wären wir nicht mittendrinnen, wir würden’s nicht glauben – Kettenhund Bello-Krimi!!!

…und weitere Anzeigen wegen schlechter Tierhaltung am besagten Bauernhof! Doch tasten wir uns langsam vor und beginnen gleich einmal mit dem Husky!

Nachdem die ganze üble Geschichte samt Hausdurchsuchung und Beschuldigtenvernehmungen gegen uns (‚u. a. wegen ‚Verdachts auf Betrug‘) schnell in eine andere Richtung kippte (der Vorwurf der ‚Nötigung‘ bleibt allerdings unfassbarer Weise bestehen!!!), sickerten jetzt weitere Details durch. Bald nämlich mischte sich der Züchter selbst in die Diskussion ein; er, der kurz davor noch einen dramatischen Aufruf startete, Betrüger hätten ‚seinen‘ Hund aus den Händen einer liebenden Familie entrissen, drehte – wohl, als er merkte, die Wahrheit lässt sich jetzt nicht mehr verbergen – den Spieß um und attackierte plötzlich die eigenen Kunden! Zwar wäre Bello bei einigen seiner Besuchen nie an der Kette gehangen – warum bitte aber stellt er sich dann plötzlich in einer 180-Grad-Wendung gegen jene, die ihm zwei Jahre zurück dem Vernehmen nach rund 2000 Euro (!!!) für den Husky bezahlten – aber die Leute hätten ihn trotzdem hintergangen (bei was denn dann, wenn die Kettenhaltung nicht zutreffen würde, so stellt sich die Frage); ja, er würde sich mit RespekTiere einigen, selbst Anzeige gegen die Bauernsleute stellen und dann den Hund zurücknehmen… Da ist aber ein Nasstraum urplötzlich geplatzt, als wir den Annoncen sofort einen Riegel vorschoben; tatsächlich nämlich wird der arme Bello nie wieder zu solchen Leuten kommen.
Zu solchen Leuten, fragen Sie? Welche ’solche‘ sie denn sind, diese ZüchterInnen? Amtsbekannte, die auf Kosten der Tiere eine ‚Zucht‘ auf Teufel komm raus betreiben, alleine darauf ausgerichtet, möglichst einfach möglichst viel Geld zu verdienen. Solche, die aus eigenen Strafverfahren kaum herauskommen, wo die ‚Zucht‘, besser, das Vermehren, längst von der Mutter auf den Sohn übergeben wurde, weil die Frau Mama doch eine FCI-Sperre ausgefasst hat und von der Republik Österreich bereits wegen Betruges und Urkundenfälschung (im Zusammenhang mit der Zucht) zu fünf Monaten bedingt auf drei Jahre verurteilt worden war! Also: das Ganze wird ein enormes Nachspiel haben, denn derartigen Leuten, welche aus reiner Profitgier unermesslichen Schaden an Tierseelen anrichten, muss man geradewegs in die Augen blicken und sagen: ‚Jetzt ist Schluss damit!‘…
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Doch etwas erstaunlich aber auch, was medial aus jenem eigentlich so glaskaren Fall gemacht worden war; so berichtete etwa die ‚Niederösterreichsichern Nachrichten in der Ausgabe Zwettl darüber, ohne zuvor auch nur ein Wort mit uns gewechselt zu haben; inzwischen, nach der ‚Reklamation unsererseits, wurde aus dem Artikel wenigstens die Bezeichnung ‚amtsbekannte Tierschützer‘ gestrichen:Polizei schritt ein    Waldviertel: Streit um Husky-Zuchtrüden
Um einen Zuchtrüden aus der Gemeinde Martinsberg ist ein Streit zwischen Züchtern und Tierschützern entbrannt. Jetzt drohen sämtlichen Beteiligten Anzeigen wegen Nötigung und Verleumdung.
