Das RespekTiere-Mobil kämpft sich auf die Anhöhe, dann eine Kurve; von hier aus erkennt man den serbischen Posten. Eine riesige Fahne weht am einzigen Gebäude, davor brennt ein Feuer. Dichte Rauchentwicklung. Warum, wissen wir nicht. Zwei Hunde kauern am Straßenrand, in schlechtem Zustand. Wir sollen sie später während der Kontrolle füttern. Zwei Polizisten, die die Ladung sehen wollen. „You have dogs?“ „No, but we bring some food and stuff to a shelter close to Novi Sad“. Ok, die Erklärung genügt, wir dürfen die Fahrt fortsetzen. Bis zu einem weiteren Posten, wo nochmals der Pass gecheckt wird. Ein Stempel kommt rein, dann öffnet sich das Gate zu einer anderen Welt!

Fotos: Grenze zu Serbien, ein winziger Übergang. Schrankenbewacht, weiotes „Niemandsland“. An den jeweiligen Posten leben Straßenhunde, jene auf serbischer Seite in richtig schlechter Verfassung.


Tatsächlich ist Rumänien in dieser Region schon ziemlich vom Verfall betroffen; aber Serbien, das ist nochmals was anderes. Die Straße, besser der Weg, von knietiefen Schlaglöchern zerpflügt, überall Müll neben dem Verkehrsweg. Triste, Verlorenheit, Endzeitstimmung. Zumindest mit diesem Himmel, voller schwerer Wolken und düsterem Horizont. Todtraurig, aber wunderschön zugleich. Wir halten an einem weiteren Lost Place, solche gibt es hier zu hunderten, tausenden. Tatsächlich, keine Übertreibung.



Schließlich nähern wir uns dem ersten Ziel, dem berüchtigten Zoo von Palic. Welchen wir auch direkt und auf Anhieb finden. Ein wüster Platz. Einer, der das Innerste aufwühlt. Einer, welchen wir im Zuge der letzten Reise mit vernichtender Kritik belegten. Wo es danach Untersuchungen gab. In deren Folge festgestellt wurde, dass im kurzen Zeitraum dutzende Tiere verstorben waren. Heute wollen wir prüfen, ob es seither Bewegung gegeben hat. Denn selbst die größte Oppositionspartei, jene für „Freiheit und Gerechtigkeit“, ist jetzt auf unserer Seite – schrieb Anklagen, brachte den Fall so richtig in die Öffentlichkeit. Es sei vorweg genommen: Tatsächlich sind einige Tiere, welche wir vom August letzten Jahres kannte, nicht mehr da. Sie zählen bestimmt zu den Opfern. Noch immer ist die Situation eine fürchterliche, zumindest für tierrechtgsaffine Menschen. Selbstredend, zu wichtig ist die Sache, wir werden dazu einen eigenen Bericht veröffentlichen, mit allen Details. Jedenfalls, auch heute hissen wir nach dem Besuch unser Transparent. Mit Tiermasken auf den Köpfen schreit der Banner „There is no excuse for animal abuse“ den leider viel zu vielen Besuchenden entgegen. Erst als sich offensichtlich Zooangestellte zusammenrotten, beenden wir den Protest. Wir kommen wieder, keine Frage… und dann mit Getöse!



Fotos: ganz oben, Wölfe in ihrem winzigen Gehege, die offensichtlich von Parasiten befallen sind; tote Küken zuhauf für die Greifvögel – welche allesamt für den Betrachtenden in schlechtem Zustand sind; Schlangen im Minimalst-Terrarium; Krokodile und Aligatoren in winzigsten Verschlägen



Foto oben: Der rote Pfeil zeigt auf ein Krokodil im völlig verdreckten Becken. Im August waren es noch zwei, eines ist in den letzten Wochen verstorben…

Etwas zerdrückt ist die Stimmung bei uns im Wagen. So ein Wahnsinn, ein fortgesetzter. Zeit zum Nachdenken bleibt allerdings nicht viel, denn langsam wird es finster. Ein verfallendes Gebäude in der Zoonähe, im vorigen August bereits entdeckt, ist noch schnell inspiziert, dann geht es Richtung Novi Sad, der heutigen Zwischenstation. Rauf auf die Autobahn, welche uns über größtenteils menschenleere Landschaft zur Regionshauptstadt bringt. Wo wir einige Zeit mit der Suche nach der Übernachtungsmöglichkeit, auf booking.com vorgemerkt, verbringen, schließlich aber Erfolg haben und spät aber doch zur besagten Adresse gelangen. Uns dort allerdings in einem winzigen Zimmer wiederfinden…


