Eigentlich hätte es ein guter Tag werden sollen – der 20. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte stand am Programm! Und der sollte ganz emotional passieren, nämlich einer mit „Rücktrittsgedanken“ beseelt. Tatsächlich, nach 21 Jahren Kreuztragen planten wir, die Kundgebung in dieser Form heute vielleicht zum letzten Mal durchzuführen. Ein leiser Abschied in Freuden. Es kam leider ganz anders…
Denn schon beim Öffnen der Tür des Zuhauses wollten wir kaum den Augen trauen – das RespekTiere-Mobil war in der Nacht mit einer chemischen Substanz überschüttet worden, welche den Lack in dicken Streifen ablöste! Und nicht „nur“ das Mobil, das Privatauto nebenan im selben Zuge… Unfassbar, welche unerträglichen Feiglinge. Im Dunkeln trauen sie sich aus ihren Löchern hervor. Beschädigen, was sie beschädigen können. Und das ist wahrscheinlich sowieso das einzige, was ihren Fähigkeiten anpgepasst ist – hervorkriechen, Schaden anrichten und wieder zurückkriechen in ihre traurige Welt. Aber der Tag wird kommen, wo Ihr die Strafe dafür bezahlt – so sicher wie das Amen im Gebet! Denn unterkriegen werdet Ihr uns damit nicht, nein, Ihr macht uns noch stärker. Und übergießt Euch selbst mit Schmach und Schande, sodass Eure Frauen beschämt zur Seite schauen. Wie man es bei Feiglingen eben tut.
Fotos: Beide Fahrzeuge wurden rundherum schwer beschädigt. Die Polizei nahm die Sachlage auf. Auf dem Schaden selbst werden wir leider sitzenbleiben. Nicht zum ersten Mal…
später der Angriff auf den RespekTiere-Aktivisten!
Die Aktion fand dann erst recht statt. Zu deren Ehren.
Und ob’s damit nicht reichte, gab es auch dort Aufregung pur. Warum? Weil ein weiterer Feigling eine weitere unfassbare Tat setzte. Stürmte auf den Kreuzträger zu und überschüttete ihn mit einer Flüssigkeit aus der Wasserflasche. Zum Glück nur ein alkoholisches Gesöff, passend zur Mentalität socher Menschen.
Wir schreiben diese Zeilen auch deswegen, weil es gerade so gut passt. Denn wer da was unternimmt? Niemand, nehmt uns beim Wort. Kavaliersdelikte, wenn es Tierschützende trifft. Andererseits aber, wenn tatsächliche Täter überführt werden, jene, welche Mitgeschöpfe in den Ställen einem puren Wahnsinn aussetzen, dann fordern brave BürgerInnen hohe Strafen. Nicht für die Schuldigen, sondern für jene, welche dies aufdecken. Es ist eine wahrhaft traurige Zeit, in der wir uns gerade befinden.
P.S.: Leider nicht zum ersten Mal befinden wir uns in ähnlicher Situation. Schadenssummen in den zig-tausend Euros, das Gefühl der Sicherheit endgültig verloren… Wir sind einmal mehr am Boden zerstört – und werden uns auch dieses Mal wieder aufrichten.
Fotos: 2014 wurde unser blauer VW-Bus bei selbiger Aktion in Linz rundherum mit einem Messer zerkratzt; alle vier neuen Reifen zerstochen. Der Täter wurde gefasst, ein religiöser Fanatiker, tauchte aber vor der Verhandlung unter. Die Versicherung bezahlte keinen Cent, wurde doch ein Täter gestellt… Einige Jahre früher, nach einer Kundgebung beim Metzgersprung, fanden wir das damalige RespekTiere-Mobil mit Farbe übergossen vor. Farbe, die sich leider nicht mehr entfernen ließ, die komplette Front des Wagens zerstörte…