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Am Rande des Schaffbaren – kurzer Zwischenbericht aus der Ukraine!

Was für eine Fahrt! Zuerst das Aufladen von so vielen Spendengütern in Niederösterreich, wo der LKW der so großartigen Spedition Schenker ganze 10 Paletten Tierheimbedarf für uns kostenlos entgegennahm und zu Enikö’s Asyl hier in Ungarn hart an der Grenze zur Ukraine befördert! Dann das beinahe „Aus“ des Einsatzes – ein böser Hexenschuss beendet beinahe die Anstrengung. Aber Ihr kennt uns, eben nur „beinahe“! Ein Arztbesuch spät abends, ein folgender am nächsten Morgen, eine Extra-Spritze im Gepäck für den folgenden Tag – und los geht‘s. Zwar mit Verspätung, aber mit umso mehr „Jetzt erst recht“-Feeling!

Verladung von Spendengütern im LKW-Lager
LKW-Abladen vor dem Tierheim

Fotos: Oben, Aufladen in Herzogenburg, rechts: Abladen vor dem Tierheim der Enikö hart an der Grenze zur Ukraine! Unten: Tom und Zöllnerin am ukrainischen Grenzposten!

Tom von Respektiere mit Zöllnerin vor dem RespekTiere-Van an der Grenze

An der Grenze dann das Ausladen des LKW’s auf ungarischer Seite, wir setzen alsbald über in die Ukraine – wo das bis zur Dachkante vollbeladene RespekTiere-Mobil mit Waren für die Flüchtlingskoordinationsstelle in Uzghorod heiß ersehnte Unterstützung bringt! Angefangen vom Brot über das Gebäck der Bäckerei „Schalk“ aus Langenlois, von der halben Tonne an Gütern für den alltäglichen Bedarf, Kleidung, medizinische Artikel, einige hundert Kilo an Tiernahrung bestimmt für die Frontlinie, alles ist eingepackt!

Zwischenbericht Ukraine 7
Zwischenbericht Ukraine 8

Fotos: Bis obenhin vollbeladen zeigt sich das RespekTiere-Mobil! Oben: Tom schlichtet mitgebrachte Waren in die Katakomben der Flüchtlingskoordinationsstelle in Uzhgorod – zum bereits 9. Mal!

weißer Hund im Tierheim bei Enikö blickt traurig

Es beginnt zu tauen, was die Unternehmung nicht leichter macht. Tatsächlich versinkt die Umgebung zunehmend im Matsch. Erste Proteste, ein RespekTiere-Muss, dieses Mal gut 100 Kilometer im Landesinneren. Dann Übernachten in einer östlicher gelegenen Stadt namens Mukachewe. Tags darauf zurück nach Ungarn, wo bei Enikö auch noch 250 kg an Hundenahrung für Irina’s Asyl bei Uzghorod zwischengelagert sind. Wieder in die Ukraine, die drei nötigen Grenzübertritte kosten sämtlichen Nerven und Plänen das Leben; nichts mehr geht danach, sie nehmen den ganzen Tag in Anspruch! Rückenschmerzen machen die Anstrengungen auch nicht besser – aber: sooo viel ist schon getan! So viel Hilfe gebracht, dank Eurer unfassbaren Unterstützung nun schon über so viele Jahre hinweg! Ein herzlichstes Dankeschön deshalb an Euch alle!!! Und jetzt geht es mit deswegen nassen Augen zu Irinas Hundeschar! 🙂 🙂 🙂

erste Impressionen...

Soldat an ukrainischer Grenze bei Zollabfertigung
toter Hund auf stark befahrerener Straße in der Ukraine
Hunde in Irinas Asyl
Demo gegen Putin von RespekTiere in der Ukraine

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