Von Red. Zwettl. Erstellt am 23. Juli 2021 (17:59)

Drei Tierschützer – eine 48-Jährige aus der Gemeinde Waidhofen, ein 53-Jähriger aus Bergheim in Salzburg und eine 48-Jährige aus der Gemeinde Dietmanns – sollen laut Polizeibehörden am 19. Juli ein in der Gemeinde Martinsberg wohnhaftes Ehepaar zum Verkauf ihres Husky-Zuchtrüden genötigt haben. Er war laut dem Ehepaar aus Sicherheitsgründen kurzfristig im Hof angekettet gewesen, da dort landwirtschaftliche Tätigkeiten mit dem Traktor durchgeführt werden mussten. Die Tierschützer sollen in Folge äußerst aggressiv und forsch mit mehreren Anzeigen nach dem Tierschutzgesetz und der behördlichen Abnahme der Tiere gedroht haben. Die Eheleute fühlten sich durch das Auftreten des Trios derart unter Druck gesetzt, dass sie den Hund in weiterer Folge zu einem weit unter Wert gelegenen Verkaufspreis aushändigten. Das Ehepaar erstattete schließlich auf der Polizeiinspektion Ottenschlag Anzeige.Tierschützer verteidigen VorgehenDie drei Beschuldigten bestritten nach deren Ausforschung durch die Polizei den Tatvorwurf der Nötigung. Sie hätten keinesfalls Drohungen ausgesprochen, oder Druck ausgeübt, vielmehr habe es sich um ein „normales Kaufgeschäft zum
Wohl des Tieres“ gehandelt, da dieses nicht artgerecht gehalten worden sei. Den derzeitigen  Aufenthaltsort des Hundes nannten sie jedoch nicht.
Die 48-jährige Tierschützerin erstattete im Zuge der Amtshandlung Anzeige wegen Verleumdung  gegen das Ehepaar aus Martinsberg, als auch diverse Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.Sämtliche Beschuldigten werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht. Der Aufenthaltsort des Zuchtrüdem wird laut Polizei von den Beschuldigten bis dato nicht genannt und ist nach wie vor unbekannt.

Auch die Kronenzeitung stieß in das selbe Horn; in einem Artikel mit der Überschrift ‚Streit um Husky – Aktivisten im Konflikt mit Züchter: Anzeigenflut‚ schrieb die auflagenstärkste Zeitung des Landes folgendes:Ein Husky steht im Mittelpunkt komplizierter Polizeiermittlungen in Niederösterreich: Im Bezirk Zwettl sollen Tierschützer die Hundehalter massiv unter Druck gesetzt und zu einem Verkauf des Vierbeiners gedrängt haben. Die Aktivisten sehen das anders: Sie hätten das Tier legal gekauft und so gerettet. Wo der Hund derzeit ist, verraten sie nicht.Konkret ging es um die Haltung des Zuchtrüden. Laut den drei Tierschützern – zwei Frauen und ein Mann – soll er völlig zerzaust und jahrelang an einer Kette gehalten worden sein. Weil die Behörde nur unzureichend einschreiten könne, hätten sie dem Ehepaar ein Kaufangebot gemacht, das akzeptiert worden sei. Sie nahmen daher den Hund mit in ein neues Zuhause, das sie allerdings geheim hielten.„Unter Druck gesetzt“
Ganz anders die Schilderung der Hundehalter: Der Husky sei lediglich aus Sicherheitsgründen kurz im Hof angekettet gewesen. Die drei Aktivisten hätten sie massiv unter Druck gesetzt und mit einer behördlichen Abnahme gedroht. Daher hätten sie dem eigentlich viel zu niedrigen Kaufangebot letztlich zugestimmt.
Nötigung und Verleumdung
Danach hagelte es Anzeigen: Den amtsbekannten Tierschützern wird Nötigung und Drohung vorgeworfen, den Hundehaltern Verleumdung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Wenn jemand eine Meinung zu diesen Artikeln abgeben möchte, wir würden uns freuen!
noe@kronenzeitung.at
redaktion.zwettl@noen.at
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Foto: Fellpflege sieht wohl anders aus…
Aber zurück zum Hof; auch von dort erfuhren wir jetzt eine weitere, durchaus interessante Geschichte. Andere TierschützerInnen, völlig überrascht, als sie von den Geschehnissen durch die Nachrichten erfuhren, waren nämlich – genau wie wir – ebenfalls längst auf den Ort aufmerksam geworden und hatten bereits eine Recherche bezüglich Bello angestellt!
