Wir haben es geschafft – Bratislava, DIE Erfolgsmeldung des Tages!

 

respekTIERE IN NOT im pausenlosen Einsatz: Wir waren am Wochenende wieder in der Slowakei, genauer in Bratislava, wo wir seit vielen Jahren das Katzenheim der Frau Havranovra unterstützen.
 
Foto: in Frau Havranovras Katzenparadies leben inzwischen 12 der Katzen völlig frei! Tendenz: steigend!

Sie wissen bestimmt noch um die Problematik: seit gut 2 Jahren versucht man die Katzenfrau aus dem Haus zu drängen, warum auch immer, damit wollen wir uns heute gar nicht beschäftigen. Jedenfalls stand sie im Wege, die Liegenschaft inmitten einer der meist florierenden Regionen der Europäischen Gemeinschaft (wobei sich die zusätzliche Frage aufwirft: was hat diese Gemeinschaft noch ‚gemeinschaftlich‘???) wohl viel Geld wert und für manche als besser nutzbar erachtet, als als Asyl für heimatlose Katzen zu dienen…

 
Die Behörde versuchte die Herberge regelrecht auszuhungern, es wurden keine Zuschüsse mehr bezahlt, keine Tierarztkosten und dergleichen übernommen.
 
 Foto: wieder brachten wir große Mengen Überlebenswichtiges!

 
Nicht zuletzt deshalb haben sich unsere Hilfsfahrten nach Bratislava in den letzten Jahren verdoppelt, verdreifacht – wann immer es ging sind wir losgestartet und haben geholfen wo immer es ging.
 
Selbst für das slowakische Fernsehen durften wir unsere Sicht der Dinge erklären, und sogar im ‚Hohen Abgeordnetenhaus‘ vor einer Vollversammlung ertönte die RespekTiere-Stimme!
   


Mittendrinnen hat es öfters so ausgesehen als ob unser Kampf ein vergeblicher, als ob alles verloren wären; doch ‚Aufgeben‘ ist ein Wort, welches nicht so ganz Halt gefunden hat in unserem Wortschatz-Repertoire; vielleicht kennen Sie die österreichische Redewendung: Aufgeben tut man nur einen Brief!, und genau nach der Volsweisheit fungieren wir dann auch! 🙂
 
Und jetzt steht es fest, wir dürfen Ihnen mit großem Stolz verkünden: Das Asyl bleibt eine Herberge für Straßenkatzen, Frau Havranovra kann ebenfalls vor Ort weiter agieren – ein geradezu historischer Erfolg, endlich, endlich, endlich ist es gelungen!!!! Wir sind soooo stolz!!!!
 
Doch gerade jetzt gilt es einmal mehr in die Hände zu spucken: der Ofen, Sie erinnern sich, erst vor wenigen Jahren hatten wir diesen neu gekauft, ist leider wieder kaputt, die Heizmaterial-Rechnungen müssen bezahlt werden. Der 20-jährige Heimhund ‚Blacky‘ braucht dringend eine weitere tierärztliche Behandlung, sein Gesäß ist entzündet, und wir sollten sobald es das Wetter zulässt, die begonnenen Renovierungsarbeiten weiter fortführen (wir wollten doch ein neues Katzenfreigehege errichten, haben hierfür bereits das Material gekauft, aber  leider spitzte sich dann die Situation derart zu, dass wir den Umbau stoppen mussten: die Stadt verbot jegliche weitere Umgestaltung, außerdem wären bei einem drohenden Abriss zudem selbstredend alle derartigen Ausgaben völlig unnötig gewesen….) …

   
   
 
Auch die Futterreserven waren in der letzten Woche völlig zur Neige gegangen; deshalb mussten wir die lange Fahrt in die slowakische Metropole noch schnell zwischen dem Rumänienhilfstransport und dem Abflug dieser Woche nach Mauretanien einschieben – dass ist zwar extrem stressig, aber andererseits hatten wir dann auch keine andere Möglichkeit!
 
So konnten wir – mit unverzichtbarer Hilfe so vieler TierschützerInnen und unseren Partnerorganisationen – wieder einige hundert Kilo an Katzennahrung nach Bratislava bringen! Sie kennen uns, wenn schon der weite Weg eingeschlagen wird, dann vergessen wir dabei auch nicht auf die hilfsbedürftigen Menschen, uns so hatten auch noch riesige Mengen an warmer Kleidung, Unterwäschen, Schals, Mützen, zusammen mit Dingen des täglichen Bedarfs (Decken, Matratzen, Geschirr…) eingepackt – wie immer für Bratislava’s wunderbare Einrichtung ‚Vargus‘, wo hilfsbedürftigen Menschen großartige Hilfe geboten wird!
 


Und ebenfalls bei keiner solchen Reisen darf ein möglichst ausdrucksstarker Protest fehlen; so konnten die zahlreichen PassantInnen auch wieder Gevatter Tod sowie einen Aktivisten mit Hundemaske sehen, ein Transparent mit der Aufschrift ‚Humans best friends – Help to PROECT STRAY DOGS!‘ in den Wind haltend!
 
 
In der Dunkelheit der beginnenden Nacht traten wir dann die Heimreise an – erleichtert und hoch zufrieden! Das ist DIE Erfolgsmeldung, welche wir seit laaaanger Zeit herbeigesehnt hatten – wir haben es geschafft: Frau Havranovra’s Asyl wird erhalten bleiben!!!
 
 
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