Serbiens vergessene Seelen – hier wird unsere Hilfe gebraucht! Jetzt!!!

Bevor wir uns dem großen Reisebericht zu unserer vergangenen Hilfsfahrt zuwenden, möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch von einem neuen Projekt im Projekt erzählen, welches in der Fülle der Geschehnisse ansonsten vielleicht unterzugehen gedroht hätte; dazu ist das Folgende aber eindeutig zu wichtig, geht es doch um die Zukunft eines gutherzigen Menschen und seinen mehr als 30 Hunden. Sie sind es, die an einem einsamen Ort mitten im Herzen der Vojvodina ein herzzerreißendes Dasein fristen. Die so großartige Frau Brukner mit ihrem Verein www.tierschutz-djurdjevo.ch  erzählte uns von der Misere – sie meinte, von all den verschiedenen Aspekten bezüglich Tierschutz am Balkan wäre uns bisher nämlich eine Problematik etwas entgangen – nämlich das unsagbare Elend jener, welche im privaten Umfeld Hunden ein zu Hause geben und in diesem Versuch oft die Kontrolle über die Situation verlieren. Weil das Herz manchmal größer ist als die vorhandenen Möglichkeiten, das Machbare. Aus zwei, drei Streunerhunden werden 10, 15 oder noch viel mehr. Bald eskaliert das Ganze, finanziell unmöglich zu stemmen, von der Nachbarschaft bestenfalls gemieden, oft auch bedroht, zumindest ausgestoßen. Von der Politik vergessen, für ausländische HelferInnen unauffindbar, da völlig in der Anonymität verschwunden. So ein Fall ist auch der von Alexander. Hier ist seine Geschichte!
Foto: Alexander mit seinem blinden Schützling
Nach gut einer Stunde Fahrzeit finden wir die gesuchte Adresse; das Navi war uns keine Hilfe, erreichbar nur über eigentliche unzugängliche Wege, entlegen im Hinterland, abgeschieden von der Umwelt, im Stich gelassen von der Gesellschaft. Von der Politik sowieso. Schnell wird klar, es ist ein Ort der absoluten Triste, ein Kleinsthaus zwischen Obstbäumen, Feldern und anderen ärmlichen Behausungen. Ganz zufahren können wir nicht, der Feldweg geborsten, die Spurrinnen unpassierbar, zudem dort, wo sich Schlammpfützen gebildet haben, bräuchte es mindestens Allrad; noch besser wohl einen Traktor. So lassen wir kurz vor dem Ziel das Fahrzeug zurück, packen die mitgebrachten Futtersäcke auf den Rücken und marschieren die letzten Meter zum ‚Asyl‘. Der Hausherr kommt entgegen, hilft beim Tragen – er hat bereits auf uns gewartet, lädt uns ein in seine ureigene Welt. Es ist dies eine Welt des Kummers, des Leides, der Armut – aber auch eine der Liebe, der Liebe zum Mitgeschöpf, und das sollten wir nie vergessen!  Sie ist umgeben von einem zerberstenden Zaun, von den Elementen längst besiegt. Hunderte Male wieder zusammengeflickt. Hundegebell, aus dutzenden Kehlen. Alexander öffnet das Tor, die Hundemeute neugierig; er ist überaus freundlich, freut sich, wieder einmal Besuch zu haben. Bittet uns herein, und schon sind wir mittendrinnen in seinem persönlichen Dilemma. Er, der für sich selbst kaum ein Überleben schaffen kann, hat sich mit einer hohen Anzahl von Hunden umgeben, ganz so, wie es viele machen, die mit der Welt gebrochen. Sich danach ganz dem Schutz der Tiere verschreiben. Seine sind selbstredend allesamt ehemalige Straßenhunde. Straßenhunde, welche ohne sein Zutun längst nicht mehr am Leben wären. Sie begrüßen uns aber gar nicht so freundlich, doch die laute Stimme des Gutsbesitzers lässt sie immer wieder vor einen allzu nahen Kontakt mit unseren Beinen zurückschrecken. Fremde sind sie halt so überhaupt nicht gewöhnt. Schließlich nehmen wir Platz rund um einen kleinen Tisch im Freien, auf steinharter Erde. Alexander zeigt sich sehr höflich, man merkt seine gute Erziehung, spürt, dass er von Grund auf wohl kein Einzelgänger ist, sondern dass ihn das Schicksal unbarmherzig zu einem solchen gemacht hat. Eine Unterhaltung ist nun aber nur bedingt möglich, die Hunde beruhigen sich kaum, immer wieder beginnen sie vereinten Kräftens zu bellen. Beruhigen sich zwischendurch, lassen sich auch streicheln, aber sobald man den Platz verlässt, und sei es nur ein kurzes erheben, startet das Konzert auf ein Neues.
