicht der Tiere selbst muss man es ja. Denn, sogar bei der allerbesten Vorschriftshaltung, wenn alle Punkte wirklich zumindest dem Gesetz entsprechen, bleibt noch immer die ethische Komponente. Dürfen wir, besonders im Heute, wo der Markt von sogenannten „Alternativprodukten“ geradezu übeschwemmt wird, es trotzdem mit unserem Gewissen vereinbaren, dass wir dennoch leidendes fühlendes, liebendes, vernunftbegabtes Leben einkerkern und auslöschen, nur, „weil Fleisch so gut schmeckt“? Aus, nochmals, aus ethischer Sicht natürlich nicht. Alle jene, selbst die noch „so gut gehaltenen“ Kühe hauchen ihr Leben in einem Blutbad, in einer Aneinanderreihung von brutaler Gewalt, aus. Noch dazu: viel zu früh. Maststiere beispielsweise nach eineinhalb Jahren. Milchkühe so im Schnitt nach fünf Jahren. Kälber oft schon nach wenigen Wochen. Dabei könnten diese Tiere gut 25 Jahre alt werden. 

Kühe im schmutzigen Freilaufstall

Dann noch dieser unsägliche Kreislauf von Vergewaltigung – nichts anderes ist es, wenn man Lebewesen unter all der Anwendung von obskuren Mitteln gegen deren Willen künstlich befruchtet – Kindesentführung, Mast, Melkroboter, Tiertransport, Schlachthaus. Immer gleich. Generation für Generation. All das, obwohl – wir haben es schon erwähnt – all unsere Bedürfnisse punkto Nahrung auch pflanzlich abgedeckt werden können. Und ja, um dem zuvorzukommen, auch Pflanzen sind Lebensewen. Aber, da diese mit keinem zentralen Nervensystem ausgestattet sind, muss man nach heutigem Stand der Wissenschaft davon ausgehen, dass sie über kein Schmerzempfinden verfügen. Auf jeden Fall über ein unfassbar geringeres als dies bei Mensch und Tier der Fall ist. Und selbst, wäre dem nicht so: Ihr wisst alle, über den „Umweg Tier“ gehen mindestens 9 von 10 Kalorien verloren. Heißt, wäre die „Zwischenstation“ Tier ausgeschaltet, würde es im selbigen Prozentsatz weniger Pflanzen benötigen, um unsere Ernährung sicherzustellen. Es müssten also viel weniger, nämlich um das 10- bis 20fache, weniger Lebenwesen für die menschliche Enährung sterben! 

Kühe im schmutzigen Freilauf

In Anbetracht all dessen stellen wir also nochmals die Frage: Sollte man sich trotz viel schlimmer möglichere Haltungsweisen über Fehler im System bei Laufstall-Kühen „beschweren dürfen“? Was meinen Sie, wir wären sehr an Ihrer Meinung interessiert!

Kuehe im Freilaufstall 1

Jedenfalls, an jenem Ort liegen die Kühe, einige sogar mit richtig langen Hörnern, buchstäblich im Dreck. Einige andere sind sogar über und über beschmiert mit Kot. Da täuscht auch keine Ama- oder Bauernhofgarantie oder irgendein „Tierwohl“-Prüfsiegel darüber hinweg. Ist dies ein notwendiges übel? Ist es egal, nebensächlich oder nicht einmal das? Was denkt Ihr? 

Kühe im schmutzigen Freilauf
Kuehe im Freilaufstall 10

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