Es ist eines dieser eigentlichen ‚Lieblingsprojekte‘,, welche aber leider viel zu oft in der Gesamtmenge der Nachrichten untergehen – die Rede ist von unserer Initiative ‚RespekTaube‘! Seit einigen Jahren betreiben wir damit ein Taubenhaus in Feldkirch/Vorarlberg und das hoch erfolgreich. Jedenfalls sind es jetzt bereits 7 weitere RespekTaube-AktivistInnen, welche Nici bei der täglich anfallenden Arbeit unterstützen. Und jene ist eine enormme; ein Aufwand, der manchmal schon schwierig zu bewältigen ist, in der Fülle der Herausforderungen.
Aber lassen wir Nici selbst erzählen:
„Als wir im Jahr 2021 den Taubenschlag planten, wussten wir nicht was da alles auf uns zukommen würde. Die Taubis kamen leider mit sehr viel Gepäck in Form von Krankheiten und Verletzungen.
Viele waren stark geschwächt durch Mangelernährung, deren Körper musste erst wieder langsam aufgebaut werden.
Das kommt jetzt zum Glück nur noch sehr selten vor, da unsere Taubis jeden Tag von uns gutes artgerechtes Futter bekommen! Wir hatten schon zu tun mit diversen Viren und Bakterien, Augeninfektionen, Parasiten, Entzündungen, und Achtung, nichts davon ist auf Menschen übertragbar!!
Sehr oft kommen unsere gefiederten Freunde mit Verletzungen von einem Greifvogel, Flügel- und Beinbrüche, Prellungen und Hirntraumas.
Fotos: Links, Taube erholt sich im gemütlichen Nest nach einem Beinbruch. Rechts: Jungtaube nach Anflugtrauma, die Kleine krachte voll in eine Scheibe! Bei einem Anflugtrauma ist es sehr wichtig, das Tier reizarm und dunkel ohne zusätzliche Wärme unterzubringen, damit die Hirnschwellung zurück gehen kann. Manche erholen sich über Nacht, manchmal dauert es sogar Monate…
Und was würden wir nur tun ohne unsere liebe vogelkundige Tierärztin!
Sie behandelt unsere Taubis kostenlos, denn eine reguläre Behandlung in einer Tierklinik könnten wir uns bei so vielen Patienten niemals leisten!
Aber dafür freut sie sich sehr über Mitbringsel wie Obst, Kekse oder Snacks für ihre Hunde und Katzen 🥰
Mit viel Herz kümmert sie sich liebevoll um die Behandlung, und dank ihr konnten wir sehr viel lernen.
Die weitere Pflege ist oft sehr aufwendig und mit viel Zeit verbunden, aber das leisten wir sehr gerne für unsere Schützlinge!
Sie haben das auch verdient dass man sich um sie kümmert
Fotos, ganz oben: Taube nach einem Katzenangriff. Hier ist es zwingend notwendig Antibiotika zu verabreichen, damit sich keine Sepsis entwickelt! Foto oben, links: Ein Küken nach einem Krähenangriff, natürlich wieder die Gabe von Antibiotika und auch einem Schmerzmittel. Unten rechts: Dieses etwa 4 Wochen alte Küken wurde völlig unterernährt und geschwächt gefunden! Das allerwichtigste ist erst mal Wärme, erst wenn der kleine Körper aufgewärmt ist kann man dem Taubenkind kleine Mengen an Brei geben ( ein spezieller Aufzuchtsbrei) sowie Infusionen verabreichen.
Ob nun bei den Eseln, bei den Straßentieren, bei den sogenannten ‚Nutz’tieren oder auch den Tauben – den Unterschied ausmachen können wir immer nur gemeinsam mit Ihnen! Deshalb bitten wir von ganzem Herzen: Helfen Sie uns helfen – denn ohne Ihre Hilfe sind wird hilflos! Besonders in Zeiten wie diesen, wo sich alles auf ‚Mensch‘ zu konzentrieren scheint, brauchen uns die Tiere umso mehr – und wir brauchen Sie!
Möchten Sie explizit das Projekt ‚RespekTaube‘ mit Ihrer Spende unterstützen? Dann vermerken Sie bitte auf Ihren Erlagschein ‚RespekTaube‘; so stellen Sie sicher, dass Ihre Unterstützung alleine diesem Bestreben zugute kommt!