Fotos, oben: der eigenartige Besuch macht die Süßen dann doch ziemlich nervös! unten links, Alexander mit einem seiner Lieblinge. rechts, ob vor oder im Haus, die Bodenbeschaffenheit ist so ziemlich dieselbe…
Alexander stammt aus einer gut situierten Familie, erfahren wir später. Seine Mutter mit beiden Beinen im Leben, sein Vater in einer Bank angestellt; es scheint, als ob auch der Sohn diesen Weg einschlägt, jedenfalls wandelt er in den Fußspuren seines Erzeugers. Ein sicherer Arbeitsplatz. Ein gutes Einkommen. Eine Frau und ein Haus. Das Dasein schien es gut mit ihm zu meinen in jenen Tagen. Alexander ist ein netter Mann, stets freundlich, einer, der anderen hilft, ohne Fragen zu stellen. Er ist interessiert am Leben, wissbegierig, sein Umfeld erkennt ihn als ‚schlauen Professor‘.
Doch dann der Zusammenbruch; unvermittelt, aus dem Nichts. Der Aufschlag in der Realität ist jäh und brutal. Die Frau verlässt ihn, beide Beine unter einem wankenden Körper weggezogen. Die Eltern sterben, kurz hintereinander. Psychische Probleme folgen, kein Netz, welches einen fallenden Geist auffängt. 
Schließlich Obdachlosigkeit. Alexander findet sich auf der Straße wieder, ohne jeden Halt im Jetzt. Völlige Gleichgültigkeit, ob seiner Gesundheit, seines Aussehens, seiner Zukunft. Und dann treten sie in ihn sein Leben: ausgestoßen aus der Gesellschaft, so wie er. Verfolgt und ungeliebt, so wie er. Sich nach Liebe und Geborgenheit sehnend, so wie er – von Anfang an spürt er sie, diese unglaubliche Verbundenheit mit den Straßenhunden.
Einmal ist das Schicksal gnädig – eine kleine Erbschaft, eben dieses Häuschen, ein bisschen Grund dazu; entlegen, aber das ist etwas, was ihn wenig stört – im Gegenteil. Das Umfeld wirkt eher wie eine Schrebergartengemeinschaft denn wie eine Siedlung, mit ihren kleinen Hütten und den vielen Obstbäumen, dazu Gemüsefelder wohin das Auge blickt. Aber es ist Heimat, Erde, es ist ein eigenes Heim, wo ihn niemand wird vertreiben können. Ja, er ist ein Außenseiter, auch hier, einer jener Menschen, welche von anderen gerne als verrückt erklärt, schließlich eher gemieden denn gemocht werden. Noch dazu das dauernde Hundegebell. Natürlich ergibt eine solche Mischung Probleme, ist sie eine explosive.
Man hört, er darf manchmal nicht in den Dorfladen, muss draußen warten. Sein strengerer Körpergeruch – eine Folge mangelnder Hygiene wohl, ob der Umstände, sowie der Schwierigkeit, überhaupt nur seine Wäsche zu waschen – als Grund. Jemand bringt ihm dann das Gewünschte hinaus, Brot meistens, hin und wieder eine Flasche Bier. Direkt angreifen mag man ihn nicht, dazu ist er vielleicht zu groß, zu schwer sein Körperbau. So schimpft man lieber aus der Entfernung, aus seinem sicheren Mauseloch. Hilfe wird nicht geboten, warum auch immer. Nicht zu vergessen, auch seine Nachbarn sind sehr wahrscheinlich bitter arm.
