Es ist soweit – gerade eben sind wir am Flughafen Wien/Schwechat zusammengetroffen, Hufschmied Heimo und ich, und wir werden in wenigen Stunden in der Boeing 737 Max der Turkish Air den weiten Weg nach Nouakchott antreten. Eine recht fordernde Nacht erwartet uns, denn zuerst geht es jetzt mal nach Istanbul. Dort, gegen 22 Uhr sollten wir ankommen, der Weiterflug erfolgt nach Mitternacht. Um 10 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit sollte das Flugzeug dann in Nouakchott landen und der Einsatz für die „Esel in Mauretanien“ so richtig beginnen.

Foto: Letzter Einsatz für die Reise – ein Transparent entsteht!
Fotos: Schon im Vorfeld haben wir uns mit Huforthopäden Heimo getroffen, um gemeinsam zu packen! Neben mehr als 100 Kilo an Spendengütern wie medizinischen Artikeln, Warnwesten für die Eselkarrenfahrer, Sonnenbrillen, Arbeitsbekleidung für’s Team etc. ist auch Hufwerkzeug im Wert von fast 700 Euro sicher in den Koffern verstaut. Bitte Daumen halten, dass es keine Probleme beim Zoll gibt, denn im normalen dürfen Feilen und Zangen nicht mitgebracht werden. Weil jene Werkzeuge aber so wichtig – in Fakt „überlebenswichtig“ – sind, riskieren wir es trotzdem!
Jedenfalls, eine hochgradig richtungsweisende Zeit mit endlosen Herausforderungen erwartet uns im Wüstenland; um nur zwei Programmschwerpunkte zu nennen: Hufschmied Heimo soll mit seinem Können unsere Teams auf eine neue Stufe heben, dazu werden wir uns intensiv mit dem neu entstehenden RespekTiere-Tierschutzzentrum „Yamal“ beschäftigen. Aber das ist erst der Anfang – es gibt dann noch soooo viel anderes zu tun!
Wir werden alsbald – Inshalla, so Gott will – erste Lebenszeichen in Form eines ausführlichen Bericht aus Nouakchott senden. Bis dahin, bitte haltet uns die Daumen dass alles klappen mag!