Fotos: Lost Places überall – hier wohnen sogar Menschen, zu Ausgestoßen aus der Gesellschaft gewordene…
Die Herberge ist tatsächlich richtig klein geraten; gut, was sollte man bei 17 Euro für zwei Personen aber auch viel anderes erwarten? Zudem hört man die Leute nebenan ziemlich laut durch die Wände; wir müssen dann auch noch zum Auto zurück, welches eine Strecke weg geparkt ist, weil das „Asyl“ über keinen eigenen Abstellplatz verfügt. Dort stehen wir vor einer wunderschönen, riesigen Villa, wo sehr wahrscheinlich der Besitzer des Motels selbst wohnt. Jedenfalls, jener hat einen kleinen Hund, einen wunderhübschen. Einen echten „Reiche-Leute-Hund“ aus einer Mode-Rasse. Ein Shiba Inu, der uns anscheinend sehr attraktiv findet; und deshalb aus der Umzäunung kurzerhand abhaut. Raus auf die Straße. Wir versuchen den Süßen zwar davon abzuhalten, doch er ignoriert das Bestreben. Möchte mit Nelli und mir kommen, über die Straße. Wir machen uns echt Sorgen, bringen ihn deshalb wieder zurück. Schließlich kommt sein Halter, als „Shiba“ den jedoch erblickt, haut der Hund endgültig ab. Ok, nützt nix, eine Schüssel ist schnell aus dem Van geholt, dazu zwei Löffel – eine heiße Fertigsuppe wartet! Vor dem Motel ist der Vierbeiner allerdings wieder da – so lassen wir ihn mit uns rein, er kennt die Begebenheit offensichtlich und streckt sich schließlich zufrieden in der Rezeption aus.
Die Packerlsuppe schmeckt ausgezeichnet. Computerarbeit, duschen, es ist dann ganz schnell wieder nach 12 Uhr.

Foto: Nelli mit dem süßen Ausreißer!
Viel zu früh läutet der Wecker auch schon wieder; Draußen prasselt der Regen auf das Dach, es gilt schnell zusammenpacken. Völlig übermüdet; das Baby von nebenan hatte ab 5 mit besonders lauter Stimme auf sich aufmerksam gemacht, dann verließen Personen Apartments, anderen kamen. Wie dem auch sei, die Eile ruft. Sollen wir doch gegen halb 11 im Tierheim von Locnica sein, gut 130 Kilometer entfernt. Dazwischen allerdings liegen die Berge. Wo uns dann zur Überraschung schweres Winterwetter erwartet. Schnee, Eis, Kälte. Dazu dichter Nebel und starkes Verkehrsaufkommen. Eine chinesische Firma baut mitten im Schneegestöber an einem wohl riesigen Tunnel; was heißt, dieselbe Fahrt wird in einigen Jahren wohl nur mehr einen Bruchteil der jetzigen Zeit benötigen.
Schließlich geht es wieder bergab. Und schnell ändern sich die Gegebenheiten, der Anflug von Frühling kehrt zurück. Obwohl, die Aussicht ist vielleicht leicht übertrieben, die Temperatur pendelt sich tagsüber bei etwa 3 Grad ein. Durch den aufkommenden Regen aber fühlt es sich deutlich kälter an. Es geht nun durch verlassene Dörfer, der Verfall ein großes Thema ringsum. Da helfen auch die hunderten Serbien-Nationalstolzflaggen nicht darüber hinweg. Nebenbei aber, wie zum Trotz, wohin das Auge blickt, wird an Straßen gebaut; weit ausladenden sogar. Die alte, auf der wir uns dazwischen bewegen, links und rechts entstehen jeweils mehrere neue Fahrspuren. Unglaublich. Wie in Ungarn, möge man meinen. Nur, dass hier der Rote Drache der Bauherr ist! Eine Frage stellt sich im Angesicht dieser Entwicklungen, überall im Osten allgegenwärtig, tatsächlich: Was wird in wenigen Jahren übrigbleiben von der Natur? Höchstens eine Erinnerung…


Fotos: Tiefer Winter am Pass!
Weit ausladende Felder, kaum Dörfer oder Städte. Wir entern jetzt eine Autobahn, ebenfalls brandneu errichtet, dann die Autostraße in Richtung Locinca – eröffnet erst unlängst, erfahren wir später. Nun geht es deutlich schneller und einfacher voran.
Gegen Mittag finden wir das Tierheim. Es ist am Ende der Stadt gebaut, wie überall im Osten sonst auch üblich. Dort, wo die Zivilisation es aber dennoch bald wieder eingeholt haben wird. Und dann? Wohin ausweichen? Wohin weiter zurückweichen?
Hundegebell aus hunderten Kehlen erwartet uns. Und die herzallerliebsten Tierschützerinnen, die man sich vorstellen kann! Dabei verlieren wir jetzt gar nicht viel Zeit mit Begrüßung, wir erhalten sogleich eine Führung mitten hinein in das Asyl. Zuerst ist da der städtische Teil; wo die “Privaten“ natürlich auch mithelfen, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hunde übernehmen, so viele es geht. Und diese versuchen zu vermitteln, bestenfalls in den noch immer „Goldenen Westen“. Was diese Menschen leisten, es ist mit Worten nicht zu beschreiben. Sie sind die Säulen, das Rückgrat der Tierschutzbewegung. Die Grenzbastion, und eine solche des Erträglichen überschreiten sie jeden Tag auf ein Neues. Zerbrechen? Tun sie daran nicht, noch nicht. Aber die Last, die Bürde, die legt sich schwer auf den Geist, das wissen wir aus eigener Erfahrung. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Die Frage ist in unserem Metier leider viel zu oft nicht nach dem „ob“, sondern immer nur nach dem „wann“. Jedenfalls, sei es wie es sei, Menschen wie diese hier verkörpern den Innbegriff der Menschlichkeit, leben eine solche vor!

