Bitte helfen Sie uns helfen! Letzte Vorbereitungen für so wichtigen Einsatz in Rumänien und in Serbien!

Achtung, Achtung! Wir sind wieder im Hilfseinsatz, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Zum Wochenende startet sie wieder, die große Reise nach Rumänien, wo wir einmal mehr Hilfsgüter nach Nadrac, also hinein in die Sackgasse des Lebens am Fuße der Karpaten, fahren und dann zu ‚unserem‘ Hundeasyl der Frau Oprea nach Temeswar weiterreisen werden!
Dort erwartet man uns schon wieder händeringend, haben wir es doch auf uns genommen, rund 150 Hunde bestmöglich zu versorgen! Auch über die Zukunft der Herberge gilt es wichtige Gespräche zu führen, neben all den anderen Herausforderungen, welche bei einer derartigen Hilfsfahrt anfallen.
Der Rückweg wird uns schließlich über Serbien führen, wo wir – so viel sei schon jetzt verraten – ein unfassbar wichtiges Projekt mitzutragen versuchen werden!
Es gibt also wieder einmal extrem viel zu tun – verlieren wir deshalb keine Zeit und packen wir es an!
 
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Bitte helfen Sie uns helfen! Einsätze wie diese, sie sind von enormer Wichtigkeit, mit einfachen Worten gar nicht zu beschreiben. Es geht nämlich um viel mehr als ‚nur‘ um das Bringen von Waren, es geht hierbei um die Gestaltung der Zukunft, wo selbst in fernen Ländern der Tierschutz endlich, endlich, endlich eine maßgebliche Rolle einnehmen muss… deshalb dürfen wir nicht müde werden Sie zu bitten: Unterstützen Sie unsere Initiative ‚respekTIERE IN NOT‘! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Sie! Nur Zusammen können wir einen echten Unterschied ausmachen!!!
 
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Foto: Seit Herr Oprea, Gott sei seiner Seele gnädig, von uns gegangen ist, ist Frau Oprea noch mehr auf sich alleine gestellt. Aber genauso wie sie es seit vielen Jahren in der Vergangenheit getan hat, wird sie auch die Zukunft meistern – dafür müssen nun aber wir Sorge tragen!
Apropos Hilfseinsatz: dieser Tage besuchten wir auch wieder ‚unsere‘ Katzenfrau im niederösterreichischen Weinviertel, genauer in der Nähe von Hollabrunn. Bis zu 40 Katzen hatte die gute Frau einst zu versorgen, allesamt Streunertiere aus einer nahen Ruine, wo ihr von verschiedenen Seiten Hilfe zugesagt worden war; heute sitzt sie nicht zuletzt wegen des nichtgehaltenen Versprechens auf einer persönlichen Ruine, vergessen und verlassen von jenen, die sie einst in diese prekäre Lage brachten. Noch immer versorgt sie um die 10 Katzen, und dabei sind wir ihr nun schon seit mehreren Jahren behilflich. Einmal mehr durften wir dieses Mal zusätzlich auch wieder eine Futterspende von unserer Partnerorganisation, dem Tierheim Krems, übergeben!
 
