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Bester Freund und letzter Halt – wie oft denn noch? Vom tristen Leben der „Bettelhunde“!

Ihr wisst, wir treten seit mehreren Jahren nun schon vehement für ein Verbot des „Betteln mit Tieren“ ein. Warum, das haben wir oft erklärt; der Hauptgrund ist natürlich: Genau wie es ein Verbot des Bettelns mit Minderjährigen gibt – jedermensch wird zustimmen, sowas von selbstverständlich – muss für jene Tätigkeit grundsätzlich auch das Mitführen von Tieren untersagt sein. Beide nämlich sind wehrlos, beide haben keine eigene Stimme. Beide sind den Machenschaften ihrer erwachsenen BegleiterInnen völlig chancenlos ausgeliefert. Und wenn das alleine nicht schon Grund genug wäre, es gibt unzählige andere: „Leid“ ist ein solcher, (in den meisten Fällen) der Hund gezwungen zu völlig art-untypischem Verhalten. Krankheiten ein weiterer (fast alle „freigekauften“ Hunde weisen zum Teil fatale Diagnosen auf); Hundehandel scheint ein ebenfalls nicht von der Hand zu weisender Faktor, dazu das Ausgesetzt sein den Verkehrsemissionen gegenüber, den Witterungseinflüssen, Reizüberflutungen, dem stundenlangen Liegen auf im Winter eiskalten und im Sommer brennheißen Böden. All das zusammen ergibt eine Konstellation, welche in der gegebenen Form nur mit einem Wort zu beschreiben ist: Tierquälerei.

Ein Mann sitzt auf dem Boden, zeigt auf ein Tier, in einer U-Bahn-Station, RespekTiere.
Obdachloser mit Hund auf der Straße, Tierliebe und Obdachlosenhilfe in Wien.

Fotos: Dieser Mann aus der Slowakei wird immer wieder mit verschiedenen Hunden gesehen. Angesprochen darauf, dass er erst vor wenigen Tagen einen schwarzen Hund mit sich hatte, zeigt er am Telefon seinen „Liebling“, der gerade nicht mithelfen kann… die Hündin ist nämlich zu Hause angekettet in ihrer armseligen Hütte und versorgt die Welpen…

Obdachlose Person sitzt auf dem Boden in einem öffentlichen Bahnhof, bettelt oder ruht.

Häufig werden Menschen, welche diesen armen Hunden helfen möchten, mit Floskeln aus der untersten Schubklade konfrontiert; als ob man den vermeintlichen Tierhaltern Schlechtes wollte, hört man immer wieder: „Du willst diesen Armen auch noch den letzten Halt im Leben wegnehmen.“ Ein Standardsatz. Der so falsch ist, wie er nur sein kann. Denn er zeugt davon, dass man einfach Dinge nachplappert, wo man sich nicht die Mühe machte, vorher genauer hinzusehen. Denn würde man das tun, dann kämen derartig furchtbare Sätze nie und nimmer zur Anwendung. Es sei nochmals gesagt, niemand hat etwas dagegen, wenn sich jemand mit seinem Hund einen überschaubaren Zeitraum hinweg auf die Straße setzt, um um Unterstützung zu bitten. Natürlich muss dabei aber immer gewährleistet bleiben, nachweisbar sein, dass Mensch und Hund zusammengehören, dass eine erkennbare Verbindung besteht. Dass der Hund gesund ist, geimpft, versichert (was passiert, wenn durch den vierbeinigen Begleiter ein Verkehrsunfall verursacht, wenn jemand gebissen wird), bei jener Person gemeldet. 

Obdachlose Person mit Hund, sitzt auf der Straße, spricht mit einer anderen Person im Rollstuhl.
Arbeitssuchender mit zwei Hunden, Tierschutz, Tierrechte, Tierschutzorganisation, RespekTiere.
Obdachlose Person mit Hunden auf der Straße, Unterstützung für Tiere in Not.
Ein Mensch sitzt mit zwei Hunden auf einer Bank, Tierliebe und Tierschutz in Wien.

Fotos: Auch hier sieht man vier verschiedene Menschen mit den selben Hunden in der Wiener Einkaufsstraße sitzen. Für wen von diesen sind sie wohl der „letzte Halt im Leben“? Oder vielleicht für alle?

Sie werden schon merken, worauf wir hinauswollen. Besagtes Szenario ist nämlich selten. Äußerst selten. Zu 99 % – und alle, die sich die Mühe machen näher hinzuschauen wissen es – läuft die Sache nämlich ganz anders ab. Da werden Hunde extra gemietet, getauscht (und damit zu zwei, drei „Schichten“ hintereinander gezwungen), da wissen die Tierhalter oft nicht einmal den Namen, wissen nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Nicht selten sieht man selbige bettelnde Person an verschiedenen Tagen mit verschiedenen Hunden. Hunde werden regelmäßig einfach so verkauft, oder, wenn die Menschen, die sehr oft aus anderen Ländern, häufig aus dem Osten kommen, zurück nach Hause fahren, einfach ausgesetzt. In Wahrheit geht es um gewerbliches und um organisiertes Betteln in Reinkultur, Arten, welche sowieso von vornherein – ob nun mit oder ohne Hund – laut österreichischem Gesetz verboten sind! Dem wollen, müssen wir einen Riegel vorschieben. Denn die hierfür ge-, tatsächlich ver-brauchten Hunden sind immensem Leid ausgesetzt. Monatelangem. Wegschauen wäre feige. Und Verrat an den Betroffenen. Nicht mehr und nicht weniger.

Deshalb: Bitte unterschreiben auch Sie die Petition!

Verleihen Sie dem Leid eine Stimme! Ihre Stimme! Unterschreiben Sie jetzt für ein österreichweites Verbot des Bettelns mit Tieren! Wir machen Ihre Stimme hörbar: https://tinyurl.com/bettelhunde

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