Was haben wir nicht alles schon zusammen erlebt; fast 300 000 Kilometer in Dir zurückgelegt, wie oft sind wir in Bosnien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Makedonien, Monte Negro, Polen, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn usw. gemeinsam gewesen? Sogar bis nach Albanien und in den Kosovo sind wir gemeinsam für die Sache der Tiere gereist, in die Türkei oder nach Griechenland. Nie noch hast Du uns dabei auch nur im Ansatz im Stich gelassen.
Foto: Im Frühjahr 2015 wurde ein Traum wahr – aus Dresden holten wir unser RespekTiere-Mobil, damals erst vier Jahre alt und mit unter 70 000 Kilometern am Tacho für weniger als 18 000 Euro ein wahres Schnäppchen! In Österreich hätte damals ein gleichwertiges Fahrzeug kaum unter 30 000 Euro gekostet!
Fotos: Unfassbare Einsätze sind wir gefahren; vor verschneiten Bergpässen, umgeben von Straßenhunden, eine Kuh mitten auf der Fahrbahn am schmalen Passweg von Albanien in den Kosovo…
Dann vor zwei Jahren; nach einer „Routine-Untersuchung“, ein Service, in der Mercedes-Werkstatt ein Anruf: Der Sprinter wäre wohl nicht mehr zu retten. Zu viele Baustellen. Was alles zu reparieren kosten würde? Puh, gut 25 000 Euro, meint die Werkstatt. 25 000 Euro? Hatten wir das besondere Fahrzeug nicht 13 Jahre zuvor dank der unfassbaren Unterstützung zweier herzensguter Sponsoren um 18 000 erwerben gekonnt? Und jetzt, galt es wirklich Abschied nehmen? Nicht, wenn man besonders gute Freunde hat! Dimi aus Rumänien zum Beispiel! Der sich so fantastisch um Straßenhunde kümmert. In seinem zweiten Leben aber ebenso begnadeter Mechaniker ist. Und die Hiobsbotschaft plötzlich nicht mehr derart unabwendbar erscheinen ließ – als Dank für unsere Hilfe würde er den Orangen retten, bräuchte hierfür nur ein paar Tage Zeit. Sagte es und schritt schon zur Tat – einige hundert Euro kostete das Material, dazu sein voller Einsatz, und das RespekTiere-Mobil war wieder instand gesetzt. Eigentlich unglaublich, aber so wahr wie das Leben selbst…
Dann jedoch der unfassbare Anschlag im April des Jahres. Des Nachts waren sie gekommen, die lichtscheuen Hasser. Und hatten dabei nicht ’nur‘ unser ‚Firmen-Fahrzeug‘ mit einer Substanz überschüttet, von vorne bis hinten, welche großflächig den Lack ablöste, die PVC-Teile angriff, die Lichtabdeckungen ruinierte, sondern auch gleich den Privatwagen. Welch ein Schock am frühen Morgen!
Fotos: Was für ein furchtbarer Tag! Bereits zum 6. Mal wurden Fahrzeuge von uns schwerst beschädigt – hört der Wahnsinn einmal auf?
Aber dort, wo das Böse agiert, stellt sich das Gute in den Weg. Denn erneut gab es einen Retter in höchster Not. Ein Schaden von rund 18 000 Euros, und da ist ein Mann, der sagt: Kopf hoch, ich mach das schon! Und wie er das tat! Max Gerhartl, der Lackier-Gott aus der Nähe von Wiener Neustadt. Der Zauberer, der Wunderwirker mit den magischen Händen. Tatsächlich ist es kaum zu glauben, was er aus den beiden Totalbaustellen machte. Wunderschön sind sie geworden, besser als neu. Eine Glanztat, ohne jeden -Abstrich. Max, der wunderbare Freund, der Tierschutzaktivist, der hartnäckiger als jede Autobahnpolizei stets auf der Jagd ist: Seine Opfer sind alleine Täter – die Tiertransport-Mafia! Mehr als 30 000 deren LKW’S hat er auf Foto gebannt, kennt alle Routen, alle Tricks. Einer der unermüdlichsten unter uns. Ständig auf Adrenalin, ständig das Tierleid vor Augen.
Ein Meister seines Faches; ob in Tierschutzangelegenheiten oder im Auftragen von Farben auf sämtlichen Oberflächen. Max, der jedem Gegenstand, jeder Hauswand, jedem Kraftfahrzeug einen persönlichen Stempel aufzudrücken vermag. Und so ist es gekommen, durch Menschen wie Max und Dimi, durch die unfassbare Solidarität unserer Unterstützenden, dass das RespekTiere-Mobil heute besser aussieht als jemals zuvor. Dass ihm neues Leben eingehaucht worden ist, und sogar der TÜV ist wiederhergestellt – gültig nun bis zum März 2028! Wir sind „on the road again“, im Wissen, wie dankbar man für diese Tatsache sein muss. Für jene, die der Sache derart zur Seite stehen, die jeden Rückschlag vergessen machen. Die nur eine Richtung kennen – geradewegs nach vorne. Auf in ein neues Zeitalter. Möge es so erfolgreich werden wie das vergangene. Dann ist alles wieder gut!!!
Fotos: Was für Hilfsfahrt-Impressionen – da werden unzählige Erinnerungen wach! Egal welche Wetterkapriolen, ob Sonne, ob Regen, im Schlamm, im Schnee, auf Bergpässen, durchsucht von Zöllnern und Polizei…
Und das hier – we proudly present – ist der Meister höchstpersönlich, im Bild mit einem Freund! Danke, von ganzem Herzen, lieber Max!