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Fotos: wie so oft eine unentbehrliche Hilfe bei der Arbeit – Papa Putzgruber! rechts: viiiiiel Katzennahrung konnten wir wieder bringen!
Gestern Abend war RespekTiere dankenswerter Weise von der Bürgerinitiative St. Valentin (www.wollen-wir-nicht.at) zu einem Diskussionsabend eingeladen worden. Vielleicht erinnern Sie sich, in der kleinen niederösterreichischen Stadt unweit der Bundeslandgrenze zu Oberösterreich ist seit längerem die Errichtung eines 40 000-Individuen-Maststalles für Hühner geplant. Wir haben eingehend über das Vorhaben und den Widerstand dazu berichtet, alle Infos zu unserer diesbezüglichen Sichtweise finden Sie unter ‚39 999 Leben, 7 mal im Jahr‘, https://www.respektiere.at/comatix_news.php?newsid=1773!
Zugegeben, wir waren nach der ersten Kontaktaufnahme mit der BI doch etwas skeptisch. Dachten, hier geht es wie leider so oft nur darum, dass ein derartiges Tier-Konzentrationslager zwar verhindert werden soll, aber nur darum, weil es ‚zu nah‘ an der Siedlung geplant ist, die Anrainer etwaige Geruchsbelästigung und dergleichen vermeiden wollen. Auch das wären natürlich nachvollziehbare Gründe, aber die sollten dann in einem solchen Falle als das verkauft werden was sie sind: menschliche Maßstäbe, die mit Tierschutzrelevanz wenig bis gar nichts zu tun haben. Wer nämlich selbst Brathühner zum billigsten Preis konsumiert, der/die darf sich über die Existenz solcher Masthallen nicht beschweren, auch wenn die in der Nähe der eigenen Wohnstätte gebaut werden – so zumindest lautet die Theorie. Das Motto ‚Billgfleischproduktion ja – aber nicht in meiner Nähe‘ ist ein wenig nachvollziehbares, zutiefst unehrliches, nahezu schizophrenes. Wir würden keine Initiative unterstützen, die sich am Papier für Tierschutz ausspricht, aber in der Realität jeden Widerstand beendet, wenn die neu zu errichtende Betriebsstätte dann im Nachbarort gebaut werden soll. ‚Aus den Augen-aus dem Sinn‘ ist tatsächlich verabscheuungswürdiger Verrat an der Thematik, so zumindest empfinden wir es; wird Tierschutz als Instrument missbraucht, kann und darf es keine Unterstützung durch Tierschutzorganisationen geben.
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Die Bürgerinitiative St. Valentin allerdings hat uns überrascht, und das im besten Sinne des Wortes; sie hat nämlich ganz wunderbare Arbeit geleistet und leistet sie immer noch. Inzwischen geht es nicht mehr ‚nur‘ um den Betriebsstandort, die Diskussion hat sich längst ausgeweitet auf so zukunftsrelevante Themen wie ‚regionaler Einkauf‘, ‚Emission‘, Düngemittel, ‚Nein zu Tierfabriken‘, ‚Tierwohl‘, usw.
Es ist etwas geschehen in St. Valentin, die Menschen sammeln Infos, kommunizieren, gehen mit gutem Beispiel voran. Vorbildlich! Die Initiatoren können stolz auf das Geschaffte sein, wie auch immer sich die Angelegenheit noch entwickeln wird.
Doch kurz zurück zum gestrigen Abend; die Diskussionsrunde hervorragend organisiert, und alle relevanten Parteien waren dazu erschienen. Selbstredend die InitiatorInnen der Bürgerinitiative, ein Abgeordneter vom Nationalrat (Dr. Vogel von der SPÖ), eine Landtagsabgeordnete, lokale PolitikerInnen, VertreterInnen aus der Bio-Branche, von der Ama, vom Bauernverband, die Hühnerbauern selbst, die Bürgermeisterin, wir vom Tierschutz, betroffene NachbarInnen, usw.
Trotz der Brisanz der Materie entwickelten sich wirklich interessante Gespräche, richtungsweisende Ansätze wurden diskutiert (ob sie auch umgesetzt werden können, wird die Zukunft weisen); was uns besonders freute: den allermeisten der Anwesenden dürfte der Tierschutz ganz besonders am Herzen liegen, zumindest war er mit ein zentrales Thema.
 
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Hier soll das 40 000-Hühner-Gefängnis entstehen!
Eine extra Erwähnung gilt an dieser Stelle auch den anwesenden Geflügelbauern; es ist bestimmt nicht einfach sich einer derartigen Gesprächsrunde zu stellen, und auch keine Pflicht. Die Herren taten es trotzdem, vertraten ihre Interessen (was natürlich ihr gutes Recht ist), zeigten sich aber auch durchaus diskussionsbereit. Nur so kann ein Miteinander funktionieren, und dafür gebührt ihnen Lob.
Fazit: egal was letztendlich passieren wird, wir haben den Eindruck, die Stadtgemeinschaft wird nicht in Gefahr geraten daran zu zerbrechen; im Gegenteil, sie scheint durch die Gründung der Initiative bei aller Brisanz sogar gestärkt aus dem Geschehen herauszugehen können. Letztendlich könnte es fast nur Gewinner geben, so zum Beispiel, wenn anstellte der konventionellen Haltung doch noch eine nach biologischen Maßstäben gebaut werden würde (selbstredend, selbst das eventuelle Bio-Huhn würde nur dann ein wirklicher Gewinner sein, wenn letztendlich gänzlich auf den Verzehr von Geflügel verzichtet werden würde; aber von dieser Idealvorstellung sind wir derzeit leider noch weit entfernt…).
Besuchen Sie die Homepage von Wollen-Wir-Nicht.at, Sie werden dort viele, viele interessante Ansätze, Ideen und Informationen vielleicht auch für Ihre Gemeinde finden. Abschließend können wir nur sagen: BI St. Valentin, gut gemacht!!!
 
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