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Kettenhusky-Drama – das hoch emotionale Interview!

Unsere Aufdeckung zu den „Kettenhusky’s“ in Niederösterreich hat für große Aufregung gesorgt. Berechtigt, denn die Geschichte ist eine wirklich zu Herzen gehende! Unterstrichen werden unsere Vorwürfe nun ganz dick von Leonie aus Wien. Die begnadete Künstlerin hatte an besagtem Ort vor zwei Jahren einen Husky gekauft. Moritz war damals etwa sieben Jahre alt, 500 Euro mussten für ihn gegeben werden. Was im ersten Moment vielleicht nach gar nicht einmal viel klingt, denn immerhin handelte es sich beim Verkäufer um einen bekannten Huskyzüchter, noch dazu um einen echten Weltmeister. Doch die Nachfolgekosten beim Tierarzt überschritten diese Summe bei weitem. Die Krankheitsgeschichte von Moritz liest sich nämlich wie ein Veterinärbuch, angefangen von den Angstzuständen bis hin zu schweren Magen-Darmerkrankungen. Seine Nägel lösten sich ab, seine Zähne aufgrund der Kettenhaltung und des einhergehenden Kauens an den eisernen Gliedern kaputt, sein Fell stumpf, blutend aus den Organen, so schildert es seine neue „Mama“, seine Bezugsperson Leonie.

Zwei Huskys und zwei Menschen im Wohnzimmer während eines emotionalen Interviews.

Foto: Leonie und Tom beim Interview am Küchentisch. Moritz hört aufmerksam zu!

Leonie zeigt das abgenutzte Gebiss von Husky Moritz
Hoch emotionales Interview mit Kettenhusky, das die Beziehung zwischen Mensch und Tier zeigt.

Foto, links: Leonie zeigt das abgenutzte Gebiss von Moritz; rechts: Die wunderbare Nelli hilft tatkräftig mit ihren Technikkenntnissen bei der Aufnahme des Gespräches; dazwischen kann sie ihre Hundeliebe voll ausleben! 🙂

Während ihr gesamtes Umfeld riet, einfach „abzuschließen“, meinte, der arme Hund wäre unrettbar, tat Leonie alles, um Moritz wieder gesund zu bekommen. Letztendlich, nach zwei schlimmen Jahren voller Rückschläge und zunehmender Hoffnungslosigkeit, hat der Süße heute endlich das Schlimmste hinter sich. Noch hallt das Marthyrium nach, aber es geht stetig bergauf. Sein körperliche Gesundheit ist fast wiederhergestellt, aber noch auffälliger ist die Verwandlung seines psychischen – vom resignierten, apathisch wirkenden Hund zum unfassbar fröhlichen geworden – alles nur Dank Leonie’s Glauben und Hartnäckigkeit!

RespekTiere hat Leonie über die Weiten des Internets ausfindig gemacht. Die Geschichte, welche sie uns erzählt, ist eine unfassbar ergreifende. Eine, die letztendlich zeigt, wie notwendig es ist, dass man Dinge benennt und immer weiter kämpft, auch wenn andere längst aufgegeben hätten. Eine Story, die es in sich hat. Die die Macht in sich trägt, dem Drama eines einzelnen Hundes ein Gesicht zu verleihen. Aber bitte hört selbst!

Leonie liest Moritz' Geschcihte, Nelli streichelt die Huskydame

Foto: Leonie liest ihren selbstverfassten, hoch ergreifenden Liebesbrief an Moritz; dieser wird alsbald in einem Buch der Autorin veröffentlicht werden (und von uns in einem zweiten Teil des Interviews) – Taschentuchalarm!

Leonie’s und Moritz‘ Geschichte im Radio RespekTiere! Empfangen könnt Ihr die Sendung über die Welle der Radiofabrik, 97,3 bzw. 107,5, über Cablelink 98,3 oder über den livestream des Senders (www.radiofabrik.at). Ausgestrahlt wird das Radio RespekTiere am Montag, dem 04. Mai, pünktlich um 18 Uhr. Wiederholungen des Beitrages gibt es am folgenden Dienstag, 7 Uhr, und am Samstag, 09.05., um 9 Uhr. Danach könnt Ihr sie selbstverständlich ebenfalls und unbeschränkt nachhören über die RespekTiere-Homepage – einfach den Button „Podcast“ drücken!

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