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Kaum gelandet und schon wieder mitten drinnen im Wahnsinn!

Proof of life aus Mauretanien!

Unfassbar, es ist erneut das Eintauchen in eine komplett andere Welt! Kaum gelandet in Nouakchott breitete sich nämlich schon wieder das komplette Desaster vor uns aus. Am Weg vom Flughafen in die Stadt, einmal mehr hat uns Dr. Dieng abgeholt, kommt man gar nicht umhin, an den Ereignissen der letzten Tage teilzuhaben – in der Hauptstadt hat es ja einen Brand in dem Haupt-Stromversorgungswerk der Metropole gegeben. Gut eine Woche ist das nun schon her. Nichtsdestotrotz, die Situation ist bis heute dramatisch, obwohl nun leicht besser. Aber: Zum Beispiel ist es recht gespenstisch auf dem Highway vom Flughafen in die Stadt unterwegs zu sein, wenn sämtliche Straßenlaternen flackern, als wären sie mit Kerzenlicht betrieben. Dazu, es gab schweren Regen – ja, in Mauretanien, und überall haben sich am steinharten Boden, wo das Wasser nicht abfließen kann, kleine Seen gebildet – Brutherde für Krankheitserreger und für Moskitos. Noch eine Hiobsbotschaft: Es gibt keine Tollwutmittel mehr in der Stadt; die Aussicht auf solche hatte ja bisher wenigstens ein klein wenig ein Sicherheitsnetz dargestellt: Schafft man es nämlich kurz nach einem Biss oder einer Verletzung rechtzeitig ins Spital, kann eine sofortige Injektion vielleicht Leben retten. Jetzt ist auch jener Strohhalm geknickt…

RespekTiere-Team behandelt einen Esel am Eselmarkt

Fotos: Kaum gelandet und schon mitten drinn – das RespekTiere-Einsatz-Team, heute am Fischmarkt! Hufschmied Heimo aus dem Innviertel wird neue Techniken vorzeigen, Zappa wie immer zaubern, Mohamed ohne müde zu werden sein Bestes tun! Einfach nur unfassbar toll!

Eselhilfe 2
RespekTiere-Team behandelt einen Esel am Eselmarkt
RespekTiere-Team behandelt einen Esel am Eselmarkt

Jedenfalls, kaum gelandet, sind wir schon am ersten Arbeitsplatz – die Esel am Fischmarkt scheinen nur auf uns gewartet zu haben! Extreme Hitze belastet, die Sonne wie festgezurrt am Horizont. Dazu der Lärm, der Trubel, die unfassbar vielen Menschen, die Hunde, die Eselkarren, all das zusammen ergibt einen Cocktail, der Unvorbereiteten – udn Unvrobereitet sind wir alle bei der ersten Konfrontation mit diesem Desaster – schnell den Boden unter den Füßen wegzuziehen vermag! Welcome in hell! Eine Hölle allerdings, die längst zum zweiten zuhause geworden ist! Wir werden ihr nicht die alles verzehrende Hitze nehmen können, aber was wir tun, ist, sie wieder und wieder mit Menschlichkeit, mit vorgezeigter Tierliebe zu füllen. Das ist ein Versprechen! Und die kommenden Tagen werden hierfür einmal mehr richtungsweisend sein – ein nächster vor-Ort-Bericht folgt in Kürze!

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