Hilfsfahrt – weil Rumänien uns braucht!!!

Den Lockdown 'downlocken'? Yes, we do!

Tatsächlich einmal mehr inmitten des Lockdowns hat uns die Straße wieder – wir sind unterwegs nach Rumänien!

Monate schon sind vergangen, seit wir das letzte Mal das Karpatenland besuchen konnten – viel zu lange Zeit also, denn unsere zahlreichen Projekte vor Ort verlassen sich doch auf uns und sie alle brauchen dringenst jede Unterstützung, welche sie nur bekommen können – umso mehr in Zeiten wie diesen!!! Wenn dann auch noch ein Hilferuf des Nachts ankommt, hilft kein Zögern mehr, da ist bloß Einsatz gefragt. ‚Sollte‘, ‚Könnte‘, ‚Müsste‘, inzwischen leider mehrheitsfähige Redewendungen, sind spätestens ab diesem Zeitpunkt völlig fehl am Platz. ‚Machen‘, das ist alles was zählt! Also, Augen zu und durch. Und so haben wir das RespekTiere-Mobil Dank Eurer Hilfe erneut bis zur Dachkante vollgeladen. Gut und gern  1 Tonne an Gütern bzw. Tiernahrung hat der Laderaum verschluckt, allesamt Dinge, die nun sehnsüchtigst auf verschiedenen Plätzen erwartet werden!

Bereit zur Rumänien-Hilfsfahrt!

Für die Rumänien-Hilfsfahrt voll beladen - der RespekTiere-Bus

Foto: über dem Koffer kommt noch ein Rolator rein, dann passt tatsächlich kein Säckchen mehr in den Laderaum – Platzangebot perfekt genützt!

Ganz, ganz viele Geschenke für die Kinder haben wir dabei, von wunderbaren Menschen wie etwa der Michaela aus München oder der Moni aus Salzburg extra für diesen Anlass gekauft; warme Winterkleidung für bedürftige Familien, Dinge des täglichen Bedarfs, Hygieneartikel; und mehr als 500 kg Hundefutter für die Lieben der Frau Oprea – von wo es dann leider eine unfassbare Hiobsbotschaft gibt, welche unsere Welt in den Grundfesten erschüttert – aber dazu später…

Straßenhund auf einer Matratze an der Müllkippe

Foto: Genau darum MÜSSEN wir JETZT fahren – weil sie uns brauchen!!!

Und ausgerechnet zum Tag der Abfahrt ist Gevatter Frost wieder zurückgekehrt, mit sich hat er seine Armee aus gefrorenem Etwas gebracht. Myriaden von kleinen Eiskristallen, welche das Land mit einer dicken Schicht sanften Weiß überziehen. Erneut durch Schnee und Kälte also wird uns der Weg führen, und bis wir wieder zu Hause  sind, werden wir dabei mehr als 2 500 Kilometer zurückzulegen haben. 2 500 Kilometer allerdings, welche Hoffnung bringen. Und Freude, und Liebe. Und, besonders im Falle der Hunde, sogar überlebenswichtig sind. Jede einzelne zurückgelegte Meile davon ist gerade deshalb sowas von der Mühe wert…

RespekTiere-Hilfsfahrt, Sprinter im Schnee

Foto: Tief winterliche Bedingungen zum Reisestart!

Bitte haltet uns die Daumen! Unsere größte Sorge ist im Moment die wartende Grenze – denn unter dem gegebenen Umständen weiß man nie was dort passiert; trotz aller nötigen Papiere – Sonderstellung ‚Hilfstransport‘ – ist die Reaktion der ZollbeamtInnen bei der Einreise nicht vorhersehbar. Worst Szenario also: nach fast 1000 Kilomter Fahrt wird der Zutritt aufgrund irgendwelcher Covid-Bestimmungen nicht gestattet… Was der Sache allerdings keinen Abbruch tut – denn die Qual der Wahl entfällt von vornherein. Hungrige Hunde warten doch auf uns…

Ein erster Reisebericht folgt in Kürze!!!

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