Fotos: alle Hunde dürfen zu Alexander ins Haus; dort wird das Dilemma erst so richtig sichtbar! Wo, wenn nicht hier, wird unsere Hilfe gebraucht?!
Unsere Übersetzerin, ein herzensgutes Mädchen namens Sandra, von Frau Brukner für das Zusammentreffen organisiert, verlässt den gemeinsamen Tisch nach wenigen Minuten; sie hatte zuvor kurz Angst gezeigt vor der Hundemeute, ein schwerer Fehler, der nicht wiedergutzumachen ist. Sofort ist sie umringt, eine höchst unangenehme Situation. Von uns beschützt – Alexander ist im Haus – schleicht sie in Folge lieber nach außen, wartet nun im sicheren Auto. Beim Öffnen des Tores – wie sollten wir es wissen – bewegen wir den Flügel zu weit; das stört die im abgebrochenen Steher nistenden Wespen, was schmerzhafte Stiche zur Folge hat. Die Hunde zeigten ob des Angriffs der schwarz-gelben Armada keine Reaktion; sie haben offensichtlich ein Auskommen mit den stacheligen Gesellen arrangiert, ein Waffenruhe-Abkommen, vielleicht auch aus qualvoller Erfahrung dazu gezwungen.
Alexander berichtet nun über seine schlimmsten Probleme; direkt vor dem Haus breitet sich beispielsweise eine Moorlandschaft aus, selbst in dieser Hitze trocknet die riesige Pfütze nicht auf (wie wird es dann erst bei Regenwetter sein? Eine Schlammwüste ohne Frage…). Noch dazu genau vor der von den Elementen zerfressenen Eingangstür. Zentimeterdicker Schlamm, den es jedes Mal, wenn man ins Innere möchte, zu durchqueren gilt. Den man dann mit sich mitschleppt. Ach ja, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, fast alle seine 30 und mehr Hunde, sie schlafen mit ihm im Häuschen. Wo es zwei Räume gibt, der erste davon fast leer, es gab hier einen, offensichtlich missglückten, Versuch, Wasserleitungen zu installieren. So sind einige Rohe an den Wänden verlegt, ein Spülkasten angedeutet. Darunter sollte einmal das WC stehen. Wo die Erleichterung im Moment passiert, wir fragen nicht danach. Jedenfalls nicht hier drinnen, dazu ist kein Platz. Der Boden unterscheidet sich von dem draußen kaum; so viel Erde haben die BewohnerInnen bei jedem Eintreten mitgebracht, dass es wohl nur eine Frage der Zeit sein wird, bis der kalte Stein darunter völlig unischtbar geworden ist.
Der zweite Raum, der Wohnraum, er ist die wahre Katastrophe. Das Sinnbild für Armut, bitterste, mitten in Europa. Strom gibt es zwar, das ist dann aber auch schon der allereinzige Luxus. Ein verrosteter, mit einer dicken Schicht Staub bedeckter Kühlschrank, fast unerkenntlich im allgemeinen Chaos. Aber er funktioniert, wie das kalte Erfrischungsgetränk beweist, mit welchem uns der Hausherr bewirtet. Beim alten Herd sind wir da nicht so sicher, ich denke er ist unbenutzbar, jedenfalls völlig verdreckt, auf den Platten stapeln sich irgendwelche schmutzigen Gegenstände. Ein Tisch, Endlager für einige Hundefuttersäcke und dann noch in einer Ecke ein kleiner Stapel zerrupfter Kleidung. All sein Habe, offensichtlich, weil sonst existiert hier kein Stauraum. Ein zerschlissenes Bett, die löchrige Decke völlig abgetragen; so sehr, dass sie eher an einen weggeworfenen Fetzen als an eine weiche Unterlage, als welche sie ja eigentlich geschaffen ist, erinnert. Ein halbes Dutzend Hunde darauf. Hier schläft Alexander. Mit seiner Familie, den Streunern. Einen Wasseranschluss gibt es nicht, kaum Geschirr, dafür mehrere dieser scheußlichen, alten Fliegenfänger. Klebestreifen, die von der Decke gehängt werden. Grausame Todesfallen. Mit dutzenden Opfern daran kleben. In der Ecke steht ein uralter kleiner Fernseher; er läuft noch, nach all den Jahren, aber sein Bildschirm ist so ermattet, dass man nur raten kann ob das Bild bloß schwarz-weiß oder doch schon in Farbe übertragen wird.