Foto oben: Slavica, Jenni und Tom vor den Käfigreihen





Zum Asyl: Es sind mehr als 150 Hunde untergebracht, im Moment exakt 154; allesamt in teils winzigen Zwingern. Das zusätzlich wirklich Furchtbare daran – die sind dann auch noch allesamt nass. Warum? Weil sie mit dem Schlauch gereinigt werden, egal, wie kalt es gerade ist. Einfach hineingespritzt, als gäbe es kein Morgen. Winzige Hütten haben sie in den Zwingern zur individuellen Behausung, aber, so erfahren wir, es wird dann auch wenig Unterschied gemacht, ob Mädls und Jungs zusammengewürfelt werden, ob solche, die vielleicht aggressiv gegen Artgenossen sind, oder die besonders zarten Seelen. Genau deshalb gibt es dann Nachwuchs und Opfer gleichermaßen, Tote und Geborene. Beides sollte selbstredend tunlichst in einem Asyl vermieden werden…

Die beiden Frauen, übrigens Schwiegertochter und Schwiegermama, finden trotzdem nur gute Worte für das Personal der Stadt; weil sie eben herzensgute Menschen sind! Nun verabschieden wir uns von jener Seite der städtischen Herberge und wechseln über in die vom privaten Verein xxxx geführte. Dort sieht es natürlich deutlich besser aus. Was für ein Unterschied! Sofort empfängt uns eine Hundeschar, freilaufend, springt an uns hoch, sucht den direkten Kontakt. Soooo Süße! Dann geht es in einen kleinen Bereich, wo Welpen versorgt werden; meist solche, die gegenüber auf die Welt gekommen sind. Weiter hinten sind zusätzliche Teilbereiche mit viel Liebe gebaut, wo verschiedene Hundegruppen leben. Richtig saubere Zwinger, wo dann die Insassen täglich Runden auf der großen Wiese laufen dürfen. Dort hat das Team in akribischer Arbeit eine Art Agility-Park errichtet, richtig cool anzusehen. Besonders dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wenn man erst vor Minuten „die andere Seite“ erfahren hat… was wäre alles möglich: Der Beweis vor Augen!





Fotos: Hier im „privaten Bereich“ ist der Unterschied augenscheinlich – glückliche Hunde empfangen uns, welche sich allesamt des Lebens freuen! Was manche Menschen für eine Differenz ausmachen – an diesem Platz vor Gott bezeugt!

Zwei weitere HelferInnen kommen hinzu, schon der erste Eindruck vermittelt nichts als pure Tierliebe in deren Zügen. Alleine aus den netten Gesichtern gelesen, und bei Vielem haben ich mich in der Einschätzung getäuscht, in jenem Bereich aber noch nie. Stunden könnte man bleiben, aber genau wie wir haben auch diese so unfassbar großartigen Menschen hier noch so viel zu tun an diesem Tag; wo, erst jetzt merkt man es, selbst der Regen nichts Störendes anhaben konnte. So gepackt in die Erfahrungen, so vertieft in die Liebesbekundungen mit den wunderschönsten ehemaligen Straßenhunden dieser Welt. Nur an der Kleidung erkennt man das Tun vergangener Stunden – völlig durchnässt einerseits, andererseits von oben bis unten gezeichnet von Hundepfotenspuren!

