RespekTiere-Ziesel-Aktionen – ein voller Erfolg!!!

Auch das gesamte vergangene Wochenende hindurch konnte Gevatter Tod entlang der Verbindungsstraßen zwischen Krems und Hadersdorf bzw. Langenlois gesehen werden; genau dort, wo tagtäglich streng artgeschützte Tiere, Ziesel, im Straßenverkehr sterben, positionierten sich kostümierte RespekTiere-AktivistInnen und hielten den PassantInnen große Schilder mit der Aufforderung zum langsam fahren entgegen !

Denn trotz EU- bzw. Bund- und Landesunterstützungen für diverse Hilfsprogramme hält das Totgefahren-Werden entland jener Strecken unvermindert an – und das obwohl laut einer Statistik ‚bei gleich bleibenden Bedingungen die Art in 5 Generationen, heißt in den nächsten 20 Jahren, unweigerlich auszusterben’ droht!!!

 

Die dutzenden Proteste haben große Aufmerksamkeit hervorgerufen; immer wieder hielten neben FußgängerInnen und RadfahrerInnen sogar selbst AutofahrerInnen am Straßenrand, um sich über die Situation zu erkundigen, hochgestreckte Daumen begleitet von Hupen konnten oft gesehen werden, freundliche Worte wurden getauscht – und vor allem: aufleuchtende Bremslichter waren die häufigste und wohl gewollteste Reaktion auf die Kampagne! Ein älterer Landwirt am Fahrrad, augenscheinlich sehr auf Ökologie setzend, stoppte und verwickelte uns in ein unglaublich informatives Gespräch, wobei er Pro und Kontra Zieselschutz auslotete um dann aber zu der Überzeugung zu kommen: wie auch immer, letztendlich zählt der Wille und die Tat; mit einem ‚ich finde die Aktion wirklich toll und ziehe meinen Hut‘ verabschiedete er sich später, einem im selben Moment ankommenden Pärchen zurufend: ‚Das ist eine wichtige Sache! Informieren Sie sich bitte‘ (der Auforderung kamen die Beiden dann auch sofort nach). Allein für diese Episode hat sich der lange Protest an diesem Tag wohl schon mehr als gelohnt…

Natürlich gab es auch andere Stimme; ab und dann schimpfte ein Autofahrer – wenn aber, dann augenscheinlich ausschließlich aus der Agrarwirtschaft stammend – und ein Weinbauer verwickelte einen Journalisten in ein langes, sehr aufschlußreiches Gespräch; folgende unfassbare Aussagen fiel dabei: ‚Ich fahre alles zusammen was kriecht und hüpft und läuft, besonders die Ziesel!‘ … ‚Ach ja, und was tun Sie beim Igel? Der zum Beispiel ist doch bekanntlich ein sehr nützliches Tier, dass dann auch Ihnen in der Landwirtschaft hilft!‘ … ‚Mir egal, alle mach ich tot!‘ … ‚Warum eigentlich?‘ … ‚Weil das alle Menschen so tun!‘ Die postwendende Antwort des Fotografen: ‚Ja, aber nur die besonders dummen‘ … Wie wahr!!!! Nichts desto Trotz, der Landwirt legte in wenigen und äußerst geistlosen Sätzen ein Bekenntnis ab, warum auf der einen Seite menschliche Gier, Ignornaz, unfassbare Dummheit und auf der anderen Seite Artensterben so eng beieinander liegen…

Die Aktionen erregten dann auch das Interesse der Polizei; wegen mehrerer Anrufe am nächstgelegenen Posten kamen die Uniformierten schließlich persönlich vorbei – gerade in dem Moment wo auch ein Fotojournalist anwesend war – woraus sich dann erneut ein eigentlich ganz nettes Gespräch entwickelte.

Selbst den renommierten ‚Niederösterreichischen Nachrichten’, kurz NÖN, wird die Aktionen morgen einen großen Bericht wert sein, eine unbezahlbare ‚Werbung’ für die Sache der Tiere!

   
   
   

RespekTiere wird die Protestwelle alsbald wiederholen, wer mitmachen möchte (oder Ideen hätte, um die Kampagne noch effektiver zu gestalten), bitte wendet Euch an info@respektiere.at!

   

Achtung, Achtung, Achtung: die Zeit nach einem Kastrationsprojekt ist nur die Zeit vor dem folgenden und so werden wir schon im September wieder aktiv in Bulgarien unterwegs sein! Und dieses Mal wird die Kampagne noch größer angesetzt: so kommt der wunderbare, ‚Esel in Mauretanien’-erprobte Dr. Facharani (www.tierarzt-facharani.de) für einige Tage mit uns mit, und er wird zusammen mit der großartigen Dr. Marieta Stankova möglichst viele Hunde und wenn möglich auch einige Katzen kastrieren!

 

Kastrationsprogramme sind unumgänglich; ohne solche, egal mit welchen Mühen auch immer verbunden, sind das Um und Auf, die einzige wirkliche Möglichkeit die so schreckliche Problematik in den Griff zu bekommen! Allein, ehrgeizige Projekte kosten leider auch eine Menge Geld… Deshalb bitten wir vom ganzen Herzen: unterstützen Sie respekTIERE IN NOT in diesen Bestrebungen; ohne Ihrer Hilfe sind uns die Hände gebunden, mit Ihnen aber, da können wir so viel zum Besseren gestalten, letztendlich sogar die Welt verändern! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Sie um wirklich helfen zu können!

Wer die Bulgarien-Kastrationswoche unterstützen möchte, bitte platzieren Sie auf Ihrem Zahlschein den Vermerk  ‚Hunde in Bulgarien’, und Ihre Spende kommt zu 100 % der Kampagne zugute!!!

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