Foto: selbst in Alexanders Bett dürfen alle Hunde rein – und sie machen von ihren Freiheiten nur zu gerne Gebrauch!
Foto: es gibt ein indianisches Sprichwort, welches lautet: urteile nicht über einen Menschen, bevor Du ein paar Meilen in seinen Schuhen gegangen bist. In der einfachen Weisheit liegt so viel Wahres begraben. Sehen wir es so: hier lebt ein Mensch, der Hilfe braucht; für sich und für seine Schützlinge! Nicht mehr und nicht weniger, und nur das ist wichtig!
Wie ein Mensch so leben kann, werden Sie jetzt vielleicht fragen! Manchmal ja manchmal da passieren Dinge, welche nicht vorhersehbar und dann in ihrer Entwicklung kaum änderbar waren. Wie festgesetzte Routen, vom Navigationssystem des Lebens geplant. Deshalb, es ist müßig darüber nachzudenken, und besonders wir, die wir auf die Butterseite des Lebens gefallen sind, wir sollten nicht zu allem und jeden ein Urteil wagen.
Fakt ist nämlich, den Hunden scheint es gut zu gehen; wie er das Wasser für die Lieben herbeischafft – wie gesagt, unsere Übersetzerin hatte leider w/o geben müssen – wissen wir nicht wirklich. Der kleine Brunnen im Hof wirkt desolat, gebrochen. Vielleicht aber schafft er es trotz des desaströsen Zustandes immer noch, die so kostbare Flüssigkeit aus der Erde zu pumpen. Jedenfalls, es ist welches vorhanden. Und sogar für eine Tasse Kaffee reicht es; ehrlich gesagt aber, woher die Tasse hierfür kam und wie sie aussah bevor sie gefüllt wurde, möchte ich verwöhnter Westeuropäer dann doch nicht so genau erfahren. Aber das Heißgetränk schmeckt gut, und das ist es, was am Schluss zählt. Dieser Gedanke ist auch irgendwie beruhigend.
Entgegen dem totalen Chaos im Gebäude selbst wirkt es draußen im Freien sogar aufgeräumt; nur in einer Ecke, hinter dem Zaun, da sammelt sich einiges an Müll, vor allem in Form der leeren Hundefuttersäcke.

Alexander braucht unsere Hilfe. Ja, er wird von Frau Brukner unterstützt, aber der gute Engel streckt die schützenden Hände nach so vielen Seiten aus, dass auch sie über jeden Griff unter die Arme mehr als froh ist. Überlebenswichtig. Denn wenn die Lichtgestalt der serbischen Humanität in finazielle Turbolenzen gerät, dann ist wohl wirklich Feuer am Dach, für hunderte Menschen und abertausende Tiere. So viel steht fest, gar keine Frage.
Eine innige Umarmung bei der Verabschiedung passiert aus ehrlichem Herzen. Die oft geprüfte Menschenkenntnis verrät’s. Wie gesagt, dies hier ist kein schlechter Mensch, ganz bestimmt nicht, und ganz im Gegenteil. Er ist zwar gestrandet, gefallen ohne jede Absicherung, aber das heißt nicht, dass es ihm unmöglich sein wird wieder auf die Beine kommen könnte. Nur braucht es dazu jemanden, der ihn aufrichtet. Der ihm zeigt, hey, da draußen gibt es andere, die es sehr zu schätzen wissen, was Du für die Hunde tust. Denn, vergessen wir nicht, es sind ihrer über 30; die zu schützen, bestmöglich zu unterstützen, das muss unsere Herausforderung sein.
Sicher ist, man darf Alexander auf seiner Insel unter keinen Umständen alleine lassen. Die Katastophe wäre vorprogrammiert. So sicher wie das Amen im Gebet. Das Ende der Geschichte absehbar. Hilfe muss angesagt sein, und da hat er jede Art von bitter nötig.
