Protest beim Metzgersprung

Den traditionellen Salzburger Metzgersprung nahmen Tierrechtsaktivisten am 26.02.06 wieder zum Anlass, um gegen die Mißstände in der Tierhaltungs- und -tötungsindustrie hinzuweisen. Beim Einzug der Metzgerlehrlinge stürmten mehrere AktivistInnen die Bühne, stürzten sich mit Tiermasken verkleidet in den Wasserbottich und verkündeten lauthals Ihre Argumente gegen den Fleischkonsum. Gleichzeitig erklommen andere TierschützerInnen den Balkon der Fahnenschwinger und ließen ein Transparent mit der Aufschrift ‚Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘ herunter.

Die Stimmung präsentierte sich extrem aufgeheizt, die AktivistInnen wurden bedroht und angegriffen, mehrere Transparente wurden Ihnen entwendet und zerrissen, auch einige Masken fielen der Wut der Fleischerinnung zum Opfer. Trotzdem werteten die TierrechtsaktivistInnen die spektakuläre Aktion als vollen Erfolg, bewiesen mehrere Fleischer doch einmal mehr mit ihrem brutalen Auftreten ihre Gesinnung. Trotz derÜbergriffe der Metzger und einiger Passanten wurden nur von den TierrechtsaktivistInnen die Personalien aufgenommen, es werden Anzeigen wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ erwartet.

Die Kundgebung wurde in den allermeisten Medien verbreitet.
Salzburger Nachrichten, Krone, Kurier,…) und auch der ORF berichtete im Rahmen seiner ’ORF Heute’ – Sendung.

 

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