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Letzter Halt im Leben? Freigekaufter Hund am nächsten Tag durch anderen ersetzt…

Genau das, auf was wir immer wieder hinweisen, ist jetzt erneut in Wien passiert! Eine herzensgute Tierschützerin traf auf einen Mann, welcher mit seinem Hund in der Wiener Innenstadt bettelte. Da der Vierbeiner in sehr schlechtem Zustand schien, tat er der jungen Frau natürlich leid. Der Tierhalter erkannte selbstredend das Interesse sofort und bot seinen „letzten Halt im Leben“ umgehend zum Verkauf. Er würde das Geld brauchen, um schon mit dem nächsten Zug nachhause zu fahren, das Betteln zukünftig an den Nagel hängen. Genau jene Sätze, die besorgte HundeliebhaberInnen eben gerne hören.

Bettler mit Hund in Unterführung
Betteln mit Tieren VErbot 8

Fotos: Der Mann verkaufte seinen „letzten Halt im Leben“ augenblicklich für Bargeld, inklusive der Versicherung, er würde am nächsten Tag sowieso abreisen; am besagten allerdings fand er sich dann an selber Stelle wieder, nun mit einem ganz ähnlichen, nur viel jüngeren Hund – in Fakt mit einem Welpen!

Man weiß aber ja, Freikauf bringt zwar dem betroffenen Hund einfach alles, andererseits ist ein solches Vorgehen aber auch sehr bedenklich, weil man damit das Geschäft ankurbelt. Die missliche Lage des einen Hundes gegen die des nächsten austauscht. Und keine Veränderung damit herbeiführt. Wenn aber nun versprochen wird, dass es keinen Nachfolger geben soll, dann lässt man sich natürlich viel leichter auf so einen Handel ein. Denn dann hat man den Vierbeiner gerettet, ohne weiteren Schaden mit zu verantworten (in Wahrheit aber ist es natürlich auch oft so, dass man das Leid einfach nicht mehr ertragen kann. Und sich deshalb hinreißen lässt, geradezu nach „Ausrede“ schreit. Niemand hat hier das Recht zu urteilen – denn „vor Ort“, sozusagen live, sieht eine solche Situation ganz klar anders aus als in der Theorie. Wir alles wissen das von den Pferdemärkten usw.)!

weißer kleiner Hund im neuen zu Hause

Foto: Für die süße Maus ein ganz neues Leben – im Fakt, erstmals überhaupt ein Leben!

Im gegebenen Fall trat ein, was ohnehin befürchtet wurde. Nix mit Rückfahrt, schon am nächsten Tag saß der Mann an selbiger Stelle. Und nicht alleine. Ein ganz ähnlicher Hund (weil man ja weiß, auf welche Art die Menschen am meisten reagieren), jetzt ein Welpe, lag am kalten Asphaltboden, genauso apathisch, genauso regungslos…

Auch bei unserem obligatorischen Rundgang durch die Mariahilferstraße trafen wir auf mehrere Hundehalter. Auf so kurzer Strecke, noch dazu, wo wir im Vorfeld angenommen hatten, wahrscheinlch keine solche aufzufinden. Weil es zu den Jahresbeginn-Monaten passiert, wo die „Hochsaison“ kurzzeitig vorüber ist. Auch hier stammten alle der angetroffenen Mensch-Tier-Paare aus dem Ausland. Auch hier waren die Hunde zumeist apathisch, auch hier war das Interesse an den Hunden den Haltern unangenehm. Warum? Weil sie natürlich wussten, dass wir den Schmäh vom „letzten Halt im Leben“ als das erkannten, zu was dieser unweigerlich führt – in die pure Tierquälerei nämlich.

Bettler des Nachts in der Einkaufsstraße mit zugedecktem Hund

Die Frage ist, wie offensichtlicher muss denn eine Situation sein, damit die Behörden entsprechend reagieren? „Wir können nichts machen, weil der Hund gesund ist“, hält nämlich keinerlei Faktencheck stand. Jeder und Jede noch, welche Hunde freigekauft hatten, können bestätigen, dass der erste Arztbesuch sofort mit extrem hohen Kosten verbunden war. Wie wir das Ganze unterbinden können? Durchs Nicht-müde-werden des Dokumentierens, durch andauernde Berichterstattung, durch das Einschalten der Behörden. Auch wenn dieser Punkt oft große Überwindung kostet, vor allem deshalb auch, weil jene gerne „verschnupft“ reagieren. Warum? Zusätzlicher Arbeitsaufwand! Dabei wäre die Sache sooo einfach: Allein schon der Tatbestand, dass hier nahezu zu 100 % sowieso schon ein Verbot greifen müsste, nämlich wegen des bereits unerlaubten „gewerblichen“ sowie „organisierten“ Bettelns. Punkte, welche bei nur kurzer Beobachtung nur zu offensichtlich werden, selbst den Laien. Wenn dann auch noch Hunde auf der Straße verkauft bzw. Kranke mitgeführt werden, dann sind die Hinweisenden nicht mehr die „Lästigen“, sondern in jenem Fall tritt das Gegenteil ein: dann bedeutet ein Nicht-Hinweisen das Ignorieren von einer Tierqual, eine solche, die man nicht versucht zu unterbinden. Anders ausgedrückt: Mittäterschaft.

Deshalb: Verbot des Bettelns mit Tieren in Wien – JETZT! Verleihen Sie dem Leid eine Stimme! Ihre Stimme! Unterschreiben Sie bitte für ein österreichweites Verbot des Bettelns mit Tieren! Wir machen Ihre Stimme hörbar: https://tinyurl.com/bettelhunde

Bettler des Nachts in der Einkaufsstraße mit zugedecktem Hund

Fotos: Oben, „Bitte nicht angreifen“ – der arme Hund hätte eine Kopfverletzung, wäre darum ein bisschen „un-relaxed“; unten: Der wunderschöne Huskyartige reagierte wenigstens auf uns… man freut sich ja schon an kleinen Dingen!

Bettler des Nachts in der Einkaufsstraße mit zugedecktem Hund

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