Kundgebung gegen das Schächten

Das muslimische Opferfest naht wieder einmal mit Riesenschritten und noch immer ist keine politische Lösung für ein Problem, welches jeden wahrer/n TierfreundIn schlaflose Nächte bereiten muss, in Sicht – Religionsfreiheit hin oder her, es ist eine Schande für ein Land wie Österreich, ein unbetäubtes Töten von Tieren zu erlauben, egal zu welchem Zwecke und aus welchem Grunde auch immer dieses geschieht! Es ist unsere heilige Pflicht gegen derartige Quälereien aufzutreten – ausnahmsweise ohne Rücksicht auf die betroffene Volksgruppe, deren Hintergrund, deren Motive und Argumentationen! Wie laut würde wohl der Aufschrei sein, würde sich die katholische Kirche derartige Vergehen gegen das Leben selbst leisten; warum reagieren wir aber in Hinblick auf westliche geprägte Institutionen heftig, wissen uns zu wehren, würden anstandslos auf die Straße gehen um unsere Meinung kundzutun, nicht aber wenn Menschen mit Migrationshintergrund auf heimatlichen Boden gegen heimatliches Verständnis auf gräßliche Art und Weise verstoßen? Ist das nicht auch eine, vielleicht wenig beachtete, Seite von unbewußtem Rassismus? Warum können wir die Komponenten ‚Ausländerfeindlichkeit‘ und ‚vorsätzliche Tierquälerei‘ nicht eindeutig trennen? RespekTiere wehrt sich gegen jeden Verdacht des Rassismus oder der Fremdenfeindlichkeit auf das heftigste, das Gegenteil ist der Fall: wir fühlen uns in einer multi-kulturellen Gesellschaft ‚pudelwohl‘ – jedoch muss es in ebendieser auch gestattet sein, sein Wort gegen jegliche Seite zu erheben, welche nicht Abstand davon nimmt, längst verstaubte Riten, die selbst von anerkannten Religionsführern aus muslimischen und jüdischen Konfessionen mehr und mehr heftig kritisiert werden, aufrecht zu erhalten? In einer homogenen Zeit, in der Rücksichtsnahme und Anpassung gleichermaßen zum Zauberwort auserkoren sind, den Schlüssel zu gegenseitigem Respekt verinhaltlichen?! Wir teilen unsere Lebensart gerne mit jeder/m, erwarten dafür nicht einmal Verständnis und schon gar keine Nachahmung, aber im Gegenzug dürfen auch unsere Anschauungen nicht mit Füßen getreten werden! Aus diesem Grunde ist es eine tiefe Verletzung der Gefühle, wenn ein Tier auf österreichischem Boden sein Leben in minutenlangem Todeskampf aushaucht, elendiglich erstickt! Und ja, schreckliche Dinge passieren auch in unsren Schlachthöfen – essen Sie deshalb bitte, bitte kein Fleisch – aber erhalten wir Information darüber, dann gibt es Gesetze, gibt es Möglichkeiten, dagegen vorzugehen

Respektiere veranstaltete heute in der Salzburger Altstadt eine viel beachtete Kundgebung gegen das betäubungslose Schlachten


Welcher Gott der Güte und Nächstenliebe könnte ein Durchschneiden der Kehle bei vollem Bewußtsein, ein derartiges Massaker an uns hilflos Ausgelieferten, gut heißen? Ja, es stimmt, die Problematik ist eine kleinere, weil es weniger Tiere betrifft; aber ist nicht schon ein einziges Wesen, welches sein Leben röchelnd im eigenen Blut, nach Atmen ringend, aushaucht, ein Wesen zu viel, welches dieses Schicksal erleidet?
Warum wagen wir es gegen den Robbenmord in Kanada aufzutreten, gegen den Stierkampf in Spanien oder gegen das Gänsestopfen in Frankreich oder Ungarn, aber leider so oft nicht gegen das betäubungslose Schlachten, welches nur all zu oft direkt vor unserer Haustür statt findet? Warum haben wir in ersteren Fällen keine Angst davor (und auch keinen Grund dazu), als Kanada-Verächter, Franzosen- oder Spanierhasser ignoriert zu werden, müssen beim Kampf für ein landesweites Schächtverbot aber fürchten in die Rassismusfalle zu geraten?

Ein striktes Auftreten gegen das Betäubungslose Schlachten hat also absolut gar nichts mit jeglicher Form von Fremdenfeindlichkeit zu tun, ganz im Gegenteil – würde ein Verbot dessen durchgesetzt, würde jenen, die den betroffenen Volkksgruppen schaden möchten, unweigerlich ein Trumpf-As, eine echte Argumentationshilfe, entzogen!

Wir alles sind gefordert, wir alle müssen dieser Gräßlichkeit die Tore schließen!
Wie Sie helfen können? Melden Sie jene Orte, wo Sie wissen, dass dort im Versteckten geschächtet wird!
Zeigen Sie jene Landwirte bei den Behörden auf, die ein Schächten in deren Hinterhof erlauben – und deren gibt es viele, wie wir immer wieder erfahren!
Machen Sie Ihre Stimme bei Lokal- und Kommunal-Politkern laut!
Unterstützen Sie den Tierschutz/Tierrechtsverein Ihres Vertrauens im Kampf für ein Verbot des Schächtens!
Achten sie jegliches Leben, reichen Sie Zuwanderen die Hand, lassen Sie diese Menschen, welche Not und Armut hinter sich lassen möchten und einen neuen Start ins Leben versuchen, wissen, wie gerne wir ihnen die Möglichkeit dazu bieten, wie gerne wir sie in unserer Mitte begrüßen – nicht als Gäste, sondern als gleichberechtigte Nachbarn; aber gleichzeitig betonen Sie vehement, dass wir auch eine Gemeinschaft sind, die keine Tierquälerei, auch nicht im Namen eines Gottes, duldet!

 


 

 

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