Foto: Hier nochmals zum Vergleich – die „andere Seite“…
Jetzt müssen wir aber endgültig los; eine feste Umarmung noch, dann verschwinden die Silhouetten der Tierschützenden langsam im Rückspiegel. Die nächsten Wochen gilt es nachzudenken, welchen Beitrag RespekTiere hier leisten könnte; tief beeindruckt sind wir jedenfalls!!!
Natürlich könnt auch Ihr jederzeit mithelfen; finanzielle Hilfe wird gebraucht, aber auch Freiwillige, welche zum Beispiel ein paar Tage in Serbien bleiben und im Asyl mithelfen könnten – bitte wendet auch in dem Fall an die Daniela und ihren Verein, Tierschutz Direkt, wo seit vielen Jahren in Locnica unterstützt wird! Ihr erreicht Daniela unter office@tierschutz-direkt.at

Es folgt die Suche nach der Unterkunft; eine solche finden wir im Stadtzentrum, ein kleines Apartment mit Küche. Was heißt – es gibt heute Abend Warmes zu essen! 25 Euro kostet die ca. 40 qm-Wohnung für die Nacht, das Geld ein gut angelegtes – denn die in den letzten Tagen angesammelte Müdigkeit macht sich mehr und mehr bemerkbar…
Schnell sind jetzt ein paar Sachen aus dem Auto in den Wohnbereich gebracht, ein heißer Tee genossen, dann hat uns der Highway wieder – wir wollen einen Abstecher ins benachbarte Bosnien machen, nur um zu sehen, ob dort die Straßenhundesituation eine ähnliche ist. Ist ja nur ein Katzensprung, in Fakt trennt Locnica und Bosnien nur eine Brücke!
Doch die wenigen Kilometer können eine lange Zeit in Anspruch nehmen – wenn die Grenzkontrollen dauern. So nötigt uns die Hinfahrt gut eine halbe Stunde ab, zu verschmerzen, beim Gefühl, wieder kurz in eine andere Welt zu tauchen. Denn schon Locnica präsentierte sich beim ersten Anfühlen als mit typischen Ostcharme versehene Region, mitsamt aller Vor- und Nachteile. Der Verfall allgegenwärtig, entlegen vom Strom der Geschichte, aber auch mit Ruhe und Gelassenheit versehen, in einer Dichte, wie man diese beiden Attribute sonst ganz selten erfahren kann. Über der Brücke in Bosnien – im Landesteil Republica Srpska – fühlt man sich schnell nochmals zurückversetzt in der Zeit. Kaum ein Gebäude auf einer gut 30 Kilometer langen Fahrt, welches nicht schwere Spuren vom Niedergang aufweist, viel zu viel Müll in den Straßengräben, eine veraltete Industrie, die dunkle Wolken in den Himmel bläst. Es gab Hochwasser, weite Teile stehen noch immer in dessen Zeichen; dazu halten wir bei einem kleinen Bach, stark angeschwollen – dessen Farbe aber als Knallorange durchgeht… Oranges Wasser? Gott, was ist hier passiert?
Eine Polizeistelle, ein Hund davor. Wir machen ein Foto – zwei Beamte stürmen im nächsten Moment aus dem Haus, gebärden sich wie Irre. Maschinengewehr in den Armen. Wir müssen das gemachte Bild löschen, es landet aber nur in jenem Ordner, aus welchem solche Aufnahmen wieder abrufbar sind. Warum der Stress? Vielleicht, weil man nicht dem Ausland preisgeben möchte, dass man selbst an öffentlichen Orten anstelle der bosnischen viel lieber die serbische Flagge hisst???

Fotos: Schwere Industrie und knallorange Bäche… eine verdächtige Konstellation!


Das ist es, was man an Bosnie besonders lieben muss… das traditionelle Zusammenleben von Christentum und Islam…



Wir machen einen Protest bei einem landwirtschaftlichen Betrieb; neben der Straße, in Sicht der vorüberbrausenden Fahrzeuge. „Eating Meat Kills“ steht da am Transparent, die Kuhmaske aufgesetzt. Hunde sehen wir aber wenige, dafür Lost Places zu hunderten. Dann wird es langsam dunkel. Zeit für die Rückreise. Am Grenzfluss Drina halten wir nochmals; auch die Prächtige ist übergegangen, das Wasser geht nun jedoch zurück, und es präsentiert sich eine umwerfende Flusslandschaft. Besonders jetzt, wo im Hintergrund die Berge schneebedeckt erstrahlen. Wie in Kanada…


Fotos: Lost Places und wunderschöne Landschaften an der Bosnisch-Serbischen Grenze!



Was noch bleibt, ist die kurze Freude: Denn wir müssen tanken, und der Sprit kostet im Bosnien tatsächlich unter 1,20 Euro! Dann aber holt uns die Realität wieder ein – Megastau auf der engen Straße in Richtung Grenzübergang. Mindestens 2 Kilometer sind es dorthin noch. Und die nötigen uns schließlich eineinhalb Stunden ab. Zurück im Apartment ist es stockdunkel, die Uhrzeit zeigt knapp vor 8…
Foto: Seht Ihr die Lichter im Hintergrund? Das ist die Grenzbrücke! Wenn man die Ost-Gepflogenheiten kennt, weiß man, wie lange es dauern wird, bis dass man dorthin gelangt…