Hier ein kurzer Bericht, den sie uns umgehend nach dem Studium ‚unserer‘ Ereignisse zugesendet hatten:
‚Bello, ein mehr oder weniger reinrassiger Husky (es wird erzählt, dem Zuchtbetrieb werden Ahnentafelfälschungen vorgeworfen), lebte dem Vernehmen nach schon mehr als 2 Jahre ständig angekettet im kleinen Innenhof einer Bauernfamilie, umgeben von Kindern, Katzen und Kühen. Selbstredend, von möglicher Bauernhof-Idylle ist besagter Ort so weit entfernt wie der Eisbär von der Südsee. Das Heim des Hundes sollte vielmehr ein Ort der Verzweiflung sein, der bitteren Triste. Jeden Tag auf ein neues, 24 Stunden lang Tragödie pur…
Ein/e aufgebrachte/r Anrufer/in hatte uns erreicht; erzählte von Bello’s Schicksal, wütend, zutiefst verärgert. Aber mit gebundenen Händen, wie es in solch kleinen Ortschaften leider viel zu oft der Fall ist. Sowieso schon wohnhaft am Ende der Sackgasse ins Nichts, da konfrontiert man die wenigen Menschen, mit welchen man es zu tun hat, nicht mit Streitthemen. Sonst droht ganz schnell völliges gesellschaftliches Aus, und ein solches kann am A… der Welt Isolationshaft pur sein. Schlimmer als das, denn in einer solchen hat man wenigstens Ruhe. In Hintertupfing nicht, da ist man dem Hass der Wenigen umso brutaler, direkter ausgeliefert.
Auf jeden Fall hatte jene Person den Mut dazu, den Tierschutz auf den Plan zu rufen. Und so waren wir bald aufgebrochen gewesen, zum Platz des Geschehens. Dort aber sollten sich die Umstände gegen uns kehren; mehrere Personen anwesend, ein regelrechter Trubel im Hof, Opa, Papa, Mama, Kinder, noch dazu einige Freunde ‚warumauchimmer‘. Versammelt zu irgendeiner Feierlichkeit. Von der Rückseite kommend, über einen Hügel aus dem Wald, schafften wir es dennoch bis in die unmittelbare Nähe des Hundes – fünf, sechs Meter trennten uns von ihm, allerdings steil bergab. Unter uns lag er also, nahm das Fremde zwar wahr, reagierte aber kaum auf den Reiz. Eine gute Voraussetzung für das Team; leider allerdings sollte es sich von unserem Standort aus aufgrund des Winkels als nicht machbar herausstellen, die Ketten so richtig zu fotografieren. Als wären diese unsichtbar, zumindest für die Linse. Bello lag noch dazu auf den eisernen Fesseln, von uns aus unmöglich auf Speicherkarte festzuhalten. Wir wussten aber: Anzeige deswegen bei der Behörde hätte nichts gebracht, zumindest in diesem Falle. Denn die Zuständigen wäre (vielleicht) gekommen, aber amtsgehandelt? Hätte sie, wie jedermann/frau im Tierschutz tätig weiß, niemals! Wir bräuchten jene Beweise, keine Frage. Also entschlossen wir uns vorerst zum Rückzug; wir würden wiederkommen, dann, wenn die Gelegenheit eine bessere wäre! Spektakulär war das Sich-Zurückziehen allemal gewesen; wie gesagt, durch hohes Gras hatten wir uns nach vielen Stunden der Beobachtung vorgeangelt, bis auf wenige Meter an den Hund heran. Dann waren Männer gekommen, genau vor uns, und hatten Dinge besprochen. Ewig lang, bis knapp vor Einbruch der Finsternis. Also Aufgabe. Zurück zum Wagen, Zentimeter für Zentimeter, der ‚Feind‘ beinahe in Griff- und immer in Hörweite. Wir, Sioux oder Comanchen, auf dem Kriegspfad. Endlich in Sicherheit. Rein ins Auto. Schlüssel anstecken. Schlüssel? Wo ist der? Direkt an der Kante, von welcher wir gekommen waren… dort war der jetzt Verfluchte aus der Tasche gefallen, kein Zweifel. Keine andere Möglichkeit: stopp retour, Zentimeter für Zentimeter, wieder in ‚Griffweite‘… Was uns aber sonst noch aufgefallen ist, abseits vom so traurigen Hundeschicksal? Katzen in Hülle und Fülle, einige offensichtlich krank; dazu ein Lärmpegel von Seiten der Menschen, ständige Streitereien, spürbare Spannungen in der Luft… Katastrophe für Tier, und wohl auch für Mensch mehr als problematisch…‘
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Foto oben: zwei Wochen vor unserer Intervention – TierschützerInnen fotografieren den Armen, am selben Standort, die Kette bei genauem Hinsehen doch eindeutig erkennbar. unten: 10 Tage später: alles unverändert!!!
