RespekTiere gegen betäubungsloses Schlachten vor Parlament und dem NÖ-Landtag

K640 DSC 3151(1)RespekTiere nutzt auch die letzten Tage im alten Jahr um für die Tiere auf die Straße zu gehen!.
So fanden sich gestern vier AktivistInnen ein, um vor dem Parlament in Wien für Tierschutz in die Verfassung und für eine Beendigung des betäubungslosen Schlachtens einzutreten. Diese beiden Forderungen sind untrennbar miteinander verbunden, allein deswegen, weil die Religionsfreiheit – so muss es auch sein – in der Konstitution niedergeschrieben steht, der Tierschutz jedoch nicht; deshalb gelten die Werte für eine freie Religionsausübung höher als jene des Tierschutzes, was wiederum ein ansonst natürlich völlig verbotenes betäubungsloses Schlachten, wenn passiert aus religiösen Gründen, unter bestimmten Auflagen erlaubt. Es wird nicht zuletzt deshalb endlich Zeit, auch den Tierschutz in den Verfassungsrang zu heben, um ihm damit wie in dieser so schlimmen Angelegenheit die Möglichkeit einer Patt-Stellung zu geben.K640 DSC 3170K640 DSC 3183

K640 DSC 3185(1)Österreich präsentiert sich tierschutzgedanklich als eines der fortschrittlichsten Länder der Erde – dieser Schandfleck jedoch – man stelle sich vor, selbst im 3. Jahrtausend werden in Österreich abertausenden Ziegen, Schafen und Kühen bei vollem Bewusstsein die Kehlen durchschnitten – mutet unentfernbar aus unseren Gesetzbücher an. Dagegen gilt es sich aufzulehnen, immerfort, denn eines ist ganz gewiss: Tierquälerei ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie im Namen eines Gottes geschieht!


RespekTiere hat in den letzten Jahren immer wieder in langfristigen Kampagnen auf die unakzeptable Tatsache der derzeitigen gesetzlichen Regelung hingewiesen und wird es 2012 vermehrt tun!
 

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die Kundgebung stiess trotz des oft fast orkanartigen Windes auf großes Interesse von Seiten der PassantInnen

K640 DSCI0861Heute, am Altjahrestag, als die vielleicht letzte Tierrechtskundgebung 2011 österreichweit, fanden sich deshalb erneut RespekTiere-AktivistInnen an einem gesetzesbildenden Ort ein, dieses Mal vor dem niederösterreichischen Landtag in St. Pölten. Auch hier wollten wir auf das oft vergessene Faktum hinweisen, dass mitten in unserem wunderschönen Land noch immer Ströme von Tierblut aus zuckenden Körpern fließen, welche in Todesangst versetzt ohne jegliche Betäubungsmittel ihr Leben aushauchen. Wir in der Alpenrepublik, wir haben im Tierschutz gemeinsam viel geschafft, aber ausruhen dürfen wir uns deshalb keine Sekunde – siehe auch Kastenstände – so viel steht fest!

 
Wir wünschen Ihnen allen ein wunderbares Fest heute Abend, und ein Jahr 2012, welches keine Wünsche offen lässt!
Atmen wir durch und gönnen wir uns ein paar Stunden Ruhe, um dann mit ganzer Vehemenz die laufenden Probleme wieder aufzunehmen und das Neue Jahr zu einem Tierrechtsjahr zu machen, welches alles bisher dagewesene übertrifft – gemeinsam, Sie wissen es, können wir alles schaffen!!!! Auch das Verbot für ein betäubungsloses Schlachten, denn spätestens 2013, vielleicht schon im kommenden Herbst, stehen Neuwahlen an – überlegen wir, wir TierschützerInnen, wir stellen für die PolitikerInnen das wahrscheinlich größte WählerInnenpotential dar – nützen wir die Chance, lassen wir diese absolute Trumpfkarte in unserer Hand stechen!!
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