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20. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte!

Trotz all der schlimmen Ereignisse im Vorfeld ließen wir uns die Kundgebung selbst natürlich nicht nehmen. Aber bitte lest hier:

Wie die Zeit vergeht! Der heutige 04.04.2026 war ein historisches Datum – der 20. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte fand statt! Damit ist das Event eines der längstgedienten in der Tierrechtsgeschichte überhaupt (tatsächlich trug dabei ein RespekTiere-Aktivist das Kreuz schon zum 21. Mal in Folge – einmal nämlich auch für eine solche Veranstaltung in Wien, welche damals von PETA angemeldet worden war). Aber ist diese Kundgebung überhaupt noch zeitgemäß und warum führen wir eine solche überhaupt noch durch? Wir hatten es schon geschrieben: Die Passion unsere ‚Kreuzzüge für Tierrechte’ ist es, die heilige katholische Kirche an den Auftrag ihres Gottes, der da Barmherzigkeit und Nächstenliebe an erste Stelle seiner Lehren setzt, zu erinnern und diesen endlich auch auf die Mitgeschöpfe auszudehnen. In Wahrheit nämlich hat genau jene Gemeinschaft stets Verrat an der christlichen Botschaft geübt, hat die Hölle, die sie so vehement mit erhobenem Zeigefinger als Drohmittel und zur Einschüchterung gegen die eigenen AnhängerInnen verbalisiert, selbst geschaffen – zumindest für die Tiere! Aber nicht nur bei diesen schweigt sie; oder hören wir die christliche Stimme bei all den derzeitigen Kriegen? Meldet sich da jemand zu Wort, erinnert dabei irgendwer an die Botschaft Christi? Alles, was wir vernehmen, ist betretene Zurückhaltung. Mit mehr als 2 000 Jahren Übung in der Hinterhand, mit 2 000 Jahren Vorbereitunszeit, da scheint das schon ein bisschen enttäuschend. 

Tierrechtsaktivisten vor dem Salzburger Dom

Ja, die ‚Kreuzzüge’ sind eine Anklage; aber nicht von uns, nein, sie sind eine Anklage von weit mehr als 50 Milliarden ‚Nutz’Tieren (und einer gar nicht mehr fassbaren Anzahl von Fischen und anderen Meeresbewohnenden), die jedes Jahr nach einem Leben in Triste, Pein und Schmerz für uns geschlachtet werden; aber sie sind gleichzeitig auch ein Entgegenstrecken der Hände unsererseits, für eine bessere Zukunft, eine Zukunft, welche die Kirche selbst zu gestalten gefordert ist. Diesbezüglich tat sich 2013 sogar tatsächlich ein Hoffnungsschimmer auf: der damals neugewählte Papst, der sich nach Franz von Assisi Franziskus nannte und diesen Namen wohl nicht ohne tiefe Überlegung gewählt hatte, so dachten wir, sollte er seinem Namenspatron nacheifern, einen längst überfälligen Umschwung einleiten. Allerdings, die Ära ist nun auch schon wieder längst Geschichte, und  auf die Tiere wurde einmal mehr leider wieder ziemlich vergessen…

20.Kreuzzug fuer Tierrechte 2
Tierrechtsaktivistin in Tiermaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom

Deshalb trafen sich heute erneut TierrrechtgsaktivistInnen von RespekTiere und dem „Verein gegen Tierfabriken“ (www.vgt.at), um auf diese Tatsachen hinzuweisen. Und welcher Platz wäre hierfür wohl geeigneter als jener vor dem herrlichen Dom zu Salzburg? So konnten erstaunte PassantInnen aus aller Welt Gevatter Tod sehen, wie er eine Prozedur verfolgte; ein Schlächter in blutiger Kleidung, dazu Tierschützende in Schweine-, Kuh-, Schaf- und anderen Tiermasken. Botschaften wie „Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“ oder „Fleisch von glücklichen Tieren? Immer nur von toten!“ schrien den Menschen entgegeben, aber auch solche in Form von Mahungen; „Ich sterbe für Deine Ernährungssünden“, beispielsweise! „Wir keuzigen Jesus jeden Tag auf ein Neues – in unseren Mastanstalten und Schlachthöfen!“ erregte ebenfalls große Aufmerksamkeit. 

