Achtung, Achtung – 127 Todesopfer erfordern unsere Hilfe!

Achtung, Achtung, Achtung!

Eigentlich hätten wir heute einen Bericht über die immer so herzzerrreissende Pferdeversteigerung in Maishofen senden wollen (das werden wir nun zum Wochenende nachholen), aber leider haben sich die Ereignisse auf gar tragische Art und Weise überschlagen – es gab im Tierasyl des so wunderbaren Tierschützers Radu Termure im rumänischen Cluj-Napoca einen entsetzlichen Brand, der ein wahres Inferno ausgelöst und ersten Angaben nach einer 60-jährigen Tierpflegerin, 106 Katzen und 21 Hunden das Leben gekostet hat!

Im besagten Tierheim ist es zu einer Katastrophe von unvorstellbaren Ausmaß gekommen – ein in der Nacht ausgebrochenes Feuer hat eine gesamte Halle vernichtet und die unfassbaren Opferzahlen gefordert. Noch ist nicht sicher wie sich das Gebäude entzündete, aber hinter vorgehaltener Hand macht in der Ortschaft ein schreckliches Gerücht die Runde: der unfassbare Verdacht liegt nahe dass es ich dabei um Brandstiftung gehandelt hat, die Polizei ermittelt in diese Richtung! Die Anwesenheit eines solch großen Asyls, insgesamt sind dort mehr als 700 Tiere beheimatet, ist vielen Nachbarn seit jeher ein Dorn im Auge gewesen…

Der Betreiber des betroffenen Tierheims heißt Radu Termure. Ist eine derartige Dramaturgie ohnehin niederschmetternd genug, sind wir in diesem Falle aber sogar noch tiefer betroffen, weil sich das Asyl für uns nicht hinter einer Schutzmauer der Anonymität versteckt – wir kennen Herrn Radu persönlich, haben ihn bei einer unserer Hilfsfahrten nach Rumänien getroffen und einige seiner Hunde mit nach Deutschland gebracht. Herr Termure ist ein faszinierender Mann, mit einer unglaublichen Ausstrahlung, einer jener Zeitgenossen, welche die Kraft in sich tragen diese Welt zu einem besseren Ort zu gestalten. Eigentlich ist er eine lebende Legende, und seine Taten werden einst erzählt werden im selben Atemzug wie jene Geschichten, welche sich um den Heiligen Franz von Assisi ranken, davon sind wir felsenfest überzeugt. Entgegen des Widerstandes seiner Umgebung, inklusive seiner Familie, hat er sein ganzes Leben dem Schutz von Strassentieren gewidmet, keine Kosten und Mühen hierfür gescheut; Radu war noch nie auf Urlaub, lebt vom Allernotwendigsten, in aller Bescheidenheit; er führt eine kleine Firma, der gesamte Ertrag deren fließt in sein Bestreben für die Tiere – bei einer Herberge mit einer Größenordnung wie hier bleibt nichts über für persönliche Bedürfnisse.

Radu, sowieso immer von Existenzängsten geplagt und von Sorge ob der Obhut von so vielen armen Seelen gezeichnet, ist nun ein gebrochener Mann; ein Schicksalsschlag wie dieser, die Schmerzensschreie seiner sterbenden Schützlinge in den Ohren, trifft ihn tief im Innersten seines Daseins. Er muss wissen, dass so ein Schicksal uns alle berührt, muss wissen, dass wir nun für ihn da sind – für ihn, der sein ganzes Leben für andere da war! Radu braucht unsere Hilfe, dringender denn je. Und im selben Atemzug brauchen wir Sie, denn ohne Ihre Unterstützung sind wir hilflos. Sie sind unser Rückgrat, unser Lebensnerv, und zusammen sind wir eine schlagkräftige Einheit! respekTIERE IN NOT ist einmal mehr gefordert, unsere Unterstützung ist lebenswichtig. Wir müssen Radu und seinen Schützlingen in solch bitterer Stunde uneingeschränkt beistehen, und dass möglichst schnell!

Viele Hunde und Katzen sind beim Brand verletzt worden, Radu benötigt jede finanzielle Hilfe, jeden Cent, um deren Verarztung und Verpflegung sicherzustellen. Dazu muss der Schutt entfernt, die abgebrannte Halle wiederaufgebaut werden; der Tod der Tierpflegerin lastet natürlich schwer auf den Schultern, aber es nützt alles nichts – es bleibt keine Zeit um in der Vergangenheit zu weilen, hier gilt es hunderte Tierleben zu versorgen!!!

Wir werden noch in diesem Jahr nach Rumänien reisen und am Ort des Geschehens am Wiederaufbau mitarbeiten; bis dahin aber müssen wir finanzielle Unterstützung anbieten, sie ist im Moment existenziell für Radu und seine Schützlinge!

Wir bitten Sie vom Herzen – Helfen Sie uns helfen! Sie wissen, wir haben es so oft betont, ohne Ihre Unterstützung sind uns die Hände gebunden! Mit Ihrer Unterstützung aber, da wird alles möglich! Wir müssen unsere helfende Hand entgegenstrecken, müssen versorgen, müssen trösten, müssen versuchen Wunden zu heilen.

Wenn Sie helfen können, bitte vermerken Sie auf ihrem Spendenschein ‚für Radu‘, sodass ihre Unterstützung zu 100 % diesem Zweck zugute kommt!

Wir bitten sie vom Herzen – gerade an einem Tag wie dem heutigen, wo wir unserer Toten gedenken – hier sind wir gefordert, und wir werden die Aufgabe meistern, denn zusammen sind wir seit jeher ein unschlagbares Team – in Erinnerung an die Opfer dieser Katastrophe.

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