Foto: Alexanders Hunde leben allesamt nicht an der Kette; jener im Vordergrund muss die Anbindung kurz über sich ergehen lassen, weil er Fremde nicht wirklich mag…
Vielleicht berührt Sie Alexander’s Geschichte tief im Inneren, so wie sie es bei uns getan hat; vielleicht möchten Sie mithelfen, seine Lebensumstände, und besonders auch die seiner Hunde, zu verbessern. Gemeinsam können wir so viel tun. Wir könnten den Brunnen wieder in Gang setzen, sodass die Versorgung mit Wasser sichergestellt wäre; oder das Material für die Wasserleitung ins Haus besorgen (Handwerk könnte Alexander selbst bewerkstelligen); vor allem aber könnten wir über den unvergleichlichen Tierschutz Djurdjevo Hundehütten bauen lassen, die wären so dringend benötigt. Frau Brukner hat hierfür ein eigenes Konzept, wunderschöne aus Ziegel gemauerte Patente. Kostenpunkt für das Material wäre für ein Doppelhaus rund 130 Euro. 130 Euro sind viel Geld, aber eingesetzt für einen unverwüstlichen Wohnraum, haltbar dutzenden Jahre, ist es wirklich gut angelegtes! Könnten wir hier zumindest einmal drei solcher Hütten erreichten lassen, es wäre bereits viel geholfen (denn alle Hunde mögen nicht ins Haus; und draußen, da sollten sie sowieso immer Schutz vor den Witterungseinflüssen finden). Dickere PVC-Planen als Sichtschutz für den Zaun rundherum, auch das wäre Alexander eine Herzensangelegenheit. Nicht zu vergessen, der Morast; die Grube aufzufüllen, dann zu betonieren; oder eine Holzkonstrution zu errichten, eine kleine Terrasse. Wie anders, besser, wäre die Situation dann gleich!
Selbstredend, Hygieneartikel, Waschmittel, Kleidung, Dinge des täglichen Bedarfs, auch dafür sollten und werden wir sorgen.  Das Wunderschöne und das Dilemma zugleich an unserer Arbeit ist, entdeckt man Orte wie jene, taucht jemand wie Alexander bzw. jeder einzelne seiner Hunde aus der Anonymität auf, dann fühlt man sich unweigerlich verpflichtet. Verpflichtet zu helfen. Es stimmt, wir schaffen es nicht überall, aber wie sollten wir uns in solchen Fällen je aus der Verantwortung stehlen?! Vom ersten Augenblick an, wo man die Schwelle hinein in die Persönlichkeit solcher Menschen und Tiere überschreitet, ist Wegschauen einfach nur noch feige. Und Feigheit, man möge uns vorwerfen was immer man möchte, die gehört nicht zu unserem Wortschatz.
 
Ruhiger als zuvor finden wir uns wieder in Frau Brukner’s VW-Bus, welchen wir für die Fahrt benutzen durften. Unfassbar, wie viele Wesen, ob Mensch oder Tier, Anteilnahme ihrer Mitmenschen benötigen; und wie oft genau diese verweigert wird. Durch Wegsehen, durch Ausreden, durch Selbstgefälligkeit. Wenn wir alle uns nur einen kleinen Schubs geben könnten, wieviel mehr könnte dann geholfen werden? Um wieviel besser wäre plötzlich das Karma, das diesen Planeten umgibt? Darüber sollten wir nachdenken.
Helfen wir Alexander und seiner Hundeschar. Wir bitten Sie von ganzem Herzen, bitte helfen Sie uns helfen! Ja, selbst zusammen können wir nicht jede Misere beseitigen, aber an gewissen Plätzen, da könne wir eine ganze neue Welt für jemanden schaffen. Vergessen wir nicht, Alexanders 30 Hunde, sie alle wären auf der Straße in akuter Lebensgefahr; er hat sie vor dem Schlimmsten bewahrt – und genau dafür liegt es jetzt an uns ‚Danke‘ zu sagen.
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