20.Kreuzzug fuer Tierrechte 17
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Tierrechtsaktivistin in Tiermaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom
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Und dann gab es da auch noch das gekreuzigte Schwein. Eine Dornenkrone auf dem Haupt erinnerte es daran, dass auch die Mitgeschöpfe von Gott geschaffen sind und deshalb genau denselben Schutz verdienen, welchen wir unsereins zugestehen. Es kann nicht sein, jetzt angekommen im 3. Jahrtausend, mit unzähligen Alternativen ausgestattet, dass wir dennoch noch immer diese unsere einzige Welt in Blut ertrinken lassen – im Blut der Mitgeschöpfe! Aus trivialsten Gründen, „weil es mir halt so gut schmeckt“… Dabei neben all den unermesslichen Leid, welches wir nach wie vor achselzuckend in Kauf nehmen, auch noch die Tatsache ausklammernd, dass der Fleischkonsum als absolute Nummer 1 für die verheerenden Folgen des Klimawandels mit ausschlaggebend ist. „Wir fressen uns zu Tode“, nirgendwo wahrer als in diesem Bereich.

Tierrechtsaktivistin in Tier-, Todes- und Jesusmaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom

Wahrheit hin oder her, für manche Menschen hat das keine Bedeutung. Und so passierte der näcshte Wahnsinn – ein Mann aus der Zuschauermenge stürmte plötzlich auf die AktivistInnen los, eine Wasserflasche in der Hand, und überschüttete den Kreuzträger mit der Flüssigkeit. Verschwand im nächsten Moment. Wurde aber von uns gestellt – und brachte kein Wort heraus. So sind sie eben, diese mucksmäuschenstillen Feiglinge… Die Flüssigkeit selbst stellte sich übrigens letztendlich als alkoholisches Getränk heraus.

Tierrechtsaktivistin in Tier-, Todes- und Jesusmaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom
Tierrechtsaktivistin in Tier-, Todes- und Jesusmaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom

Aber verlieren wir keine Gedanken mehr daran; wenden wir uns lieber wieder dem Wichtigen zu!  Und da gab es einen vorangigen Gedanken: Weil im Moment ohnehin alles im Wandel begriffen scheint und die allgemeine Weltsituation eine so furchtbare ist, mit den fortgesetzten Kriegen in Nahost sowie in der Ukraine, dem Wahnsinn in Afrika, dem Wahnsinnigen in den USA, den Despoten ringsum, den politischen Richtungstendenzen, fanden wir es erneut nicht gut und richtig, die Veranstaltung nach altbekanntem Muster durchzuführen – nämlich in Kunstblut watend durch eine Altstadt zu ziehen. So entschlossen wir uns abermals zu einer „Light-Version“, sozusagen zu einem Standbild (der Sittensgellschaft). Aber auch wenn der Kreuzzug 2026 stiller und leiser sein sollte als sonst, die Botschaft bleib die gleiche: „Blutige Ostern? Werden Sie VegetarierIn und retten Sie Leben. Jeden Tag!“ Angepasst an diese Demut hatte sich auch das Wetter; bis knapp vor der Veranstaltung regnete es bittere Tränen vom Himmel, aber rechtzeitig zum Beginn klarte es dann doch noch ein wenig auf. Vielleicht ist Gott also doch tierrechtsaffin?! Darüber sollten jene nachdenken, welche Tiere weiterhin als bloße Ware zu betrachten gedenken… In diesem Sinne: Wunderbare Ostertage, tierleidfrei genießen!

Tierrechtsaktivistin in Tier-, Todes- und Jesusmaske und mit Transparenten vor dem Salzburger Dom

P.S.: Ob’s tatsächlich der letzte der Kreuzzüge gewesen ist? Ich glaube, die Täter der vergangenen Stunden haben uns dazu motiviert, das Ganze nochmals zu überdenken…

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