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Unglaublich, oder? die Welt ist eine kleine…
Als wir nun bei unserem direkten Besuch Bello sahen, war sie sofort da, die unabdingbare Absicht: wir müssen das arme Tier von seinen Fesseln befreien. Wir werden nicht gehen, ohne Entscheidendes erreicht zu haben. Wie immer ‚Entscheidendes‘ dann auch aussieht. Obwohl wir eigentlich wegen den Katzen gekommen waren, galt nun ihm das gleiche Interesse wie den armen Stubentigern.
Das Tor beim Betreten des Innenhofes war übrigens offen, ein Glücksmoment. Ein älterer Mann, wahrscheinlich der Opa, arbeitet irgendwo hinter dem Haus, der Vater scheint in der Arbeit. Also, Augen zu und durch, ohne zu zögern rein in den Innenhof! Dort scheint besagter Hund förmlich auf uns zu warten: auffällig, er bellt nicht, ist nur sehr interessiert. Im Haus herrscht Geschrei. Wie, so stellt sich später heraus, bei der Aktion der anderen TierschützerInnen etliche Tage zurück auch. Tragische Umstände, ohne Zweifel. Niemand achtet auf uns, trotz der geöffneten Fenster bleiben wir vorerst unbemerkt. Bello genießt die Aufmerksamkeit, was für ein Süßer. Ein Husky an einer zwei Meter langen Kette. Sein einziger Zufluchtsort: ein aufgekippter Autoanhänger; 2 qm Schatten. 2 qm Wetterschutz. Das ist seine ganze Welt.
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Foto: jene Frau, die später angeben wird, von uns mit ‚psychischer Gewalt‘ genötigt worden zu sein, hier ganz entspannt beim Mithelfen zur Loslösung der Kette!
Ein späterer Blick in das Stallgebäude zeigt übrigens angekettete Kühe. 24/7 Kettenhaltung. Ein Jungrind in einer für ein Kalb gedachten Box. Kaum Platz, sich überhaupt nur zu erheben. Grässlich. Und überall Katzen. In einem Karton finden sich Katzenbabys, kürzlich geboren. Viel zu viele der wunderschönen Stubentiger. Kastrationen? Nie passiert. Unendliche Vermehrung. Was solls, die Babys schnappt sich eh immer wieder der Hund, sollen wir später vom Sohn der Familie hören.
Auch Kaninchen gibt es, dazu werden wir extra Stellung nehmen.

Zurück zur eigentlichen Geschichte: Ein Klopfen an den Türen; die Frau des Hauses macht auf, überrascht ob der Präsenz der Fremden, aber nicht unfreundlich. Die vielen Katzen sind uns aufgefallen, beginnen wir; Mitglieder eines Katzenvereins, so stellen wir uns vor. Was natürlich auch tatsächlich zutrifft, denn eine meiner beiden Begleiterinnen gehört zu einer derartigen Organisation, und deshalb wollten und konnten wir auch Kastrationen anbieten.
Aber der Hund, atmen wir nochmals tief durch. Ketten gehen nicht, sind längst verboten. Auch nicht für ‚zwischendurch‘ (die HalterInnen werden später behaupten, der Hund wäre nur kurz angebunden gewesen, wegen ‚Traktorarbeiten‘; alleine, die ganze Zeit unseres Aufenthaltes – und das waren wohl knappe 2 Stunden, gibt es keinen solchen in der Nähe; keine Arbeiten, kein Werken, kein Reparieren, nichts. Zudem: was soll in dem winzigen Innehof eine Zugmaschine dann auch anrichten? Und selbst wenn, einmal mehr, man bräuchte dann den Hund doch entweder nur ins Haus zu geben oder – noch einfacher – das für den Traktor übrigens viel zu kleine Hoftor schließen…). Tierquälerei pur. Wegsehen, das gilt nicht. Handeln, heißt die Devise. Geboten wird deshalb eine Lösung für die Familie. Freikauf nämlich, im abgerungenem Versprechen, danach keine Hunde mehr an die Kette zu hängen. Die benötigte Summe (200 Euro, wie es der Hundehalter selbst vorschlägt), ist eine immer für solche Zwecke angesparte von einer der mutigen Tierschützerinnen neben mir. Einfach super (sie hat so viel Geld allerdings und selbstredend nicht einstecken, deshalb durchsuchen wir alle drei unsere Portemonnaies und kratzen den geforderten Betrag schließlich gemeinsam zusammen)!
