‚Eselgrippe‘ in Mauretanien!Wir müssen SCHNELL handeln und brauchen Ihre Hilfe!

 

Wir brauchen einmal mehr dringenst Ihre Hilfe – in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott grassiert wieder die ‚Eselgrippe‘, wie fast jedes Jahr im ‚Winter‘!
 
Die hochgradig ansteckende bakterielle Infektionserkrankung, ausgelöst durch den Erreger Streptococcus equi, ist einmal mehr zu einer regelrechten Epidemie angewachsen. Die Bakterien werden über die Atemluft, den Speichel und den Nasenausfluss übertragen. Dabei stellen sich die örtlichen Gegebenheiten als Paradies für die Bazillen heraus – stehen die betroffenen Tiere doch meist Gesicht an Gesicht, während sie auf die nächste Beladung warten… In vielen Fällen ist aber auch der Mensch selbst Überträger, dann, wenn er nach Kontakt mit betroffenen Tieren (die aufgrund der langen Inkubationszeit von fünf bis 10 Tagen oft noch keine klinischen Symptome zeigen) seine eigenen anfasst – und das passiert in den Esel-Einsatzbereichen natürlich andauernd.
 Foto: es ist tatsächlich zum Weinen – den Eseln in Mauretanien bleibt nichts erspart…

Zu den häufigsten Symptomen zählen grünlich-gelber oder eitriger Nasenausfluss, Fieber, Müdigkeit, Husten und eine fühlbare Schwellung der Lymphknoten. Ist ein Esel infiziert, bewirkt die Erkrankung eine zunehmende Lethargie, der Appetit sinkt auf Null. Während Equiden unter ‚normalen‘ Verhältnissen oft nicht einmal Antibiotikum zur Gesundung brauchen (Quarantäne ist aber unbedingt erforderlich), sieht die Sachlage für die Esel Mauretaniens leider wieder ganz anders aus. Aufgrund des allgemein schlechten Gesundheitszustandes, ein ohnehin völlig überstrapaziertes Immunsystem, sterben sehr viele der erkrankten Tiere – man geht von ca. 50 % aus – einen langsamen und qualvollen Tod.
 
Fotos: links, hochgradig infizierter Esel; rechts: auch bei unseren Vor-Ort-Einsätzen mit dem Team entdecken wir immer wieder grippekranke Esel – hier verabreicht Dr. Facharani lebensrettendes Pennicillin!

Deshalb gilt es nun schnell zu handeln – unser Team benötigt spezielle Medikamente, aber sind diese verfügbar, gestalten sich die Heilungschancen recht gut!

 
Bitte helfen Sie uns helfen! 1 Flasche des benötigten Penicillins kostet rund 15 Euro, sie kann dann bis zu 10 Eseln das Leben retten! Aber unsere Mannschaft behandelt mindestens 1000 Esel im Monat, wo die Extra-Kosten schnell in den Himmel schnellen…
 

Wir bitten deshalb um Ihre Unterstützung, jeder Euro zählt! Für nur wenig mehr als 1,5 Euro kann einem Esel die entsprechende Menge des lebensrettenden Penicillins verabreicht werden! Bitte vermerken sie Ihre Spende mit dem Kennwort ‚Eselgrippe‘, damit stellen Sie sicher, dass Ihre Unterstützung zu 100 % für die Bekämpfung der Krankheit eingesetzt wird! Wir bedanken uns von ganzem Herzen!!!
 

Ein herzlichster Dank geht heute auch an Monika und Hilde aus München! Die beiden so großartigen Frauen leisten jeden Tag wahrlich Unfassbares: sie holen ganze Wagenladungen von (kurzfristig abgelaufenen) Lebensmitteln für Mensch und Tier aus bestimmten Geschäften (mit gutherzigen EigentümerInnen) und verteilen diese dann in einem Umkreis von gut 200 Kilometern an verschiedenste Einrichtungen für Bedürftige: Gnadenhöfe, Obdachlosenheime, Flüchtlingsheime, usw.! Oft beginnt der Tag dabei um 5 Uhr morgens und endet weit nach Mitternacht – so zum Beispiel auch dieser Tage, wo das Duo selbst am späten Abend noch den langen Weg nach Salzburg auf sich nahm, um eine Ladung voll Hunde- und Katzenfutter für uns zu bringen! Einfach nur großartig – Ihr seid wirklich toll!!!
 

Fotos: Monika und Hilde erreichten uns gegen 21 Uhr; nach dem Ausladen der überlebenswichtigen Fracht war noch kurz Zeit für einen Kaffee und eine schnelle Kuschelrunde mit den Hunden! 🙂 Es bleibt uns nur großen Dank und tiefen Respekt für die wunderbaren Einsätze auszurichten!!!
 
 
Scroll to Top