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Foto unten: die Stände der Kühe sind eindeutig zu kurz, permanent angekettet – einziger Pluspunkt: es gibt im Gegensatz zu vielen anderen LandwirtInnen wenigstens ein bisschen Stroh!
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Die Frau überlegt jetzt nochmals, weiß nicht so recht; ruft deshalb ein weiteres Mal ihren Mann. Der lässt sich nach kurzem Gespräch – Hörer von der Frau zu uns, von uns zu ihm, von ihm zur Frau, von Frau zu uns…. – zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit schließlich ziemlich schnell vom für uns von vornherein Unvermeidbar Erachteten überzeugen; wir haben sogar den Eindruck, er ist durchaus froh über die Ereignisse. Denn ein derart unausgelasteter Hund, der macht natürlich auch Probleme. Und die besagten 200 Euro, welche er verlangt, sind ja auch nicht so schlecht.
Ja, es wäre ihm und seiner Angetrauten durchaus bewusst gewesen, so der gute Mann, dass man einen Hund nicht derart halten darf. Schon gar nicht einen Husky. Aber der wäre ansonsten abgehauen – welch eine Überraschung aber auch. Huskys, jedermann/frau kennt die Angewohnheiten dieser Rasse, deren unabdingbare Triebe, deren Freiheitsdrang, deren Lauffreudigkeit. Hier reduziert auf Aufstehen, Niederlegen, zwei Schritte gehen. Niemals Abwechslung. Tagein tagaus, derselbe alles verzehrende Einheitsbrei…
Wir setzen nun blitzschnell eine Übereinkunft auf, filmen die Übergabe sogar; nicht, dass es im Nachhinein Probleme mit der Zuordnung der neuen ‚Eigentümer‘ gibt; wie wichtig dieser Schritt gewesen sein sollte, es betätigte sich nur allzu schnell…
Foto unten: und das ist fast schon ‚lebendig begraben’…das für die Box viel zu große Kälbchen muss hier querstehen, um überhaupt reinzupassen…
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Natürlich, auch die Sache mit den Kühen, mit den Katzen, mit den Kaninchen, die ist natürlich nicht ausgestanden; da muss es trotz aller (in diesem Moment so gedachten… wie man sich aber auch täuschen kann!!!) Übereinkunft und der (zum Zeitpunkt der Recherche noch friedlichen und problemlosen) Aushändigung von Bello ein Nachspiel geben. Besonders auch der Umstand, dass die Katzenbabys von den Kindern herumgezerrt werden – wenn auch ungewollt und unbewusst, dennoch höchst unsanft – lässt Grusel zurück. Kaninchen ihrerseits darf man nicht in derartige Käfige sperren, wo dann Ausmaß und vor allem Ausstattung um Welten zu dürftig ist! Die Kühe an der Kette, das Jungrind im Minimalverschlag. All das gehört aufgezeigt und bearbeitet. Wir haben deshalb selbstredend umgehend die Veterinärbehörde eingeschaltet.

Dass dann auch noch die Verhältnisse für die Kinder (jeder Art und Gattung) keine idealen sind, ist unverrückbare Tatsache. Warum wird so viel geschrien, die so offensichtlichen sozialen und auch pädagogischen Probleme derart augenscheinlich, dass es nach einer Intervention geradezu schreit. Hier können wir allerdings bestenfalls den Hinweis geben, einzuschreiten ist Aufgabe anderer…

Bei den Katzen wurde dem Vernehmen nach inzwischen durch die Behörde selbst sehr umwälzend agiert. Was uns natürlich sehr freut, denn dieser Punkt dürfte somit gelöst sein. Über Bello haben wir inzwischen auch erfahren, er war nicht einmal angemeldet. Soviel zur Fürsorge.
Dass ein vermeintlich so einfacher, klarer Fall derart weite Kreise zieht, wer hätte das gedacht! So wie es nun aussieht, wird es tatsächlich sogar zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Bello, das allerdings steht fest, darf dennoch und wie auch immer nie wieder in die Hände skrupelloser Geldgieriger gelangen. Bitte helfen sie uns durch Ihren Beistand ein solch drohendes Szenario ohne Wenn und Aber zu verhindern!
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